Auslandsreisekrankenversicherung für die USA ist Pflicht

Eine der am häufigsten gestellten Frage ist die nach der Auslandsreisekrankenversicherung: Braucht man die wirklich für eine USA-Reise? Normalerweise passiert doch nichts und dann hat man das Geld am Ende ganz umsonst ausgegeben – oder? Doch diese Annahme ist nicht nur falsch, sie ist sogar gefährlich.

Lesen Sie hier, warum Sie sich unbedingt für den Fall der Fälle im Voraus versichern sollten, worauf Sie beim Abschluss einer Versicherung achten müssen und warum die Frage nach dem „Ob“ eine merkwürdige ist!

Wichtig, aber nicht teuer!

Dass Versicherungen nicht beliebt sind, ist ja nachvollziehbar: Passiert einem nichts, zahlt man den Beitrag umsonst und fühlt sich über den Tisch gezogen, passiert hingegen etwas, tröstet die Versicherung in vielen Fällen auch nicht über das Unglück hinweg.

Und doch sind Versicherungen in manchen Lebensbereichen einfach unverzichtbar, wozu auch eine mehrwöchige Reise ins Ausland zählt, denn es muss ja gar nicht einmal eine Krankheit sein: Ein Unfall ist schnell passiert, nicht selten sogar ohne Selbst- oder Fremdverschulden, und dann sitzt man im schlimmsten Fall auf einem Stapel teurer Arztrechnungen – oder weiß womöglich nicht einmal, wie man sich den Rücktransport leisten soll.

Keine Sorge, das hier wird kein „Angst-Artikel“, schließlich wollen wir auf USA Reisetipps die schönen Seiten einer USA-Reise betonen, aber es ist schlichtweg so, dass gerade bei Wanderungen an der Küste oder in den National Parks immer mal etwas passieren kann und dann ist man mit einer Auslandsreisekrankenversicherung auf der sicheren Seite.

Zumal der Abschluss nicht teuer ist: Für eine Einzelperson erhalten Sie eine gute Versicherung bereits ab um die 15 Euro im Jahr (abhängig vom Alter, dem Anbieter und den Leistungen im Detail), was in Relation zu den gesamten Kosten des Urlaubs verschwindend gering ist.

Die Frage, ob der Abschluss also wirklich nötig ist, sollte sich angesichts des geringen Preises im Vergleich zu den gebotenen Leistungen überhaupt nicht stellen!

Gute Auslandsreisekrankenversicherungen

Viele Auslandsreisekrankenversicherungen gibt es und die meisten bieten einen weitgehend einheitlichen Leistungsstandard. Wichtig ist – natürlich -, dass die Versicherung auch für die USA (und Kanada, meistens in einem Paket) gilt, da diese beiden Länder bei vielen preiswerteren Versicherungen oft ausgeklammert sind.

Darüber hinaus sollten natürlich alle Behandlungskosten für Krankheiten und Unfälle ohne Selbstbeteiligung erstattet werden, die Frage eines etwaigen Rücktransports muss geklärt und auch schmerzstillende Zahnbehandlungen sowie Zahnfüllungen sollten inklusive sein.

Zudem empfiehlt es sich, darauf zu achten, ob Sie im Falle eines (hoffentlich nicht) notwendigen, längeren Krankenhausaufenthalts einen Freund oder Familienangehörigen „einfliegen“ lassen dürfen. Die Reiseversicherung der HanseMerkur beispielsweise organisiert eine solche Reise und die damit verbundenen Kosten ab einem stationären Krankenhausaufenthalt von fünf Tagen.

Eben jene Reiseversicherungen können wir aus eigener Erfahrung auch nur empfehlen, allerdings gibt es zahlreiche weitere Anbieter, über die wir bisher nichts Negatives gehört haben: den ADAC etwa oder die HUK.

Hoffen wir, dass Sie sie nie in Anspruch nehmen müssen!

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