Las Vegas Hotels

Die Auswahl an Hotels in Las Vegas ist gewaltig. In keiner anderen Stadt stehen auf so engem Raum so viele Unterkünfte und nirgendwo sind die Preisunterschiede zwischen ihnen so groß: Fünfzig bis zigtausend Euro die Nacht kann man im Zentrum ausgeben.

Dabei ist es durchaus möglich, mit einer billigen Übernachtung letzten Endes zufriedener zu sein als mit einer teuren. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden und Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, finden Sie hier Hoteltipps unterteilt in drei Preisklassen!

Las Vegas Hotels: Luxor Foto

Günstige Hotels

Luxor
Das 1993 eröffnete Luxor zählt auch heute noch zu den äußerlich beeindruckendsten Bauwerken der Stadt: Die Sphinx am Eingang, der Lichtstrahl der Pyramide am Abend und vor allem das Innere der Pyramide ist mehr als nur einen Blick wert. Der kleine Nachteil des Luxors ist die Lage am südlichen Ende des Strips, seine Erreichbarkeit geht aber noch in Ordnung. Dank meistens sehr niedriger Preise eine Überlegung wert, Zimmer sind mitunter schon ab 50 Euro die Nacht zu haben.
Flamingo
Wesentlich zentraler liegt das Flamingo, nahezu exakt in der Mitte des Strips – mit etwas Glück hat man hier einen perfekten Blick auf die Highlights der Stadt. Äußerlich mag die Unterkunft ein klein wenig in die Jahre gekommen sein, doch die renovierten Zimmer hinterlassen einen ordentlichen Eindruck und auch der Pool geht in Ordnung. In der Lage findet man für oft um die 100 Euro die Nacht nur wenig Besseres.
The Linq
Findet man doch etwas Besseres, dann ist es wahrscheinlich The Linq. Das verkehrte bis vor einigen Jahren unter dem Namen Imperial Palace (und dann kurzzeitig als The Quad), wurde seitdem jedoch komplett renoviert, befindet sich im Zentrum des Strips und bietet beste Qualität zu meistens niedrigen Preisen. Die Zimmer sind etwas kleiner als bei der Konkurrenz, doch die Einrichtung überzeugt. In dieser Preisklasse absolut zu empfehlen; im besten Fall zahlt man nur um die 100$ inklusive Resort Fee.

Mirage Las Vegas

Die gute Mittelklasse

The Mirage
Trotz oder gerade aufgrund seines schon etwas höheren Alters ist das Mirage ein echter Klassiker unter den Hotels am Strip. Berühmt für seine weißen Tiger, Siegfried & Roy und seinen künstlichen Vulkanausbruch am Eingang kann sich The Mirage aber auch heute noch sehen lassen. Besonders angenehm ist die leicht tropische, etwas hellere Kulisse des Hotels mit viel Wasser – und das Frühstücksbüffet zählt zu den besseren der Stadt.
Paris
Direkt neben dem Planet Hollywood findet man das Paris, das sich damit ebenfalls in bester Lage befindet. Die noch größere Stärke des Hotels ist jedoch die Architektur mit einem Nachbau von Eiffelturm und Triumphbogen sowie einem großen Ballon. Die geräumigen Zimmer wirken einladend und das Büffet ist bestens.
Caesars Palace
Schon zu den Klassikern der Stadt zählt das Caesars Palace, das trotz seines recht hohen Alters noch immer zu den schönsten Hotels von Las Vegas zählt und über die Jahre hinweg nichts von seinem Charme eingebüßt hat – etlichen Renovierungen und Erweiterungen sei dank. Neben der Architektur und ihrem Flair gefallen auch die Pool-Anlagen, das Caesars kratzt schon die Grenze zur Luxusklasse an. Dennoch häufig auch mit mittlerem Budget zu bezahlen.

