Gutes Essen in New York

New York City ist fast schon so etwas wie ein Symbol für gutes und vor allem auch äußerst abwechslungsreiches Essen geworden, denn nahezu nirgendwo anders auf der Welt gibt es so viele kleine bis große Imbisse, Lokale und Restaurants verschiedenster Herkunft in allen nur denkbaren Preisklassen, die oft genug auch noch rund um die Uhr geöffnet haben.

Lesen Sie hier daher, wo man in New York City besonders gut isst, welche Klassiker und welche Geheimtipps es gibt, welche Speisen man mal probiert haben sollte – und wie viel Geld man dafür einplanen muss!

Essen in New York: Kult

Im Grunde gibt es fünf Dinge, die man in der Stadt einmal gegessen haben sollte: Die berühmte Pizza natürlich, einen Hotdog, einen Bagel, ein Deli Sandwich und einen Burger.

Beginnen wir mit der Pizza, die für Europäer zwar nicht so besonders sein mag, in den USA aber aufgrund ihres hier ausnahmsweise dünnen Teigs eine Art Alleinstellungsmerkmal besitzt. Pizza bekommt man in New York an nahezu jeder Ecke und das in guter Qualität, besonders positiv sticht aber Grimaldi’s in Brooklyn heraus, das aufgrund seiner Lage nahe der Brooklyn Bridge auch für Touristen eine Option darstellt. Kommen Sie nicht aus Manhattan raus, ist Joe’s Pizza in Greenwich erste Wahl. Ein durchaus großes „Slice“ kostet zwischen 5$ und 10$.

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Vielleicht noch häufiger findet man Hotdogs in New York, allerdings in mitunter sehr stark schwankender Qualität. Als bester Hotdog gilt Gray’s Papaya am Broadway, das mit einigen sehr ungewöhnlichen aber gut schmeckenden Kombinationen aufwartet. Ähnliches gilt für Asiadog in Nolita. Auch ein gut gefüllter Hot Dog kostet selten mehr als 5$ abseits der Touristenfallen.

Auch bei Bagels ist die Auswahl riesig, allerdings sind die Kombinationen hier in der Regel einen Tick klassischer. Unsere Favoriten sind Absolute Bagels am Broadway sowie – trotz seines Namens – Ess-a-Bagel an der 1st und 3rd Avenue – für gut 5$ bekommen Sie große, bestens gefüllte Bagel, die nach Belieben mit den verschiedensten Aufschnitten, Käse- und Gemüsesorten belegt werden können.

Deli Sandwiches mögen etwas weniger besonders für Touristen sein, schmecken aber ebenfalls sehr gut, zum Beispiel bei Carnegie Deli oder Katz’s Delicatessen. Die Preise sind allerdings gesalzen: 15$ und mehr darf man für ein „simples“ Pastrami Sandwich schon einplanen. Davon wird man dann allerdings auch mehr als satt.

Burger schließlich sind eigentlich gar kein so typisches Essen für New York, gehören aber zu einer USA-Reise einfach dazu. Sehr gute, frisch zubereitete Burger, die man sich selbst zusammenstellen kann, gibt es zum Beispiel bei Five Guys und The Counter für 10$ bis 15$. Wer es billiger mag, geht zu Shake Shack, einer recht neuen und sehr guten Fast-Food-Kette, die sich bisher nur an der Ostküste der USA befindet (mit Ausnahme von Las Vegas) und so etwas wie das In-N-Out des Ostens werden könnte.

New York Food Truck Foto

Geheimtipps: Food Trucks

Ebenfalls äußerst populär in New York sind die unzähligen Food Trucks, die fast überall an der Straße stehen und teils sehr gutes, teils mieses Essen verkaufen.

Da sich Qualität, Standorte und Besitzer relativ häufig ändern, fällt es schwer, echte Empfehlungen abzugeben – grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll sich an den Einheimischen zu orientieren: Wo viele Leute anstehen, kann es nicht ganz schlecht sein.

Gut waren bei unserem letzten Besuch Calexico in SoHo und Souvlaki Gr an der Lower East Side.

Richtige Restaurants schließlich gibt es in New York natürlich ebenso hunderte, allerdings fast ohne Ausnahme mit hohen Preisen und langen Wartezeiten. Hier ist ein Besuch von TripAdvisor empfehlenswert, um sich aktuell zu informieren.

Bildnachweis (von oben nach unten): John Liu, Librarygroover, beide (CC BY 2.0)

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