Hotels in New York

Wo man in Manhattan gut und günstig übernachten kann

Es gibt unzählige Hotels in New York, doch gerade in dem für Touristen so interessanten Manhattan haben sie fast alle zwei Dinge gemeinsam: Die Zimmer sind verdammt klein, die Preise dafür umso größer.

In guter Lage zahlt man selbst für ein winziges Doppelzimmer gerne mal 300 Euro die Nacht und mehr. Und wenn man nun nicht nur zu zweit, sondern vielleicht mit Kindern unterwegs ist, können die Kosten sogar bei einem Kurzurlaub astronomische Höhen erreichen…

Empfehlenswerte Hotels in New York

Natürlich hängt die Wahl eines bestimmten Hotels in New York in erster Linie von den eigenen Ansprüchen und Wünschen ab, die sich grob in drei Kategorien einteilen lassen sollten: Lage, Komfort und Preis.

Da die meisten Sehenswürdigkeiten direkt in Manhattan liegen, ist ein recht zentrales Hotel in eben jenem Stadtteil üblicherweise erste Wahl, auch wenn dann – zur Einordnung – ein Preis von unter 200-250 Euro pro Nacht kaum machbar ist.

Möchte man hier deutlich weniger zahlen, stellt ein Hostel die einzige Alternative dar.

Empfehlenswerte Hotels in Manhattan sind:

$ The Ridge: Eines der günstigsten Hotels in guter Lage, in der Lower East Side nahe Chinatown. Sehr nüchterne Einrichtung und relativ kleine Zimmer – auch für hiesige Verhältnisse -, aber modern ausgestattet, ordentliches Bad und sauber. Die Ausblicke von der Dachterrasse begeistern. Wenn das Budget klein ist, erste Wahl!

$ Orchard Street Hotel: Ebenfalls recht günstig und qualitativ auf einem vergleichbaren Niveau wie The Ridge, lustigerweise nicht allzu weit davon entfernt. Gute Anbindung zur U-Bahn. Nichts für Urlauber, die viel Platz benötigen, aber mit Blick auf den Geldbeutel eine sinnvolle Option.

$ Pod 51: Durchgestylte Unterkunft, auch wenn sich die Zimmer optisch auf Hostel-Niveau bewegen. Dafür überzeugt neben den niedrigen Preisen auch die Lage; zum Chrysler Building und dem Hauptquartier der Vereinten Nationen ist es hier nicht weit.

$$ Broadway at Times Square Hotel: Der Name verrät es bereits; mit dieser Unterkunft übernachtet man wirklich im Herzen von Manhattan. Entsprechend werden doch etwas höhere Preise veranschlagt, ohne dass man aber Unsummen investieren müsste.

Die Einrichtung der Zimmer wirkt wahlweise klassisch oder altmodisch, dürfte aber alle ansprechen, die dem Hostel- und Design-Look der modernen Konkurrenz nicht viel abgewinnen können. In Hinblick auf Preis-Leistung häufig die beste Wahl.

$$ The Kitano: Ein Geheimtipp ist diese im japanischen Stil gestaltete Herberge, die sich nur wenige Straßen vom Grand Central Terminal entfernt befindet. Neben der Lage überzeugen die angenehm eingerichteten Zimmer, zumal die Preise häufig unter dem Durchschnitt für diese Ecke liegen.

$$ Hotel Beacon: Ein klein wenig vom absoluten Zentrum entfernt steht das Beacon im dafür wohl vornehmsten Viertel der Stadt – in der Upper West Side, also westlich des Central Parks. Hier stimmt wirklich alles, von den Zimmern über den Service bin hin zu all den Restaurants, Imbissen und Geschäften in der Umgebung. Top!

$$ NobleDEN Hotel: Noch ein bisschen schöner (aber nicht deutlich teurer) wird es mit dem NobleDEN in Little Italy, von wo aus sich wirklich alle Sehenswürdigkeiten Manhattans bestens erreichen lassen. Das Hotel – übrigens auch für Familien sehr gut geeignet – punktet mit seinem freundlichen Personal und klaren Designstrukturen in Hinblick auf Flure und Zimmer.