Bellagio Las Vegas

Luxus auf höchstem Niveau

Bellagio
Für seine allabendlichen Fontänen-Spiele berühmt ist das Bellagio auch gut fünfzehn Jahre nach seiner Eröffnung noch immer eines der besten Hotels der Stadt. Große Mühe gibt sich das Hotel insbesondere mit seiner Eingangshalle, die passend zur Jahreszeit gestaltet wird: Wundervolle Blumenarrangements, Vögel, Schmetterlinge – immer beeindruckend. Auch Zimmer und Service sind über jeden Zweifel erhaben.
Wynn
Noch einen Tick luxuriöser ist das Wynn. Erst im Jahre 2005 eröffnet, beeindruckt das Hotel selbst für Las-Vegas-Verhältnisse mit einer tollen Ausstattung, großartigem Service und einer ansprechenden Kulisse, die zwar weniger „thematisch“ ist als bei älteren Hotels, aber hell, mit viel grün und in der Hektik der Stadt beinahe beruhigend wirkt. Wenn Geld keine Rolle spielt, ist das Wynn für uns erste Wahl.
Aria
Nicht unerwähnt bleiben soll schließlich das noch recht neue und dementsprechend moderne Aria, das von außen zwar einen Tick zu beliebig aussieht, dieses kleine Manko von innen aber umgehend wieder wettmacht. Erste Wahl sind hier die so genannten Sky Suites, die einen großartigen Ausblick auf die Stadt mit sich bringen, aber auch die normalen Zimmer und der schöne Poolbereich können sich sehen lassen.
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M Resort in Las Vegas

Abseits vom Strip

Red Rock Resort
Wer die (relative) Ruhe abseits des Strips sucht, sich aber dennoch in „Stadtnähe“ aufhalten will, ist mit dem Red Rock Casino Resort & Spa gut bedient. Die großzügige Anlage befindet sich, wie der Name schon erahnen lässt, ganz im Westen des Stadtgebiets und nicht weit von dem durchaus sehenswerten Red Rock Canyon entfernt. Preislich siedelt sich das Red Rock in der Mittelklasse an, qualitativ braucht man sich aber vor Unterkünften der Kategorie Venetian nicht zu verstecken.
M Resort
Sogar zu den besten Hotels von Las Vegas schließlich darf sich das M Resort zählen, das sich am südlichen Stadtrand befindet und zugleich beinahe das letzte Gebäude darstellt, bevor es mitten in die kahle Wüste geht. Das M Resort macht diese doch eher ungünstige Lage (selbst mit dem Auto braucht man bis zum Zentrum je nach Verkehrsaufkommen 20 bis 40 Minuten) mit großartigen Zimmern und einer weitläufigen Poolanlage locker wett, das günstige Büffet zählt sogar zur absoluten Spitzenklasse. Wenn die Lage keine Rolle spielt, eine großartige Wahl!

Los Angeles Flughafen

Grundsätzliche Überlegungen

Wie üblich gibt es zwei Faktoren, welche die Entscheidung für oder gegen ein Hotel maßgeblich beeinflussen (sollten): Die Lage der Unterkunft und die Kosten. Las Vegas unterscheidet sich von den meisten Großstädten jedoch recht deutlich, da im Grunde das gesamte touristische Zentrum der Stadt beinahe exklusiv aus Hotels besteht.

Mit anderen Worten: Die Auswahl ist groß, die Qualität hoch, die Zimmer sind riesig – und so ist es fast immer möglich, eine gute Unterkunft in bester Lage zu einem Spottpreis zu buchen. Ausnahmen gelten an ein paar äußerst beliebten Wochenenden im Jahr sowie im Umfeld von großen Events oder Messen.

Darüber hinaus bedeutet die große Auswahl, dass man auch mit kleinem Budget eine Unterkunft in bester Lage buchen kann – und beste Lage bedeutet in Las Vegas immer: im Zentrum des Strips, also der zentralen Straße, an der sich all die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt befinden.

Das Cosmopolitan in Las Vegas

Abseits des Strips zu übernachten ist nur dann eine Überlegung wert, wenn man die Stadt nicht vorrangig zum Sightseeing und zur eigenen Unterhaltung besucht, sondern weil man sich entspannen und die Zeit vorrangig am Pool verbringen will: Am Ende einer langen Rundreise durch den Südwesten der USA oder im Rahmen der Flitterwochen.

Um eine kleine Vorstellung von dem Preisgefüge, auch im Vergleich zu San Francisco oder Los Angeles, zu erhalten: In einem guten Mittelklassehotel kann man im Zentrum des Strips in der Regel für etwa 100 Euro die Nacht (inklusive Aufschlägen wie Steuern und einer „Resort Fee“) übernachten.

Am Nord- oder Südrand des Strips geht es teilweise sogar schon ab 50-75 Euro, mit 150-200 Euro rutscht man häufig bereits in die Oberklasse, nur für echten Luxus muss man auch in Las Vegas recht viel ausgeben: 200-400 Euro stellen in den besten Unterkünften der Stadt in etwa das Minimum für Einsteiger-Suiten dar.

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