Bellagio

Dank Fontänen und Atrium eines der schönsten Hotels der Stadt

Das Bellagio Hotel in Las Vegas ist für seine tollen Fountains, die wunderbare Fontänen-Choreographie am Strip, weltberühmt, doch das ist nur eine der vielen Facetten des Hotels, das ohne jeden Zweifel zu den mit Abstand schönsten der Stadt zählt.

Besucher sollten daher auf jeden Fall hier vorbeischauen, doch auch für Übernachtungen kann man das Hotel in Erwägung ziehen, denn die Zimmerpreise sind nicht mehr so hoch wie einst…

Unterwegs im Inneren des Bellagio.
Unterwegs im Inneren des Bellagio.

Das Hotel

Neben der schönen Einrichtung ist die größte Stärke des Bellagios seine Lage: Näher am Zentrum des Strips kann man kaum sein! Gleich im Norden liegt das Caesars Palace, im Süden das Cosmopolitan, gegenüber das ebenfalls schöne Paris.

Eine kleine Besonderheit der Anlage ist, dass sich das Hotel aufgrund der großen „Lagune“ mit ihren Springbrunnen ein Stück abseits des Strips befindet und dadurch einen Tick ruhiger wirkt.

Die berühmte Fontänen-Show am Strip.
Die berühmte Fontänen-Show am Strip.
Die Fontänen
Das große Highlight des Hotels sind aber natürlich The Bellagio Fountains, die wochentags ab 15 Uhr (am Wochenende schon ab 12 Uhr) alle 30 Minuten und von 20 bis 24 Uhr sogar alle 15 Minuten ihre beeindruckende Show zu wechselnder Musik darbieten – lediglich bei schlechtem Wetter und starken Winden können Vorführungen mal ausfallen.

1200 Düsen und 4500 Lichter sind Teil der Show, Letzteres deutet dann auch darauf hin, wann man sie sich am besten anguckt: Nach Anbruch der Dunkelheit. Denn wie so vieles in Las Vegas wirken die Fontänen zwar auch bei Tag interessant, doch erst bei Nacht erstrahlen sie in ihrem vollen Glanz.

Die Show lässt sich sowohl vom Bürgersteig am Strip als auch von der Hotelseite aus in die Gegenrichtung bestaunen, Plätze sind auch in der Hochsaison aufgrund der großen Zahl an Darbietungen stets genügend vorhanden.

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Botanischer Garten
Nicht minder schön und beeindruckend sind The Conservatory and Botanical Gardens im Inneren des Hotels, eine Art Wintergarten, der passend zur jeweiligen Jahreszeit mit Liebe zum Detail gestaltet wird. Im Sommer erwarten einen so zum Beispiel bunte Blumen und Schmetterlinge, während der Herbst von rot-braunen Blättern, Kürbissen und einer Wassermühle bestimmt wird. Auch für Frühling, Winter und das chinesische Neujahrsfest gibt es eigene Arrangements.

The Conservatory and Botanical Gardens sind ständig geöffnet, lediglich in der Umbauphase zwischen den Jahreszeiten, die knapp eine Woche dauert, kommt es zu Einschränkungen.

Botanischer Garten im Hotel.
Botanischer Garten im Hotel.
Kunstgalerie
Ebenfalls sehenswert ist die Bellagio Gallery of Fine Art, eine wechselnde Kunstausstellung, täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Tickets sind hier allerdings nicht kostenlos, sondern kosten ab 18$ für Erwachsene, außerdem ist Filmen, Fotografieren und die Nutzung von Handys verboten.

Das Büffet

Geteilte Meinungen gibt es über das Büffet, das häufig zu den besten von Las Vegas gezählt wird, was sich unserer Erfahrung nach jedoch nur bedingt bestätigen lässt: Auswahl und Qualität sind ordentlich, aber im Vergleich zu Caesars Palace, Wynn, M Resort und Cosmopolitan doch ausbaufähig. Auch der Service ließ bei unseren Besuchen ein wenig zu wünschen übrig.

Was vielleicht für das Büffet des Bellagios spricht, sind seine Preise: Die 25$ pro Person sind fürs Frühstück (von 7 bis 11 Uhr) zwar nicht besonders günstig, die 28$ fürs Mittagessen (von 11 bis 15 Uhr) hingegen schon. Auch das Dinner (von 15 bis 22 Uhr) ist mit 39$ nicht allzu teuer.

Mit anderen Worten: Möchte man das Büffet besuchen, stellt der Lunch die beste Wahl dar. Wer kurz vor 15 Uhr kommt, kann auch bis zum Dinner bleiben und dessen etwas größere Auswahl genießen.

Farbenfroher Anblick im Atrium.
Farbenfroher Anblick im Atrium.

Zimmer & Pools

Natürlich steht die Qualität der Zimmer dem öffentlichen Bereich und Casino in nichts nach, im Gegenteil: Selbst die günstigsten Zimmer erschlagen einen mit sagenhaften 47 m² Platz und einer stilvollen Einrichtung. 150 bis 200 Euro sollte man etwa einplanen, um hier übernachten zu können, was üblicherweise mit den Preisen im Caesars Palace nebenan zu vergleichen ist.

Etwas teurer wird es, wenn man ein Zimmer mit Ausblick auf den Strip möchte. Zahlreiche äußerst schöne Suiten befinden sich ebenso im Angebot, die häufig trotz einer Größe von 79 m² und aufwärts nicht viel teurer sind.

Der vielleicht größte Pluspunkt des Bellagios sind seine schön angelegten und ausreichend großen Pools, an denen man in angenehmer Kulisse bestens liegen kann. Von einer Betonwüste, die man in vielen anderen Hotels der Stadt findet, ist hier keine Spur!

Parken
Eine Besonderheit gilt beim Parken, denn das Parkhaus des Bellagios befindet sich nicht in einer Parallelstraße, sondern wird direkt über den Strip angefahren. Um dem schlimmsten Verkehr auszuweichen, fährt man am besten über die Flamingo Road auf den Strip, biegt dort nach Süden ab und steuert dann direkt das Parkhaus an. Folgen Sie den „Self-Parking“-Schildern!

Wie neuerdings üblich werden auch hier nach der ersten Stunde Parkgebühren verlangt: Bis zu zwei Stunden kosten 9$, für jeden Tag werden pauschal 18$ fällig.

Bellagio im Überblick

  • Zentrale Lage mitten am Strip
  • Tolle Fontänen und botanischer Garten
  • Sehr gutes Büffet, vor allem beim Frühstück
  • Luxuriöse, große und komfortable Zimmer
  • Ideal für Paare, die sich etwas gönnen wollen
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Empfehlenswerte Hotels in Las Vegas

  • Luxor, billig, aber schön und gut, nur etwas abseits
  • The Linq, günstigstes, gutes Hotel im Zentrum
  • The Mirage, sehr schöner Klassiker, ein „Wahrzeichen“
  • Paris, gehobenes Niveau, aber recht günstig und sehr zentral
  • Bellagio, ein Hauch Luxus zu häufig relativ fairen Preisen
  • Wynn, beste Wahl, wenn’s auch etwas teurer sein darf

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