Route: 2 Wochen durch den Südwesten der USA
14 Tage an der Westküste oder von Las Vegas bis in den Osten Utahs...
Der Südwesten der USA bietet auch im Jahr 2026 so viel Sehenswertes, dass man für eine wirklich große Runde durch die Region drei Wochen oder sogar vier Wochen einplanen muss. Doch selbst in „nur“ zwei Wochen lässt sich mit einer gelungenen Routenplanung eine Menge sehen und erleben.
Allerdings muss man in einem Zeitraum von zwei Wochen natürlich stärker selektieren: Städte und Küste, Gebirge, Wüsten und auch noch Canyons in eine 14-tägige Rundreise stopfen zu wollen, wäre mit viel Stress verbunden. Bei einer Einwegroute hingegen sieht die Sache schon wieder anders aus …
Zwei mögliche Routen – oder drei?
Bei einer rund vierzehntägigen Rundreise steht man also vor der Wahl: Konzentriert man sich auf die Westküste mit San Francisco, Los Angeles, dem Highway 1 und Yosemite oder Sequoia als Abstecher in die Sierra Nevada? Oder erkundet man in erster Linie das Landesinnere mit seinen Canyons und Wüsten in Arizona und Utah, für die man am besten Las Vegas in Nevada als Startpunkt wählt?
Beide Varianten sind in einem Zeitraum von zwei Wochen problemlos möglich und gleichermaßen sinnvoll, weshalb in erster Linie die persönlichen Interessen und vielleicht die Reisezeit sowie das damit verbundene Reisewetter über die Wahl entscheiden sollten: In den Sommermonaten ist es am Pazifik kühler als im Landesinneren, zwischen Oktober und Mai können dafür Schneefälle in der Sierra Nevada leichte Probleme bereiten.

Alternative: mit Gabelflug
Überdies wäre eine „One-Way-Route“ denkbar – keine Rundfahrt also, sondern eine Route mit unterschiedlichem Start und Ziel -, bei der sich Küste und Canyons vereinen ließen: beispielsweise mit Start in San Francisco am Pazifik bis Los Angeles, dann über den Grand Canyon bis Page, zum Schluss nach Las Vegas.
Eine schöne, sinnvolle Option mit nur einem kleinen möglichen Haken: Sogenannte Gabelflüge sind mitunter einen Tick teurer als gewöhnliche Flüge, bei denen sich die Flughäfen für Ankunft und Abflug nicht unterscheiden. Zudem können beim Mietwagen zusätzliche Gebühren in Höhe von 100 bis 300 € für die Einwegmiete berechnet werden – können, müssen aber nicht. Der Vergleich lohnt!
Im Folgenden die drei verschiedenen Routenvorschläge für zwei Wochen im Detail:
Route: 14 Tage an der Westküste
| ✈️ 1. Tag | Ankunft in San Francisco Ankunft am SFO, Übernahme des Mietwagens, erste Einkäufe, Einchecken im Hotel und vielleicht ein Abendspaziergang an Fisherman’s Wharf. | Cow Hollow Inn Argonaut Hotel Zoe | |
| 🏛 2. Tag | San Franciscos Sehenswürdigkeiten Golden Gate Bridge, Chinatown und Union Square – ein Rundgang durch San Francisco. | (s.o.) | |
| 🏛 3. Tag | Mehr Zeit in der Stadt Alcatraz, Twin Peaks, vielleicht ein Ausflug nach Sausalito – ein entspannter Aufenthaltstag. | (s.o.) | |
| 🚗 4. Tag 225 km | über Carmel bis Monterey Point Lobos, das idyllische Carmel-by-the-Sea, eventuell 17-Mile Drive durch Pebble Beach und ein Abend in Monterey. | Munras Inn Spindrift Inn | |
