Monument Valley

Grandiose Ausblicke, Touren und Übernachtungen im Jahr 2026 ...

Das Monument Valley ist eine Ebene im Südosten Utahs, auf dem Colorado Plateau gelegen, die vorrangig aufgrund ihrer Tafelberge ein einzigartiges Panorama bietet. Seine wesentliche Bekanntheit hat das Tal dabei zahlreichen Hollywood-Filmen aus den 40er- bis 60er-Jahren zu verdanken.

Der wahrscheinlich bekannteste Vertreter ist der Western „Spiel mir das Lied vom Tod“, aber auch Szenen für „Easy Rider“ wurden hier gedreht – genauso wie die Spots einer populären Zigarettenmarke. Heute kann es entweder auf eigene Faust oder im Rahmen einer geführten Tour erkundet werden …

Auf einen Blick · Monument Valley ★★★★☆ Pflichtstopp auf einer Rundreise durch den Südwesten.
Eintritt 10 $ pro Person, nicht pro Fahrzeug
Zeitaufwand ab 2 Stunden optimal mit Übernachtung
Beste Besuchszeit fast ganzjährig im Sommer oft heiß
Besucheraufkommen mittel verteilt sich recht gut
Besonderheiten Dirt Road Loop Drive nicht asphaltiert
Hotel ab ca. 275 € ↗ oft weit vorab ausgebucht
Campingplätze ab ca. 75 € ↗ rechtzeitig reservieren!
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Das Monument Valley lebt von seinen bekannten Ausblicken, die man theoretisch in kürzester Zeit abhaken kann. Tatsächlich aber empfiehlt sich zumindest eine Wanderung, wenn nicht sogar eine Tour durch das Tal, um mehr als bloß ein Foto vom Besuch mitzunehmen. Sogar eine Übernachtung kann sich für Sonnenuntergang und Sonnenaufgang lohnen - allerdings sind die Kosten insbesondere im The View Hotel nicht ohne ...

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Lage & Anfahrt

Das Monument Valley befindet sich genau an der Grenze zwischen Arizona und Utah: Die Ebene an sich liegt in Utah, das Visitor Center hingegen in Arizona, auf dem Gebiet der Navajo. Die Anfahrt erfolgt über Highway 163, eine nicht besonders breite, aber auch mit dem Wohnmobil bestens zu befahrende Straße.

Ausblick aufs Monument Valley vom Highway aus

Bei einer Rundreise durch den Südwesten bringt man das Tal in der Regel zwischen dem Grand Canyon (South Rim) sowie den Zielen im Südosten Utahs (National Bridges National Monument, Goosenecks State Park) unter. Aber auch Page mit seinen Antelope Canyons kann eine sinnvolle Option für die An- oder Weiterfahrt darstellen.

Die Abfahrt von Highway 163 ins Monument Valley ist nicht zu verfehlen: Schon aus der Ferne sieht man die sich hoch auftürmenden „Buttes“, zudem säumen zahlreiche Souvenir-Stände der Einheimischen den Straßenrand.

Ein Butte im Tal

Visitor Center & Eintritt

Nach der Abfahrt stößt man schnell auf eine Entrance Station, an der man Eintritt zahlt. Die Kosten belaufen sich im Jahr 2026 auf 10 $ pro Person. Der America the Beautiful Pass ist aufgrund der Lage im Navajo-Reservat nicht gültig.

Am Visitor Center angekommen, stellt man sein Fahrzeug auf dem großen Parkplatz ab, läuft ein paar Schritte und bekommt dann bereits den bekannten und tatsächlich besten Ausblick aufs Tal zu Gesicht.

Das Visitor Center dient darüber hinaus als Souvenir-Shop, Restaurant und Ausgangspunkt für Touren ($). Es öffnet – einige (wenige) Feiertage im Herbst und Winter ausgenommen – täglich, in der Hauptsaison zumeist von 7 bis 19 Uhr, in der Nebensaison ein bis zwei Stunden kürzer.

Pferde auf dem Wildcat Trail

Der Scenic Drive – mit dem Mietwagen?

