Muir Woods National Monument

Neben der Point Reyes National Seashore zählt das Muir Woods National Monument zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Bewohner von San Francisco – doch auch für Urlauber ist diese kleine Oase der Natur durchaus einen Abstecher währt, kann man dort doch einige der letzten Mammutbäume sehen, welche einst die Westküste der USA im Norden Kaliforniens säumten.

Und „Mammut“ ist angesichts einer Höhe von hier bis zu 80 Metern wohl keine Übertreibung: Man muss das einmal gesehen haben, um es sich wirklich vorstellen zu können und es zu glauben!

Muir Woods National Monument

Lage, Anfahrt & Parken

Wie bereits erwähnt, ist es von San Francisco aus bis zum Muir Woods National Monument gar nicht so weit: Vom Stadtzentrum aus sind es etwa 25 Kilometer, was, je nach Verkehr, eine Fahrzeit von 30 bis 45 Minuten bedeutet.

Über die Golden Gate Bridge folgt man dann zunächst Highway 101 und Highway 1, bevor es über den Panoramic Highway ins Naturschutzgebiet hineingeht. Hinter und neben dem Visitor Center am Eingang gibt es weitere Straßen, die einen zu diversen Trailheads und Viewpoints führen.

USA Südwesten: Städte & National Parks von Kalifornien bis Utah

  • Tipps zur Reiseplanung von der Buchung bis zum Abflug
  • Komplette Routenvorschläge für zwei, drei und vier Wochen
  • Alles über Los Angeles, San Francisco, Las Vegas & San Diego
  • Trails & Viewpoints in National Parks, National Monument & State Park
  • Praxisnah und aktuell, erhältlich als Buch und eBook

Tipp: Der Abstecher in diesen Wald der Mammutbäume lässt sich prima mit einem Besuch der Golden Gate Bridge kombinieren, da sich die besten Aussichtspunkte auf die Brücke im Süden der Marin Headlands befinden, die an das Muir Woods National Monument im Grunde anknüpfen. Alternativ wäre die Kombination zum Beispiel auch mit der zuvor schon angesprochenen Point Reyes National Seashore denkbar.

Nicht unterschlagen darf man gleichwohl, dass es nicht übertrieben ist, das National Monument als eines der beliebtesten Naherholungsgebiete zu bezeichnen, denn vor allem von Frühling bis Spätsommer kann hier der Andrang enorm sein. Insbesondere an Wochenenden stößt man regelmäßig auf Probleme, einen Parkplatz zu finden, weshalb von April bis Oktober die Nutzung eines Shuttles angeboten wird.

Für Touristen ist es jedoch in der Regel sinnvoller, die Wochenenden schlichtweg zu meiden und stattdessen werktags vorbeizuschauen – zumindest am frühen Vormittag kommt man dann üblicherweise, jedoch nicht garantiert, mit seinem Fahrzeug unter.

Geöffnet ist in der Hauptsaison meistens von etwa 9 bis 18 Uhr, manchmal auch länger.

Redwoods bei San Francisco

Sehenswertes in Muir Woods

Das Waldgebiet bietet mehrere Trails mit unterschiedlicher Länge, die beliebtesten Rundwege im Bohemian Grove sind jedoch in 20 bis 90 Minuten problemlos zu bewältigen. Wer ein wenig Zeit mitbringt, sollte zumindest den mittleren Loop angehen, den man in gut einer Stunde umrunden kann.

Letzten Endes sind die Unterschiede zwischen den Wanderwegen jedoch recht gering, da es hier keine wirklichen „Sehenswürdigkeiten“ oder herausragende Merkmale wie in anderen Parks im Südwesten der USA gibt.

Es geht vielmehr darum, ein Gefühl für den Wald und die unglaubliche Höhe der Mammutbäume zu entwickeln, als sich einzelne Highlights herauszupicken.

Als Zeitrahmen für den Abstecher sind daher ein bis zwei Stunden plus Anfahrt durchaus realistisch, um einen guten Eindruck zu gewinnen, ohne hetzen zu müssen. Wer die Anfahrt mit dem Abstecher zu den Viewpoints auf die Golden Gate Bridge verbindet, sollte dafür insgesamt etwa einen halben Tag einplanen – und nicht zu spät aufstehen. Denn neben dem Mammutwald sind auch die Aussichtspunkte auf die Brücke (und damit naturgemäß ihre begrenzten Parkmöglichkeiten) enorm begehrt.

Bildnachweis (von oben nach unten): Stephen Kennedy, Jason Toff (CC BY 2.0)

Lesen Sie auch