Hotelzimmer New York Bild
Hotelzimmer in New York: Ganz schön eng…

Worauf man bei der Hotelwahl achten sollte

Die Lage: In manchen US-amerikanischen Städten mag die Lage eines Hotels keine große Rolle spielen, New York jedoch zählt nicht dazu: Übernachtet man weit von den vor allem im Süden von Manhattan geballten Sehenswürdigkeiten entfernt, verbringt man unnötig viel Zeit mit der Anfahrt per U-Bahn und kann insbesondere abends häufig nicht einfach spontan noch etwas unternehmen.

Manhattan gilt heutzutage zwar durchweg als sicher, dennoch gibt es natürlich schönere und weniger schöne Viertel, praktisch und weniger praktisch gelegene – nicht zuletzt auch in Hinblick auf Imbisse, Restaurants und Bars.

Langer Rede kurzer Sinn: Eine zentrale Lage (zum Beispiel Times Square oder Little Italy) beziehungsweise eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (unter anderem Lower East Side) ist für einen gelungenen Stadtbesuch elementar.

Die Größe: Darüber hinaus muss man in New York leider auch ein Stück weit auf die Größe der Hotelzimmer achten, denn aufgrund der (gefühlten) Enge des Zentrums wird am Platz selbstredend zuerst gespart. Selbst teure 4-Sterne-Hotels bieten mitunter so enge Zimmer, dass man kaum seine Koffer auf den Boden stellen geschweige denn auspacken kann.

Hier mögen die persönlichen Ansprüche mit reinspielen, schließlich verreist man nicht, um seine Zeit im Hotelzimmer zu verbringen – doch nach drei, vier Nächten kann es einem schon auf den Geist gehen, wenn man nicht einmal das Bad erreichen kann, ohne über das Gepäck klettern zu müssen.

Die Zusatzkosten: Dass die meisten Urlauber bei der Buchung auf den Preis achten müssen, liegt auf der Hand, allerdings ist eben jener Preis in New York nicht immer so eindeutig nachvollziehen, wie man es sich wünscht.

Neben Steuern kommen gerade bei den besseren Hotels häufig noch Zusatzkosten für WLAN, Parkplätze und andere „Extras“ hinzu, die sich irgendwo zwischen 10 und 100$ ansiedeln können. Das Kleingedruckte sollte man also genau lesen!

Tipps für die Buchung

Reisezeit: Wie in jedem Urlaub spielt natürlich auch hier die Reisezeit für die Übernachtungskosten eine wichtige Rolle: In der Hauptsaison von Mai bis September bewegen sich die Preise naturgemäß immer an der Obergrenze, aber auch an den Wochenenden im Frühling und Herbst sowie zwischen Weihnachten und Neujahr zahlt man stets Premiumpreise.

Etwas niedrigere Übernachtungskosten kann man an den Wochenenden der Nebensaison einplanen. Vor allem von Anfang März bis Mitte Mai sowie von Mitte September bis Ende Oktober stehen Preise und Wetterbedingungen häufig in einem günstigen Verhältnis zueinander.

Eine Woche Zeit nehmen: Häufig ist es sinnvoll, nicht sofort zu buchen, sondern die Preise über eine Woche hinweg zu unterschiedlichen Tageszeiten zu überprüfen und vergleichen. Es ist nicht unüblich, dass die Übernachtungspreise am Wochenende ein wenig erhöht und Montag dann wieder nach unten korrigiert werden, da die meisten Urlauber am Wochenende ihre Reisen planen.

Nur mit Stornorecht buchen: Mal kommt einem etwas dazwischen, mal findet man ein paar Wochen nach der Buchung noch ein besseres, günstigeres oder passendes Hotel – und dann? Stornieren, natürlich!

Daher bei der Buchung immer darauf achten, dass man das Zimmer bis üblicherweise 24-72 Stunden vor der Anreise noch abbestellen kann.

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