Luxor Hotel

Sehenswerte Pyramide - und eine gute Wahl für günstige Übernachtungen ...

Das schon 1993 eröffnete Luxor-Hotel in Las Vegas zählte seinerzeit zu den spannendsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, bis es wenige Jahre später von den noch einen Tick aufwendigeren Paris, Bellagio und The Venetian übertroffen wurde.

Bis heute jedoch lohnt sich der Besuch der beeindruckenden Pyramide sowie ihres Inneren – und sogar für Übernachtungen stellt das Luxor unter bestimmten Bedingungen eine hervorragende Option dar …

Auf einen Blick · Luxor ★★★★☆ Noch immer einen Besuch wert!
Titanic-Ausstellung ab ca. 30 € ↗ Affiliatepartner
Zeitaufwand ca. 1 Stunde (für einen Rundgang)
Lage nur okay am Rand des Strips
Übernachtungen ab ca. 70 € ↗ Affiliatepartner
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Das Luxor in Las Vegas ist ein wenig in die Jahre gekommen und befindet sich vielleicht ein, zwei Straßen zu weit vom Zentrum des Strips entfernt. Doch die gesamte Kulisse, insbesondere natürlich das Hauptgebäude in Form einer Pyramide, wirkt bis heute so stimmig wie imposant. Zudem kommen Reisende mit kleinem Budget hier in der Regel bestens unter.

Über das Hotel

Das Luxor Las Vegas liegt auf der Westseite am südlichen Ende des Strips, zwischen dem Excalibur im Norden und dem Mandalay Bay im Süden. Gegenüber, auf der anderen Straßenseite im Osten, klafft eine riesige Lücke in Form eines Parkplatzes, hinter dem bereits das Gelände des Harry Reid International Airports beginnt. Auch zum „Welcome To Fabulous Las Vegas“-Zeichen und der Pinball Hall of Fame ist es nicht allzu weit.

Mit anderen Worten: Man befindet sich hier doch schon ein kleines Stück vom absoluten Zentrum entfernt – bis zu 2 km, um genau zu sein. Davon sollten sich Besucher jedoch nicht abhalten lassen, denn die ägyptische Thematik kann auch über 30 Jahre nach der Eröffnung noch beeindrucken.

In der Lobby des Hotels.
Der öffentliche Eingangsbereich des Hotels.

Vor dem Eingang trifft man auf eine Sphinx sowie unzählige Statuen, die dem Alten Ägypten nachempfunden sind, aber auch im Inneren wird der Stil, insbesondere in der Pyramide, fast überraschend konsequent durchgezogen. (Auch wenn einzelne Elemente, wie etwa ein See vor der Pyramide sowie ein um sie herum führender Fluss, „der Nil“, schon vor Langem entfernt wurden.)

Ansonsten ist hervorzuheben, dass es sich beim Luxor mit seinen über 4400 Zimmern nicht nur um eines der größten Hotels der Stadt, sondern sogar um eines der zehn größten Hotels der Welt handelt.

Das Hotel von innen: Pyramide gut zu erkennen.
Das Hotel von innen: Die Pyramide ist gut zu erkennen.

Shows, Attraktionen & Büfett

Die Sehenswürdigkeit schlechthin im Luxor ist natürlich die Pyramide an sich – gleichermaßen von innen wie außen. Nachts strahlt aus ihrer Spitze der Luxor Sky Beam gen Himmel, der so hell ist, dass man ihn angeblich sogar von einem Flugzeug über Los Angeles aus sehen könnte.

Für Fans durchaus sehenswert ist darüber hinaus „Titanic: The Artifact Exhibition“, eine recht ansprechend gestaltete Ausstellung von etwa 350 historischen Artefakten des versunkenen Ozeanriesen. Der Eintritt ist mit Preisen ab ca. 30 € pro Person allerdings nicht gerade günstig, geöffnet üblicherweise täglich von etwa 11 bis 18 Uhr. Die Kulisse des Museums kann auch für Hochzeiten gemietet werden.

Eingang zur Titanic Exhibition.
Eingang zur Titanic Exhibition.

Ebenfalls im Luxor trifft man auf die in den 90ern populäre Blue Man Group, die einst im Luxor große Erfolge feierte, zwischenzeitlich ins The Venetian wechselte und dann im Jahr 2015 an ihre alte Spielstätte zurückkehrte. Tickets sind online erhältlich, die günstigsten Plätze kosten inklusive Gebühren etwa 60 €. Vorstellungen finden nahezu täglich statt.

Ferner befindet sich seit dem Jahr 2017 die „HyperX eSports Arena“ für Gaming-Events auf dem Hotelgelände; für sie musste der größte Nachtclub des Luxors weichen.