Wer nur für diesen einen Ausblick kommt, ist damit im Grunde „fertig“ und könnte wieder fahren.

Möchte man doch etwas mehr sehen, empfiehlt sich prinzipiell das Abfahren des 27 km langen Scenic Drives, der durchs Tal führt und einige sehenswerte Einblicke und Aussichtspunkte bietet. Bei ihm handelt es sich aber natürlich um eine nicht asphaltierte Dirt Road, die mit einem Mietwagen für gewöhnlich nicht befahren werden darf.

Eine kostenpflichtige, dafür aber geführte Tour kann deshalb sinnvoller sein; deren Länge reicht von ein paar Stunden zu Pferde bis zu mehreren Tagen inklusive Camping.

Sonnenuntergang im Monument Valley.

Wanderung auf dem Wildcat Trail

Wandern kann man im Monument Valley auf eigene Faust auf dem Wildcat Trail, einem ebenfalls sehr schönen, wenn auch ziemlich sandigen Weg durchs Tal. Mit einer Länge von knapp 5 km ist der Weg in unter zwei Stunden problemlos machbar.

Die Wanderung auf dem Wildcat Trail lohnt sich, da man hier einen kompletten Tafelberg umrundet, was ebenfalls einige unerwartete Ein- und Ausblicke mit sich bringt. Allerdings sollte man ein Auge auf die Temperaturen haben: Schatten gibt es unterwegs keinen und die Stärke der Sonne ist im Sommer nicht zu unterschätzen.

Sofern man keine Kälteperiode erwischt, daher zwischen Juni und September am besten am frühen Morgen oder am späten Nachmittag wandern!

Schöne Wanderung auf dem Wildcat Trail

Wie viel Zeit braucht man fürs Monument Valley?

Die für den Besuch notwendige Zeit lässt sich nicht eindeutig bestimmen, schließlich erreicht man die bekanntesten Ausblicke und Fotos in wenigen Minuten. Möchte man zusätzlich allerdings auch noch wandern oder den Scenic Drive abfahren, benötigt man drei bis vier Stunden. Soll es obendrauf auch noch eine Tour sein, kann man mit vier bis sechs Stunden rechnen.

Für einen umfangreichen Eindruck reichen der Ausblick sowie entweder der Wildcat Trail oder aber der Scenic Drive in der Regel aus, sodass drei bis vier Stunden ein gutes Mittel darstellen.

The View Hotel am Monument Valley: teuer, aber perfekt gelegen.
The View Hotel am Monument Valley: teuer, aber perfekt gelegen.

Monument Valley: Wo übernachten?

Das einzige Hotel direkt im Monument Valley ist The View, das morgens und abends einen wirklich wundervollen Ausblick auf die Landschaft bietet und durchaus die mindestens 275 bis 300 $ für eine Übernachtung wert sein kann. Zimmer sind in den Sommermonaten entsprechend schnell vergeben.

Einzige nennenswerte Alternative außerhalb des Navajo-Parks ist Goulding’s Lodge ($) auf der gegenüberliegenden Straßenseite von Highway 163 – weniger Ausblicke, allerdings günstig gelegen und gemeinhin wesentlich preiswerter. In Kayenta, knapp 40 km entfernt, findet man zudem ein gewohnt gutes Hampton Inn ($).

KOA am Monument Valley.

Auch Camping ist im Tal möglich, auf dem offiziellen und ebenfalls jungen The View Campground, der mit nicht minder schönen Ausblicken aufwartet. Ein Stellplatz kostet etwa 60 $ die Nacht, Reservierungen sind vorab online möglich und von Mai bis September oft erforderlich.

Ebenso für Wohnmobilreisende zu empfehlen ist der noch recht junge KOA Campingplatz, nur ein kleines Stück nördlich der Einfahrt zum Tal, der mit ganz netten Ausblicken und einer umfangreicheren Ausstattung aufwartet.

Ansonsten lautet die beste Option in der Regel: Einfach nach dem Besuch weiterfahren – zum Canyonlands National Park und Arches National Park im Norden oder zum South Rim des Grand Canyons im Südwesten.

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