| 🌲 5. Tag 150 km | Highway 1 & Big Sur bis Morro Bay Bixby Bridge, Julia Pfeiffer Burns SP, vielleicht Hearst Castle und die Elephant Seal Rookery bei San Simeon – Big Sur pur. | The Landing Hampton Inn | |
| 🚗 6. Tag 250 km | via Solvang nach Santa Barbara Zwischenstopp im dänischen Solvang, dann viel Zeit in Santa Barbara. | Eagle Inn Harbor House Inn | |
| 🚗 7. Tag 175 km | weiter nach Santa Monica / Los Angeles Ankunft in Los Angeles, erster Nachmittag und Abend zum Beispiel in Santa Monica und am Pier. | Hollywood Grande Shore Hotel | |
| 🏛 8. Tag | Los Angeles Sehenswürdigkeiten Hollywood Boulevard, Griffith Observatory oder Getty Center – LA nach eigenem Geschmack. Für Universal Studios oder Studio Tour wäre ein zusätzlicher Tag sinnvoll. | (s.o.) | |
| 🚗 9. Tag 450 km | Weiterfahrt nach Las Vegas Durch die weite Wüste direkt nach Las Vegas – und dann eine Runde über den glitzernden Strip. | NY-NY Bellagio Venetian | |
| 🏛 10. Tag | Las Vegas Sehenswürdigkeiten / Show Mehr Zeit für Hotels und Attraktionen, abends vielleicht das Neon Museum oder eine Show. | (s.o.) | |
| 🚗 11. Tag 400 km | ins Death Valley bis etwa Bishop Badwater Basin und Zabriskie Point im Death Valley, dann weiter gen Sierra Nevada bis etwa Bishop. | Holiday Inn Mammoth Creek Inn | |
| 🌲 12. Tag 250 km | Tioga Road im Yosemite National Park Über den Tioga Pass ins Yosemite Valley, vielleicht mit Glacier Point. | Lodging im Park | |
| 🌲 13. Tag 100 km | Aufenthalt im Yosemite Valley Ein ganzer Tag im Yosemite Valley: Flüsse, Seen, Wasserfälle – und El Capitan. | (s.o.) | |
| 🚗 14. Tag 275 km | zurück nach San Francisco / SFO Letzter Blick ins Yosemite Valley, dann Rückfahrt nach San Francisco. Übernachtung unter Umständen im Flughafenhotel am SFO. | Home2 Suites Grand Hyatt | |
| ✈️ 15. Tag | Rückflug in die Heimat | – |
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Bewertung & Einordnung
Für einen Zeitraum von zwei Wochen stellt diese Strecke zumeist die erste Wahl dar, da sie die drei wichtigsten Städte im Südwesten sowie einen Teil der abwechslungsreichen Natur abdeckt: die raue Pazifikküste in Big Sur, die trockene, heiße Wüste im Death Valley, aber auch die feucht-grüne Sierra Nevada mit ihren Felsen, Wasserfällen und eventuell sogar einigen Mammutbäumen.
Auch wenn einem mehr als zwei Wochen Zeit zur Verfügung stünden, würde man diese Runde durch Kalifornien – mit einem kurzen Abstecher nach Nevada – in fast allen Fällen so oder ähnlich fahren.
Für eine zweiwöchige Rundfahrt, die San Francisco, Los Angeles und Las Vegas enthalten soll, ist diese Route daher unseres Erachtens nahezu alternativlos. Die Gesamtstrecke von rund 2500 km netto stellt für diesen Zeitraum ein angenehmes, geradezu ideales Volumen dar.

Einschränkungen & Varianten
Eine echte Einschränkung unserer Empfehlung besteht, denn ein kleiner Teil dieser Strecke ist nicht das gesamte Jahr über befahrbar: Die Osteinfahrt in den Yosemite National Park bei Lee Vining ist von November bis in den späten Frühling oder sogar Frühsommer aufgrund von Schnee gesperrt. Üblicherweise öffnet die Straße (die Tioga Road) zwischen Mai und Juni, doch der genaue Termin ist von der Schneemenge abhängig.