Auch das günstige Büfett im Luxor gehört seit März 2025 der Vergangenheit an. Genauso wie in vielen anderen Hotels in der Stadt wurde es aus nur vagen Gründen ersatzlos gestrichen.

Hübsche Gestaltung mit vielen Statuen.
Hübsche Gestaltung mit vielen Statuen.

Übernachtungen, Zimmer & Pools

In Hinblick auf Übernachtungen bringt das Luxor einen großen Vorteil sowie zwei kleine Schwächen mit sich.

Lage, Erreichbarkeit & Busse

Beginnen wir mit Letzteren: Wie anfangs angesprochen, befindet sich der Hotelkomplex im Süden des Strips auf Höhe des Flughafens. Um das Zentrum mit all den großen Hotels und Sehenswürdigkeiten zu erreichen, ist man zu Fuß locker eine halbe Stunde unterwegs. Beim ersten Mal kein großes Problem, doch muss man den Weg wiederholt auf sich nehmen, zehrt die Strecke – insbesondere im Sommer bei häufig 30 bis 40 °C.

Alternativ kann man sich in einen Bus (DEUCE) setzen, der etwa alle 10 Minuten auf der gegenüberliegenden Straßenseite abfährt. Die Fahrzeit ins Zentrum beträgt ebenfalls rund 10 Minuten. Darüber hinaus verkehrt eine kostenlose Tram, die das Hotel zumindest mit Mandalay Bay und Excalibur verbindet.

Keine Sorgen sollte man sich in Bezug auf die mit dem Flughafen verbundene Lautstärke machen: Die Flugzeuge sind überraschenderweise kaum bis gar nicht zu hören, zumal dort zumindest zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens auch kaum Betrieb herrscht.

Das Innere der Pyramide: sehenswert, aber etwas angestaubt.
Das Innere der Pyramide: sehenswert, aber etwas angestaubt.

Das Alter des Hotels

Der zweite kleine Nachteil des Luxors ist sein inzwischen doch etwas gehobenes Alter. Gut 30 Jahre sind zwar keine Ewigkeit, allerdings kann man sich dem Eindruck nicht erwehren, dass die Betreiber (die MGM-Kette) einen Tick mehr in den Zustand des Hotels und primär der Zimmer investieren könnten.

Das gilt allerdings für viele Hotels in der Stadt, selbst deutlich teurere wie das renommierte Caesars Palace. Qualitativ bewegen sich Ausstattung und Zustand der Zimmer zumeist irgendwo zwischen einem typischen Home2 Suites und einem Hampton Inn. „Nur“ Mittelklasse also.

Sphinx vor der Pyramide mit Palmen.

Größter Vorteil: die Preise!

Diesen Makel versucht das Luxor mithilfe seiner Preisgestaltung zu kaschieren – und das häufig mit Erfolg: Selbst in der Hauptsaison kann man im besten Fall ab rund 80 € pro Nacht (inklusive Steuern und Resort Fee) übernachten, selbst im Jahr 2026 ein fast unschlagbares Angebot.

Bei starkem Besucheraufkommen in der Stadt steigen die Übernachtungspreise auch hier natürlich, 125 € bis maximal 150 € pro Nacht wäre dann unseres Erachtens noch ein fairer Preis. Allerdings bewegen sich die besser gelegenen New York-New York und The Linq oft auf einem ähnlichen Niveau.

Luxor mit Pyramide und Sphinx.
Das Hotel mit Pyramide und Sphinx.

Zudem sollte man bei der Buchung darauf achten, eines der etwas schöner eingerichteten Premier-Zimmer zu wählen, die Preisdifferenz beträgt oft nur um die 10 € die Nacht. In der Pyramide schläft es sich außerdem deutlich schöner als in dem schnöden Hochhaus („Tower“) dahinter.

Klarer Pluspunkt: Die Anlage verfügt über vier Pools, die ebenfalls nett in die Kulisse integriert sind, weshalb sich das Hotel in Verbindung mit den meistens niedrigen Preisen für Familien mit Kindern anbietet.

Eine der zahlreichen Bars. Einen Nachtclub gibt es jedoch nicht mehr.
Eine der zahlreichen Bars. Einen Nachtclub gibt es jedoch nicht mehr.

Parken

Ganz einfach gestaltet sich die Parkplatzsuche: Das riesige Parkhaus befindet sich direkt hinter dem Hauptgebäude am Luxor Drive. Den fährt man am besten über I-15 und Frank Sinatra Drive an, den Strip selbst sollte man aufgrund der Verkehrsdichte möglichst meiden.

Parkgebühren gibt es mittlerweile leider auch hier, sie entsprechen im Jahr 2026 mit pauschal 20-25 $ pro Tag dem lokalen Durchschnitt. Bei der Anfahrt darauf achten, den Schildern zur „Self-Parking Garage“ zu folgen!

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