One World Observatory

Der vielleicht beste Ausblick auf New York City...

New York City bietet zahlreiche spektakuläre Ausblicke auf die Skyline von Manhattan: Die Aussichtsplattformen auf dem Empire State Building sowie dem Rockefeller Center zählen seit Langem zu den Sehenswürdigkeiten, die man bei einem ersten Besuch der Stadt kaum verpassen darf.

Mit der Edge in den Hudson Yards kommt im März 2020 ein weiterer atemraubender Ausblick hinzu, doch den vielleicht besten findet man auf dem One World Observatory.

Blick aufs One World Trade Center.

Ausblick vom Observatory

Das One World Observatory befindet sich seit 2015 in der 100. Etage des neuen One World Trade Centers, das wiederum im Süden von Manhattan, etwa auf Höhe der Brooklyn Bridge, gelegen ist.

Die Lage bringt gegenüber Empire State Building, Top of the Rock und Edge den großen Vorteil mit sich, dass man von hier aus beinahe die komplette Halbinsel in ihrer vollen Länge überblicken kann: All die markanten Hochhäuser in Midtown Manhattan und Umgebung sind bestens zu erkennen.

Darüber hinaus erlaubt das Observatory aber auch den Ausblick gen Süden, sodass neben Jersey City auf der anderen Seite des Hudson Rivers unter anderem Liberty Island mit der Freiheitsstatue, Governors Island und Teile von Brooklyn bestaunt und fotografiert werden können. Vor allem diese Weite sorgt dafür, dass sich Eintritt und Auffahrt wirklich lohnen.

Einziger kleiner Nachteil: Den Norden von Manhattan, insbesondere den Central Park, sieht man von hier oben nicht, da die Wolkenkratzer in Midtown die Sicht versperren. Optimal wäre daher die Kombination aus One World Observatory und Top of the Rock, um beide Perspektiven zu erhalten – am besten eine bei Tag und eine bei Nacht.

Ausblick vom One World Observatory auf New York.

Tickets & Öffnungszeiten

Tickets für das One World Observatory können vorab online für 40$ pro Person erworben werden. 50$ zahlt man, falls man die „Priority Lane“ für Security Check, Aufzug und Exit nutzen möchte. Sinnvoll ist das allerdings höchstens an sehr beliebten Tagen (beispielsweise Feiertagswochenenden) und zu gefragten Uhrzeiten, etwa kurz vor Dämmerung. Alternativ ist auch der Kauf vor Ort an einem Automaten möglich.

Sorgen vor dem Security Check braucht man sich übrigens keine zu machen: Ähnlich wie am Flughafen legt man Taschen, Geldbeutel und Jacken ab, um sie durch ein Röntgengerät laufen zu lassen, während man selbst durch einen Metalldetektor geschleust wird. Das Ganze geht jedoch recht fix und ohne große Strenge vonstatten, allein auf das Tragen großer Rucksäcke sollte man möglichst verzichten. Auch Essen und Getränke dürfen nicht mitgebracht werden.

Nachdem man die Security passiert hat, steigt man in einen Aufzug, der einen in 47 Sekunden in die 102. Etage fährt. Nach einer kurzen Begrüßung wird man zwei Stockwerke nach unten geschleust, vorbei an Restaurant und Gift Shop, bevor man in der 100. Etage, natürlich hinter Glas, die ersehnten Ausblicke genießt.

Etwas Zeit sollte man für seinen Besuch mitbringen, denn die besten Viewpoints sind recht schmal und werden stark belagert; fünf bis zehn Minuten kann es durchaus dauern, bis man selbst zu seinem Foto kommt.

Die genauen Öffnungszeiten des Observatorys sind von der Saison abhängig, von Mai bis Oktober gelten derzeit 8-23 Uhr. In der Nebensaison variieren die Öffnungszeiten von Monat zu Monat – von Januar bis März sind sie mit 9-19 Uhr am kürzesten. Ausnahmen gelten an Feiertagen wie dem 4. Juli (Independence Day) oder Thanksgiving.

Aussichtsplattform auf dem One World Trade Center.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Sinnvoll ist es seinen Besuch mit einem Rundgang durch den Süden von Manhattan zu verbinden: Am 9/11 Memorial und The Oculus (WTC Bahnstation und Shopping-Center) kommt man automatisch vorbei, doch auch Brookfield Place (einst: World Financial Center), Battery Park, die Wall Street und City Hall könnte man sich anschauen.

Im Anschluss daran bietet sich entweder die Brooklyn Bridge oder der Weg nach Norden an, wo man mit Chinatown und Little Italy zwei noch recht authentisch wirkende, ethnische Viertel durchstreifen könnte.

Alternativ nutzt man eine der zahlreichen U-Bahn-Stationen in der Umgebung (WTC-Cortlandt Street, Wall Street, Brooklyn Bridge – City Hall), um in Richtung Norden zu fahren.

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