Central Park

Neben dem Times Square, der Freiheitsstatue und dem Empire State Building ist der Central Park ein weiteres Wahrzeichen von New York und zugleich natürlich die größte von Manhattans Sehenswürdigkeiten. So groß, dass man bei einem ersten Besuch kaum weiß, was davon man wirklich sehen soll und an welchen Tagen sich überhaupt ein Besuch des Parks wirklich lohnt: Geht man besser am Wochenende, wenn es voll ist, oder an einem Wochentag? Und zu welcher Uhrzeit?

Lesen Sie hier alle Antworten rund um einen Besuch!

Bethesda Fountain Bild

Lage & Infos

Der Central Park liegt im nördlichen Teil von Manhattan, trennt die Upper East Side von der Upper West Side und zählt mit einer Länge von über 4 km sowie einer Breite von über 800 Metern zu den größten Stadtparks der Welt. Der südliche Rand des Stadtparks beginnt an der 59th Street, während das nördliche Ende an der 110th Street liegt und damit an Harlem grenzt. Bis vor zehn, fünfzehn Jahren galt der nördliche Teil des Parks ab der 86th Street daher als eine Art Grenze für Touristen, die vor allem in der Dunkelheit nicht überschritten werden sollte, doch mit der zunehmenden Wandlung von Harlem gilt diese Regel im Grunde nicht mehr.

Auch wenn die Größe des Central Parks vor allem aus der Luft – etwa vom Top of the Rock – beeindruckt, sollte man hier nicht mit zu hohen Erwartungen ankommen. Die Grünanlagen sind weitgehend äußerst schön gestaltet und die Lage inmitten des Hochhaus-Dschungels ist ohnehin einmalig, aber echte Sehenswürdigkeiten gibt es nur wenige: Der Central Park Zoo ist mit seinen wenigen Tieren kaum der Rede wert und neben ein paar netten Brunnen wie etwa an der Bethesda Terrace ist nur das Metropolitan Museum of Art eine echte Empfehlung wert, das aber logischerweise mit dem Central Park und seiner Lage nur sehr wenig zu tun hat.

Seinen Reiz bezieht der Park daher weniger aus seinen vermeintlichen Sehenswürdigkeiten sondern aus der Tatsache, dass man hier einen wunderbaren Einblick in das New Yorker Stadtleben erhält und “echte” Bewohner der Stadt in ihrer Freizeit beobachten kann – wenn man zur richtigen Zeit kommt.

Central Park Bild

Beste Besuchszeit

Die beste Besuchszeit für das Parkgebiet ist daher nicht etwa, wenn es besonders leer ist, sondern im Gegenteil, wenn es besonders voll ist – denn nur dann kann man die New Yorker dabei beobachten, wie sie auf Inline Skates und Fahrrädern durch den Park düsen, sich auf einem der zahlreichen Softball-Felder die Zeit vertreiben oder einfach nur in der Sonne liegen und sich vom hektischen Berufsalltag erholen.

Wie auch bei uns ist das vor allem an allen Wochenenden der Fall, aber auch wochentags kann man in der Mittagszeit sowie am späten Nachmittag hier auf viele Menschen treffen und noch dazu sehr schön spazieren gehen.

In der Regel empfiehlt sich der Einstieg in den Central Park im Südteil an der 59th Street, da hier recht viel los ist und etliche schöne Wege auf einen warten. Eine typische Runde führt zum Beispiel an The Pond im Südosten vorbei über das Arsenal sowie das bekannte Friedsman Carousel hin zur Bethesda Terrace, The Lake und Great Lawn.

Von dort aus kann man dann beispielsweise eines der drei Museen ansteuern: Guggenheim Museum, American Museum of Natural History oder das bereits erwähnte Metropolitan Museum of Art. Nicht verpassen sollte man auch einen Blick auf die Zwillingstürme The San Remo, die man im Westen bestens sieht.

The Boathouse Bild

Mit Essen und Cafés sieht es im Central Park erstaunlicherweise spärlich aus, neben diversen Ständen, die unter anderem Eis verkaufen, gibt es das Leaping Frog Cafe am Zoo im Süden sowie das The Boathouse an The Lake weiter nördlich, das einen ganz netten Ausblick bietet und aus unzähligen Filmen bekannt ist.

Genauso gut kann man sich jedoch auf eine der zahlreichen Parkbänke setzen und mitgebrachtes Essen verzehren. Das ist auch nötig, denn knapp einen halben Tag sollte man hier für einen angemessenen Rundgang durchaus einplanen.