Chinatown

Chinatown ist eines der zahlreichen kleinen Stadtviertel, aus denen sich Manhattan mit all seinen Facetten zusammensetzt, und deshalb nicht weniger wichtig als etwa Little Italy oder Greenwich Village.

Klassische Sehenswürdigkeiten gibt es hier zwar nicht und doch ist New Yorks Chinatown auf eine gewisse Weise sehenswert und sollte zumindest mal „durchlaufen“ werden.

Warum das so ist und was einen dort nicht zuletzt auch im Vergleich zu seinem berühmten Gegenstück in San Francisco erwartet, lesen Sie hier!

New Yorks Chinatown: Lage & Infos

Gut 100.000 Bewohner leben in Manhattans Chinatown, das südlich von Little Italy zwischen Tribeca und Lower East Side gelegen ist.

Klare Grenzen um das Stadtviertel zu ziehen, fällt wie so oft schwer, ganz grob kann man den Bereich zwischen Lafayette Street im Westen und Chrystie Street im Osten sowie Worth Street im Süden eingrenzen. Im Norden geht Chinatown in die verbliebenen Überreste von Little Italy über, bis etwa Broome oder Kenmare Street.

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Chinatown „gehörte“ seit Ende des 19. Jahrhunderts zwar ursprünglich überwiegend der chinesischen Bevölkerung New Yorks, mittlerweile haben sich aber auch viele andere aus asiatischen Ländern wie Vietnam oder Malaysien stammende Menschen hier angesiedelt.

Etliche kleine asiatische Geschäfte, interessante Häuserfassaden und natürlich auch bunte Feste wie etwa die Feier des Chinesischen Neujahrs sind das Resultat.

Chinatown New York

Authentischer als anderswo

Wirklich einen Besuch wert ist Manhattan Chinatown jedoch in erster Linie, weil es weitgehend authentisch wirkt. In San Francisco etwa, welches das wohl bekannteste Chinatown der USA beherbergt, merkt man dem Viertel nahezu durchweg an, dass es inzwischen in erster Linie eine Touristenattraktion ist: Ein Souvenir-Shop reiht sich an den anderen und so etwas wie echtes Leben ist dazwischen nur sehr bedingt wahrzunehmen.

Anders in New York, wo das Stadtviertel bei Touristen bisher höchstens ganz am Rande auf dem Zettel steht oder oft sogar komplett ausgelassen wird: Hier wirkt das Treiben noch wirklich echt, die Geschäfte führen in erster Linie chinesisches Essen und Souvenirs findet man höchstens am Rande.

Einen ausgedehnten Besuch ist das Viertel mangels echter Sehenswürdigkeiten zwar nicht wert, doch wer mal eine Stunde ein etwas anderes Flair erfahren will, ist mit einem kurzen Spaziergang durch Chinatown gut aufgehoben.

Allenfalls der Columbus Park ganz im Süden sowie das Museum of Chinese in the Americas laden zu einem etwas längeren Aufenthalt ein.

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