One World Trade Center & The Oculus

Beeindruckende Architektur und ein Memorial an 9/11...

Die Freiheitsstatue und der Times Square mögen die markansteten Wahrzeichen von New York City sein, doch seit dem 11. September 2001 ist beziehungsweise war das World Trade Center das wohl bekannteste Bauwerk der Stadt.

Entsprechend viele Gedanken machte man sich für den Wiederaufbau des Gebäudekomplexes, der erst im Jahre 2006 so richtig begann und 2014 zumindest zu weiten Teilen fertiggestellt wurde – die letzten Bauarbeiten sollen bis ins Jahr 2024 andauern.

Fest steht jedoch schon jetzt: Das Warten hat sich gelohnt…

One World Trade Center Bild

Das neue World Trade Center

Das World Trade Center befindet sich im Süden von Manhattan, nicht weit vom Hudson River im Westen entfernt. Mittelpunkt der neuen Anlage ist natürlich das One WTC, ein inklusive Spitze 546 Meter starker Wolkenkratzer, der damit zugleich das derzeit höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre verkörpert.

Vor allem aus der Ferne ist das One WTC äußerst beeindruckend, doch auch für Besucher vor Ort wird einiges geboten: Sie können das One World Observatory in 386 Metern Höhe besuchen und von dort einen der besten Ausblicke auf Manhattan genießen – höchstens Top of the Rock am Rockefeller Center kann es damit aufnehmen.

Pools im One World Trade Center.

Zweitwichtigster Bestandteil der neuen Anlage sind das National September 11 Memorial sowie das National September 11 Museum. Bei ersterem handelt es sich um zwei in den Boden eingelassene „Pools“, die sich genau dort befinden, wo die Zwillingstürme einst standen. Bei letzterem um ein Gedenkzentrum, in dem unter anderem Teile der alten Zwillingstürme, Feuerwehrwagen und Flugzeugteile ausgestellt sind.

In erster Linie geht es jedoch natürlich darum, an das alte WTC zu erinnern und den 11. September hier noch einmal Revue passieren zu lassen und seine mitunter vergessenen Helden hervorzuheben. Ein gewisser Pathos ist dabei wohl unvermeidlich und der Besuch daher nur mit einer angemessenen Erwartungshaltung zu empfehlen.

Der Zugang zum Memorial ist aufgrund seiner Lage natürlich kostenlos, Tickets für das Museum hingegen kosten 26$ Eintritt für Erwachsene und 16-20$ für Kinder / Jugendliche. Geöffnet täglich von 9 bis 20 Uhr, am Wochenende bis 21 Uhr.

The Oculus WTC Station.

The Oculus

Aus touristischer Sicht das neben dem Observatory eindeutige Highlight der Anlage ist jedoch The Oculus, ein architektonisch äußerst beeindruckender Bahnhof des PATH-Systems. Wobei Bahnhof dem Ganzen im Grunde Unrecht tut, denn tatsächlich handelt es sich bei dem futuristisch wirkenden Bauwerk um eine Mischung aus Shopping Center, Veranstaltungshalle, Kunstwerk und „Transportation Hub“, die kaum in Worte zu fassen ist.

Die 4 Milliarden US-Dollar teure Einrichtung erstreckt sich über mehrere Etagen, auf denen zahlreiche kleine bis mittelgroße Geschäfte angesiedelt wurden, im Winter findet man zudem eine Art Weihnachtsmarkt in der Mitte der riesigen Eingangshalle.

Weihnachtsmarkt im The Oculus.

Natürlich kann man The Oculus aber auch im Sinne seiner eigentlichen Bestimmung verwenden; zur An- oder Abfahrt mit der U-Bahn. Die Linien R, W, N und 1 halten hier, über unterirdische Passagen sind außerdem die Linien 2, 3, 4, 5, A, C, E, J und Z angeschlossen.

Sprich: Fast alle Wege führen zu The Oculus. Mit Hilfe der PATH-Bahnen könnte man zudem in Richtung New Jersey, beispielsweise zum Flughafen Newark, weiterfahren.

Park nahe der Brooklyn Heights.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Nicht weit entfernt vom WTC befindet sich der Battery Park, von dem aus man zur Freiheitsstatue fahren kann – möchte man auch das Observatory und vielleicht sogar das Museum besuchen, ist die Kombination zeitlich jedoch schwierig.

Sinnvoller ist dann ein Rundgang über die Wall Street in Richtung City Hall, von der aus man über die Brooklyn Bridge das hippe Brooklyn im Westen ansteuern könnte. Alternativ wäre es auch möglich durch Chinatown und Little Italy gen Norden zu spazieren.

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