Fällt die Reise in diesen Zeitraum, muss man die Sierra Nevada zunächst südlich umfahren: vom Death Valley aus vorbei an Ridgecrest, Mojave und Bakersfield. Der Zeitaufwand erhöht sich dadurch um etwa 3 Stunden, sofern man nicht die Alternative in Erwägung zieht, …

Abstecher nach Sequoia
… die auf den Namen Sequoia National Park hört. Mit seinen Mammutbäumen ist das Naturschutzgebiet im Süden der Sierra Nevada nicht minder sehenswert; ausschließlich die etwas „praktischere“ Lage und der noch etwas größere Abwechslungsreichtum sorgen dafür, dass man Yosemite mitunter den Vorzug gibt.
Möchte man Sequoia besuchen – was unabhängig von dem Zustand der Tioga Road eine spannende Möglichkeit darstellt -, umfährt man die Gebirgskette stets südlich über Bakersfield; eine Osteinfahrt gibt es nicht.
Wichtig: Auch auf dem Weg zum Sequoia National Park kann im Frühling noch Schnee liegen, daher bis in den Mai hinein unbedingt vorab und tagesaktuell über die Straßenbedingungen informieren!
Größere Wohnmobile sollten zudem stets die Anfahrt über Highway 198 meiden: „vehicles longer than 22 feet (6.7 m) are not advised“ schreibt der National Park Service.

Umweg über Joshua Tree
Zwischen Los Angeles und Las Vegas lässt sich problemlos ein Zwischenstopp am schönen Joshua Tree National Park mit seinen Felsen und Palmlilien einbauen, der lediglich eine zusätzliche Übernachtung erfordert.
Kein absolutes Muss, aber eine gute Wahl, falls ein Extratag keine große Rolle spielt.

Besuch von San Diego
Möchte man den Schwerpunkt noch stärker auf die Städte legen, empfiehlt sich der Besuch von San Diego – neben Santa Barbara und San Francisco die wohl schönste Stadt an der Westküste. Da San Diego zumindest zwei Tage Zeit verlangt, ist es im Zeitraum von vierzehn Tagen eigentlich nur zu schaffen, wenn man dafür die Sierra Nevada streicht.
Alternativ könnte eine Einwegroute – siehe unten – eine Überlegung wert sein.

Ausflug zum Grand Canyon
Viele USA-Reisende zieht es naturgemäß stark zum Grand Canyon, der in dieser Route jedoch fehlt. Theoretisch könnte man ihn als Abstecher von Las Vegas besuchen, allerdings sind es bis zum South Rim gut 450 km, sodass dafür zumindest zwei Tage einzuplanen wären. Ein Tagesausflug nach Grand Canyon West ist möglich, jedoch nur bedingt zu empfehlen.
Möchte man den Grand Canyon im Rahmen dieser Rundfahrt unbedingt sehen, ohne dafür ein, zwei Übernachtungen dranzuhängen, müsste man einen Tag in San Francisco und Los Angeles oder Las Vegas dafür opfern. Möglich, aber schon etwas hektisch. Eine Einwegroute – erneut: siehe unten – wäre zu bevorzugen.

Hinweise zur Planung
Zum Abschluss dieser ersten Route für eine zweiwöchige Rundreise an der Westküste noch ein paar Hinweise:
- Der Startpunkt: Ist im Grunde egal. San Francisco stellt einen angenehmen Ausgangspunkt für eine Reise dar, genauso gut könnte man gleichwohl Los Angeles oder Las Vegas als Start und Ziel wählen, wenn die Flüge nach SFO teuer sind oder zeitlich ungünstig liegen.
- Die Fahrtrichtung: Spielt ebenfalls keine Rolle. Man kann diese Strecke sowohl gegen als auch im Uhrzeigersinn fahren. Gegen den Uhrzeigersinn bringt den Vorteil mit sich, dass man den Highway 1 auf der Meerseite fährt – dafür blickt man vielleicht etwas mehr in die Sonne. Die Unterschiede sind marginal.
