New York Reisebericht

Eine Woche in Manhattan im Winter 2019 - kurz vor Weihnachten!

Zur Weihnachtszeit nach New York City zu fliegen, ist schon lange nichts Ungewöhnliches mehr: Die Bilder der Schlittschuhläufer im Central Park oder des riesigen Weihnachtsbaums im Rockefeller Center sind wohl jedem bekannt und wirken entsprechend reizvoll.

Für mich jedoch ist es das erste Mal in Manhattan im Winter, weshalb ich meine Erlebnisse in einem kleinen Reisebericht (analog zu meinen umfangreichen Reiseberichten aus dem Südwesten der USA) festgehalten habe – natürlich untermalt mit zahlreichen Fotos.

Blick auf die Freiheitsstatue.

Sieben Tage in New York

Als Zeitrahmen für meine New-York-Reise hatte ich eine Woche gewählt, um bei schlechtem Wetter gegebenenfalls auch mal einen ruhigeren Tag einlegen zu können, ohne dadurch gleich das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Außerdem soll sich so ein sieben- bis achtstündiger Flug ja lohnen.

Meine Planung für New York war naturgemäß wesentlich flexibler als für meine Roadtrips an der Westküste, vorab standen eigentlich nur zwei Termine fest: Zum einen für die neuen Hudson Yards und das „Vessel“, für das ich ein kostenloses Ticket zwei Wochen im Voraus reserviert hatte.

Zum anderen für den Besuch der Freiheitsstatue, denn auch dort mussten die Karten (wesentlich weiter vorab) gebucht werden. Des Weiteren hatte ich zwei abendliche Theaterbesuche anvisiert.

Unsere New York Reise 2019.

Meine Planung

1. Reisetag: Der Hinflug und Umgebung des Hotels
Am ersten Reisetag ging es mit der Lufthansa von Frankfurt nach JFK – Abflug um 11 Uhr, Ankunft gegen 13:30 Uhr. Jeweils Ortszeit, versteht sich.

Da ich drei bis vier Stunden für Immigration und Fahrt in die Stadt kalkuliert hatte, stand an diesem Tag nicht mehr viel auf dem Programm. Ein Rundgang um mein Hotel, ein kurzer Einkauf, ein kleiner Snack und dann eine Mütze Schlaf!

2. Reisetag: Vom One World Trade Center bis Brooklyn
Ganz anders dann die Planung für den zweiten Tag, an dem ich mir den Süden der Halbinsel vorgenommen habe: One World Trade Center, The Oculus, Wall Street und NYSE, und dann über die Brooklyn Bridge, in Verbindung mit einem kleinen Spaziergang auf der anderen Seite. Tribeca, Chinatown und Little Italy habe ich mir ebenfalls ein bisschen angeschaut.

Zweifellos einer der zwei schönsten Tage meiner Reise, auch dank des guten Wetters und des abendlichen Besuchs von Aaron Sorkins To Kill a Mockinbird am Broadway.

3. Reisetag: Von den Hudson Yards über The High Line bis ins Village
Freitag, der 13. Gut, dass ich nicht abergläubisch bin, denn heute standen die oben bereits erwähnten Hudson Yards auf meiner Liste. Anschließend ging es über The High Line, eine stillgelegte, begrünte Güterbahnlinie, in Richtung Chelsea und Greenwich Village.

Wäre bei blauem Himmel noch einen Tick schöner gewesen, doch auch so konnte vor allem das Vessel mich begeistern. Ein absolutes Muss!

4. Reisetag: Fifth Avenue, Rockefeller Center und Empire State Building
Ich stürzte mich ins Getümmel und tat das, was alle guten Amerikaner an einem Samstag vor Weihnachten tun: shoppen. Tatsächliche Einkäufe standen zwar nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste, aber den Weihnachtsrummel in ein paar Geschäften der Fifth Avenue wollte ich mir mal geben.

Aufgrund vereinzelter, mitunter doch recht starker Schauer ging es nachmittags ins Kino (Knives Out) und abends zum Times Square sowie auf den Weihnachtsmarkt im Bryant Park. Außerdem begegnete ich einigen, nun, nicht ganz nüchternen Weihnachtsmännern…

Das Rockefeller Center im Sommer.

5. Reisetag: Durch den Central Park und zur Upper West Side
Sonntag ist für gewöhnlich der beste Tag, den Central Park zu besuchen – auch im Winter. Also hatte ich genau das geplant, außerdem die Upper West Side und den Broadway.

Am Abend unternahm ich einen ersten Versuch, den Weihnachtsbaum am Rockefeller Center bei Dunkelheit zu sehen. Ein Versuch, der weitgehend zum Scheitern verurteilt war…

6. Reisetag: Auf die Statue of Liberty und nach Ellis Island
Heute ging es dann endlich zur Freiheitsstatue. Mit dem anschließenden Besuch von Ellis Island waren damit bereits rund fünf Stunden verstrichen. Das traf sich aber auch ganz gut, war ich am frühen Morgen – vor sechs Uhr – doch bereits beim Rockefeller Center, um einen zweiten Anlauf auf den Weihnachtsbaum zu wagen.

Und auch abends war ich viel auf den Beinen: bei Sleep No More, einem „immersiven“ Theaterstück.

7. Reisetag: Ein Rundgang im Regen
Mehr noch als der Vortag war ich hier in meiner Planung komplett offen – was sich als kluge „Entscheidung“ erwies, denn es regnete in Strömen. Es blieb dann auch bei einem kleinen Rundgang sowie einem weiteren Kinobesuch.

8. Reisetag: Vessel bei blauem Himmel und Rückflug nach Frankfurt
Bei deutlich besserem Wetter ging es am letzten Morgen noch einmal zum Vessel und zur High Line, um beide bei blauem Himmel ablichten zu können. Auch eine kleine Runde durch Chelsea und vorbei am Flatiron Building zurück zum Hotel war noch drin.

Der Rückflug nach Frankfurt sollte gegen 16 Uhr starten, doch ein überraschender Schneesturm kam mir kurzzeitig in die Quere…

Mein Hotel

Das Hotel für meine sieben Nächte in Manhattan war das The Langham in Midtown, das sich als sehr gute Wahl erwies: Geräumige Zimmer – nicht nur für New Yorker Verhältnisse -, freundlicher Service, vor allem aber überzeugte mich die Lage: Fifth Avenue, Broadway, Empire State Building, Grand Central Terminal, Central Park – viele Sehenswürdigkeiten befanden sich in der unmittelbaren Umgebung.

Lediglich um den Süden Manhattans (und natürlich Brooklyn) zu erreichen, musste ich mal die U-Bahn nehmen. Ums Frühstück habe ich mich selbst gekümmert; Cafés, Imbisse und Supermärkte gibt’s in der Umgebung ja zur Genüge.

Ich wünsche viel Spaß und hoffentlich gute Unterhaltung beim Lesen. Bekommen Sie dabei (noch mehr) Lust auf die Stadt, werfen Sie doch einen Blick auf die Übersicht der Sehenswürdigkeiten von New York mit vielen weiteren Reisetipps!

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