Solomon R. Guggenheim Museum

Neben dem Museum of Modern Art (MoMA), dem Metropolitan Museum of Art und dem American Museum of Natural History zählt das Solomon R. Guggenheim Museum zu den spannendsten Museen in New York City und sollte auf keiner Liste der New Yorker Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss, fehlen. Doch hat das Museum außer seiner spannenden Architektur mehr zu bieten oder reicht es, von innen und außen ein paar Fotos zu schießen – und was kostet das?

Lesen Sie hier alle Infos zu einem Besuch des architektonisch beeindruckenden Museums!

Guggenheim Museum Bild

Lage & Infos

Das im Jahre 1939 erbaute Solomon R. Guggenheim Museum ist wahrscheinlich fast allen von Fotos ein Begriff: Das Schneckenhaus-ähnliche Äußere hat jeder schon einmal gesehen, vielleicht weiß der ein oder andere sogar auch, dass sich dieser Baustil in seinem Inneren fortsetzt und sich das Museum ohne Treppensteigen “erklimmen” lässt – da man ständig bei leichter Steigung im Kreis herum geführt wird. Das neue Gebäude selbst entstand übrigens erst zwanzig Jahre später.

Im Inneren finden sich viele Werke der Abstrakten Kunst, doch auch Impressionismus, Expressionismus sowie Surrealismus werden bedacht.

Das gar nicht mal so große, weiße Gebäude liegt östlich vom Central Park und knapp zwei Blöcke nördlich von der vertikalen Mitte des Parks an der 88th Street, nächste U-Bahn-Station ist 86th Street. Mit Ausnahme von Donnerstag ist das Museum jeden Tag geöffnet, üblicherweise von 10 Uhr morgens bis 17:45 Uhr am Abend.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 25$, Schüler, Studenten und Senioren ab 65 Jahren zahlen 18$, Kinder unter 12 Jahren dürfen kostenlos eintreten. Samstag Abend gilt von 17:45 bis 19:45 die Regel: Zahlen Sie, was Sie wollen!

Guggenheim Spirale Bild

Lohnt der Besuch?

Die Frage, ob das Solomon R. Guggenheim Museum sein Geld wert ist, kann man leider nur mit einem kleinen Jein beantworten.

Für alle, die sehr an der Abstrakten Kunst interessiert sind, ist ein Besuch natürlich Pflicht – “normale” Touristen können sich in der Regel aber mit ein paar Fotos von außen wie innen begnügen, denn insbesondere für Familien mit Kindern über 12 Jahren ist der Eintritt doch recht teuer, zumal an der Ausstellung nichts wirklich “New York” ist.

Es spricht übrigens nichts dagegen, das Museum zu betreten und auch von innen ein paar Fotos von dem spiralförmigen Aufgang zu machen – Eintritt muss man erst zahlen, wenn man auch tatsächlich hinaufgeht, und man braucht keine Sorge zu haben, sich wie ein “Schmarotzer” vorzukommen oder verärgerte Blicke zu ernten: Fast immer treiben sich dutzende Touristen in der Eingangshalle herum, schießen Fotos und verschwinden dann wieder, das ist man hier schlichtweg gewohnt.

Für einen Fotostopp sollte man etwa dreißig Minuten einplanen, ein echter Besuch hingegen dauert mindestens drei, vier Stunden.