- Wohnmobile im Death Valley: Sind bei manchen RV-Verleihen von Juni bis September nicht erlaubt, andere gestatten das Durchfahren im Jahr 2026. Hier hilft nur ein Blick in den Mietvertrag. Darf das Death Valley nicht durchquert werden, umfährt man es im Norden oder Süden, der zusätzliche Zeitaufwand ist gering.
- Sperrungen am Highway 1: Als Folge von Regen und Erdrutschen leider das ganze Jahr über möglich. Wie in der Sierra Nevada gilt auch hier: Tagesaktuell informieren und ein etwaig gesperrtes Stück notfalls durchs Landesinnere umfahren. Sowohl die faszinierende Umgebung von Monterey als auch die Region um Morro Bay können fast immer besucht werden. Im Frühjahr 2026 ist/war der gesamte Highway 1 erstmals seit 2024 wieder befahrbar.
- Die Entfernungen: Die Längen der einzelnen Streckenabschnitte sind für US-Verhältnisse recht gering. Die beiden längsten Strecken sind mit 400 bis 450 km dank guter Straßenverhältnisse jeweils in vier bis fünf Stunden reiner Fahrzeit zu schaffen – egal, ob mit Mietwagen oder Wohnmobil.
- Der Besucherandrang: Bei dieser Route handelt es sich um die vermutlich populärste Rundfahrt im Südwesten der USA – lediglich in den optionalen Joshua Tree und Sequoia National Parks kann es in der Nebensaison mal ruhiger zugehen. Daher unbedingt Hotels und Campingplätze im Voraus reservieren!
Route: 2 Wochen durch den Südwesten
| ✈️ 1. Tag | Landung in Las Vegas Ankunft am Harry Reid Airport, Übernahme des Mietwagens, Einchecken auf dem Strip und erster Abend in Las Vegas. | NY-NY Venetian Bellagio | |
| 🏛 2. Tag | Sehenswürdigkeiten in Las Vegas Strip-Bummel von Hotel zu Hotel und am Abend beispielsweise eine Fahrt mit dem High Roller. | (s.o.) | |
| 🏛 3. Tag | evtl. Aufenthalt / Show in Las Vegas Optional: Tagesausflug zum Red Rock Canyon oder Hoover Dam, abends eine Show nach Wahl. Weiterfahrt aber auch heute bereits möglich. | (s.o.) | |
| 🚗 4. Tag 300 km | durchs Valley of Fire bis Zion (Springdale) Feurig-rote Felsen im Valley of Fire, dann weiter zum feuchten Zion Canyon. | Hampton Inn | |
| 🌲 5. Tag 150 km | zum Bryce Canyon National Park/Bryce Canyon City Wanderung zwischen den leuchtenden Hoodoos des Bryce Amphitheaters; Sonnenuntergang an einem der zahlreichen Aussichtspunkte. | Ruby’s Inn BW Grand | |
| 🌲 6. Tag 200 km | durch Escalante zum Capitol Reef National Park Die SR-12 durch das Grand Staircase-Escalante gilt als eine der schönsten Scenic Roads der USA, aber auch der Scenic Drive in Capitol Reef ist mehrere Stopps wert. | Broken Spur Inn Red Sands Hotel | |
| 🌲 7. Tag 350 km | via Canyonlands bis nach Moab Ausblicke und Wanderungen im Island in the Sky District im Canyonlands National Park, dann Ankunft in Moab. | Aarchway Inn BW Plus Wingate | |
| 🌲 8. Tag 50 km | Erkundung des Arches National Parks Delicate Arch, Landscape Arch und die Windows Section – der Arches National Park von seiner besten Seite. | (s.o.) | |
| 🌲 9. Tag 250 km | Weiterfahrt zum Monument Valley Die ikonischen Sandstein-Buttes des Monument Valley, am besten mit Wanderung. Für viele der unvergesslichste Anblick der Reise. | The View Hotel | |
| 🌲 10. Tag 200 km | nach Page, Besuch von Antelope Canyon Horseshoe Bend am Vormittag, dann die leuchtenden Sandsteinwände des Upper oder Lower Antelope Canyon. | Country Inn Home2 Suites | |
| 🌲 11. Tag 225 km | zum South Rim des Grand Canyon National Parks Ausblick unter anderem vom Mather Point, dazu der Rim Trail am South Rim. Einige der beeindruckendsten Aussichtspunkte der Welt. | Grand Canyon Hotel The Grand Hotel | |
| 🚗 12. Tag 275 km | weiter bis Kingman an der Route 66 Nostalgie-Stopp in Seligman oder Umgebung auf der Mutter aller Straßen bis nach Kingman. | LaQuinta | |
| 🚗 13. Tag 175 km | zurück nach Las Vegas Rückfahrt über die Interstate und noch ein letzter Abend auf dem glitzernden Las Vegas Strip. | (s.o.) | |
| ✈️ 14. Tag | Rückflug in die Heimat | – |
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Überblick & Orientierung
Auch hierbei handelt es sich um eine äußerst typische Streckenführung, die in der Kombination mit der vorigen eine „komplette“, dann natürlich gut vierwöchige Rundreise durch den Südwesten ergeben würde.
Während die vorige Route von der Küste, Großstädten und Wäldern geprägt war, begegnet man auf dieser Rundfahrt durch Nevada, Utah und Arizona vorrangig Wüsten, Schluchten sowie den unterschiedlichsten Gesteinsformationen: von Tafelbergen des Monument Valley über das Amphitheater in Bryce Canyon bis zu den Bögen von Arches.
Der fantastische (Süd-)Osten und Westen Utahs machen dabei den Löwenanteil aus, aber auch den Norden von Arizona streift man – inklusive Grand Canyon und Antelope Canyons.

Abstecher & Variationen
Während auf der Runde durch Kalifornien zahlreiche Variationen infrage kommen, liegt diese Streckenführung durch Utah und Arizona schon nah am Optimum. Wird die Zeit knapp, könnte man etwa vom Grand Canyon bis Las Vegas an einem Tag durchfahren oder aber einen Tag in der Stadt streichen.
Hat man hingegen einen Tag über, ist der Besuch des Natural Bridges National Monuments im Südosten von Utah eine Überlegung wert, auch ein Abstecher zum Mesa Verde National Park wäre rein theoretisch möglich. Wer gerne weit wandert, darf überdies den Needles District der Canyonlands eigentlich auf keinen Fall verpassen.
Ferner könnte man natürlich gleich am 2. Tag in Richtung Zion National Park losfahren und den Aufenthalt in Las Vegas ans Ende der Reise legen, um diese angenehm ausklingen zu lassen.
Weitere Hinweise
Anders als bei der Rundfahrt entlang der Westküste kann auf dieser Strecke nur Las Vegas als Start und Ziel dienen. Zudem spielen Wetter und Reisezeit eine untergeordnete Rolle: Im Sommer wird es – wie fast überall im Südwesten – extrem warm und im Frühling droht Schnee, der ab spätestens April in der Regel jedoch eher leicht ausfällt und kein echtes Hindernis darstellt.
Die Fahrtrichtung – zuerst nach Utah oder nach Arizona – ist irrelevant, und auch hier gilt: Primär in Las Vegas, am Grand Canyon und in Moab muss man mit einem hohen Besucheraufkommen rechnen. Daher unbedingt frühzeitig reservieren!

Beispielroute: Küste und Canyons
Wer in einem Zeitraum von zwei Wochen ein wenig von allem sehen möchte, das der Südwesten zu bieten hat, kann das im Grunde nur mithilfe einer „One-Way-Route“ schaffen – also einer Reise, die nicht in dem gleichen Ort beginnt und endet.
Einwegstrecken werden erstaunlich selten gewählt, obwohl sich Vor- und Nachteile im Normalfall mindestens die Waage halten. Lediglich bei der Buchung von Mietwagen und Flug muss man etwas genauer hinschauen, um dabei zusätzliche Reisekosten zu vermeiden oder diese zumindest gering zu halten.
Eine zweiwöchige Einwegroute durch Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah könnte wie folgt aussehen:
| ✈️ 1. Tag | Ankunft in San Francisco Landung auf SFO, Mietwagenübernahme, Check-in im Hotel, erster Spaziergang an Fisherman’s Wharf. | Cow Hollow Inn Argonaut Hotel Zoe | |
| 🏛 2. Tag | Sehenswürdigkeiten in San Francisco Golden Gate Bridge, Chinatown und Union Square. San Francisco auf einen Blick. | (s.o.) | |
| 🏛 3. Tag | weitere Attraktionen in der Stadt Alcatraz, vielleicht Angel Island oder Sausalito – ein weiterer Tag zum Vertiefen. | (s.o.) | |
| 🚗 4. Tag 225 km | via Carmel & Point Lobos bis Monterey Vielleicht mit 17-Mile Drive, Monterey, Carmel und der Küste bei Point Lobos. | Munras Inn Spindrift Inn | |
| 🌲 5. Tag 150 km | Big Sur am Highway 1 bis Morro Bay Bixby Bridge, Julia Pfeiffer Burns State Park und die Elephant Seal Rookery. Big Sur ist unvergesslich. | The Landing Hampton Inn | |
| 🚗 6. Tag 325 km | via Santa Barbara nach Santa Monica Zwei, drei Stunden in Santa Barbara, dann weiter nach Santa Monica und ins strahlende Los Angeles. | Hampton Inn Loews Hollywood | |
| 🏛 7. Tag | Sehenswürdigkeiten in Los Angeles Hollywood Boulevard, Griffith Observatory und Getty Center – LA nach Belieben. | (s.o.) | |
| 🚗 8. Tag 500 km | Weiterfahrt bis Kingman (Route 66) Teile der legendären Route 66 zwischen Seligman und Hackberry sind noch original erhalten. | LaQuinta | |
| 🌲 9. Tag 275 km | Grand Canyon Village (South Rim) Der erste Blick über den Rim des Grand Canyon nimmt einem den Atem – zum Beispiel am Mather Point oder entlang dem Rim Trail. | Grand Canyon Hotel The Grand Hotel | |
| 🌲 10. Tag 225 km | nach Page (Antelope Canyons) Horseshoe Bend am Vormittag, dann die faszinierenden Lichtspiele im Lower Antelope Canyon. | Country Inn Home2 Suites | |
| 🌲 11. Tag 200 km | zum Zion National Park (Springdale) Für Profis: Angels Landing oder die Zion Narrows – zwei der spektakulärsten Wanderungen in den gesamten USA. Aber auch Zion Canyon allein lohnt sich. (Falls zeitlich machbar, hier unbedingt einen Tag für Bryce Canyon einbauen!) | Hampton Inn | |
| 🚗 12. Tag 300 km | durchs Valley of Fire bis Las Vegas Spektakuläre Felsen im Valley of Fire, dann Ankunft am farbenfrohen Las Vegas Strip. | NY-NY Venetian Bellagio | |
| 🏛 13. Tag | Las Vegas Sehenswürdigkeiten Strip-Bummel, Attraktionen und abends eine Show oder ein Konzert in den Casinos. | (s.o.) | |
| ✈️ 14. Tag | Rückflug von Harry Reid Airport (LAS) | – |
ℹ Affiliate-Hinweis: Hotel-Links führen zu Booking.com. Wir erhalten bei einer Buchung eine kleine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Auch hierbei handelt es sich um eine zeitlich gut machbare und vor allem äußerst vielseitige Route, die sogar noch Raum für Variationen lässt: Ein Abstecher zum Bryce Canyon National Park etwa sollte mit nur einem zusätzlichen Tag möglich sein. Wer es ganz eilig hat, könnte auch eine Übernachtung in San Francisco streichen und andernorts unterbringen. Ansonsten gelten die gleichen Empfehlungen und Hinweise wie zuvor.
Wirklich verzichten muss man im Rahmen dieser Route lediglich auf Wälder und Wasserfälle, wie man sie in der Sierra Nevada findet – aber das ist vielleicht am ehesten zu verschmerzen!








