San Diego Sehenswürdigkeiten

Die Top 15 Attraktionen, die Sie 2024 bei einem Besuch sehen müssen ...

San Diego zählt ohne jeden Zweifel zu den ungewöhnlichsten, aber auch schönsten Cities in den USA – vielleicht handelt es sich bei ihr sogar um die schönste an der Westküste. Denn die ganz im Süden von Kalifornien gelegene Millionenstadt wirkt kaum wie eine typische US-Metropole, sondern mutet nicht zuletzt mit ihrem schönen Zentrum leicht europäisch an.

Zwei bis drei Nächte kann man im Rahmen einer Rundreise durch den Südwesten gut in San Diego verbringen, hat doch sowohl die Stadt an sich als auch ihre Umgebung etliche Sehenswürdigkeiten zu bieten …

Die Top 15 Sehenswürdigkeiten von San Diego

Ausblick auf einen Brunnen.

1. Balboa Park

Auch wenn er sich ein Stück nördlich von Downtown befindet, stellt der Balboa Park aus Besuchersicht das Zentrum, wenn nicht sogar das Herz, der Stadt dar. In der riesigen Parkanlage, die Heimat der Panama–California Exposition in 1915–16 und der California Pacific International Exposition in 1935–36 war, befinden sich mehr als ein Dutzend Museen, die verschiedensten Gärten und eine Vielzahl anderer Sehenswürdigkeiten. Insbesondere das Botanical Building, das Spanish Village und das Casa de Balboa sind einen näheren Blick wert.

Wenn man wollte, könnte man allein in diesem Park einen kompletten Tag verbringen, ohne sich zu langweilen – und zumindest einen halben sollte man bei gutem Wetter tatsächlich einplanen.
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Das Gaslamp Quarter in San Diego bei Nacht.

2. Gaslamp Quarter

Ebenfalls außergewöhnlich wie bemerkenswert ist das Gaslamp Quarter, bei dem es sich um eine Art Altstadt in Downtown handelt. Bekannt ist das Viertel insbesondere für sein Nachtleben, obwohl „abendliches Leben“ wohl die bessere Umschreibung wäre: Neben zahllosen Sports-Bars und Discos findet man hier nämlich auch unzählige Cafés, Imbisse, Restaurants, Comedy-Clubs, Musik und noch so vieles mehr.

Auch bei Tageslicht ist das ein oder andere „historische“ Haus im Viertel einen Blick wert, doch erst nach Anbruch der Dunkelheit erwacht es so richtig zu Leben – und kann auch von Urlaubern problemlos erkundet werden.
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Museumsgebäude in Old Town.

3. Old Town

Anders als der Name es vielleicht vermuten lässt, handelt es sich bei Old Town hingegen um keine Altstadt im europäischen Sinne, sondern um eine Art Freilichtmuseum. Die kostenlos zugängliche Anlage im Norden der Stadt ermöglicht einen (sicher leicht verklärten) Blick auf das Leben in San Diego, wie es einst im 19. Jahrhundert gewesen sein mag.

Neben 27 historischen Bauwerken wie etwa einem Gerichtsgebäude befinden sich auch mehrere Hotels, über 30 Restaurants und um die 100 Geschäfte auf dem Gelände, die natürlich nicht zuletzt Souvenirs verkaufen. Dennoch wirkt das Ganze für US-Verhältnisse doch recht authentisch und ist einen Besuch wert.
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Eingang zum USS Midway Museum in San Diego.

4. USS Midway Museum

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten von San Diego ist das USS Midway Museum – ein Interesse an Militär, Geschichte oder zumindest Seefahrt vorausgesetzt. Der im Westen von Downtown dauerhaft vor Anker liegende Flugzeugträger kann beinahe komplett und frei erkundet werden, sowohl das Innere als auch das Äußere wurde sehr lebendig und anschaulich gestaltet.

Ein Rundgang dauert zwei bis drei Stunden und ist, auch mit kritischem Blick, überaus lohnenswert, da Technik und Logistik dieser einstigen Stadt auf dem Meer überaus beeindruckend ist.
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Cabrillo National Monument: Der Leuchtturm.

5. Point Loma & Cabrillo National Monument

Weniger martialisch geht es dann wieder am Cabrillo National Monument im Süden von Point Loma zu, auch wenn man es bei der Anfahrt kaum glauben mag – die führt nämlich über ein noch heute aktives Militärgelände. An dessen Ende erwartet einen jedoch nicht nur ein schöner, alter Leuchtturm, sondern auch ein toller Ausblick auf San Diego und den Pazifik. Gutes Wetter vorausgesetzt, versteht sich …
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Das Seaport Village in San Diego.

6. Seaport Village

Im Südwesten von Downtown, nahe dem Hafen, befindet sich das Seaport Village – ein entfernt an den Pier 39 in San Francisco erinnerndes Viertel, das mit um die 70 Geschäften, Imbissen und Kunstgalerien aufwartet.

Hier kann man eine Runde entspannt an der Waterfront spazieren gehen, sich einen kleinen Snack mit Blick auf die Bucht gönnen oder einfach nur ein bisschen „people watching“ betreiben. Eine weitere nette Attraktion, nicht zuletzt für Kinder, ist ein altes Karussell, das im Jahr 1895 konstruiert wurde und bis heute recht zuverlässig in Betrieb ist.
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Achterbahn an San Diegos Stränden.

7. Mission Beach & Belmont Park

San Diego ist nicht zuletzt für seine Strände bekannt, die aus europäischer und touristischer Sicht allerdings im Großen und Ganzen nicht allzu einladend wirken: Viel Beton, noch mehr Dreck und eine mitunter recht zweifelhafte Atmosphäre lassen nicht gerade Strand- und Urlaubsfeeling aufkommen.

Eine kleine Ausnahme davon stellt Mission Beach dar, an dem sich mit dem Belmont Park ein für die USA recht typischer „Amusement Park“ am Strand befindet, der bereits 1925 eröffnet wurde und vor allem mit seiner Holzachterbahn sowie zwölf weiteren Attraktionen Besucher anzieht.
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Die Bucht von La Jolla.

8. La Jolla

Wer einen kleinen Abstecher von den Sehenswürdigkeiten von San Diego unternehmen möchte, fährt am besten eine knappe halbe Stunde nach Norden, wo das schöne La Jolla an der Pazifikküste auf einen wartet. Die in Teilen schon idyllisch wirkende Stadt bietet eine tolle Promenade entlang des Ufers, deren Ausblick auf Buchten und Felsen, Tiere und Pflanzen entfernt an den Highway 1 ein paar hundert Kilometer weiter nördlich erinnert.

Am besten besucht man La Jolla bei der Weiterfahrt nach Los Angeles oder im Zuge der Anfahrt nach San Diego.
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Petco Park, das Stadion der San Diego Padres.
Petco Park, das Stadion der San Diego Padres.

9. Petco Park

Baseball ist sicher nicht jedermanns Sache, da sich die Spiele (trotz diverser Regeländerungen in den letzten Jahren) doch ein wenig ziehen und augenscheinlich nur wenig passiert. Auf der anderen Seite ist Baseball aber auch ein wichtiger Teil der US-amerikanischen Kultur und der Besuch im Gegensatz zu NBA und vor allem NFL bezahlbar – kein Wunder, steht jedes Team der MLB von März bis September doch fast täglich auf dem Platz.

Möchte man eine Baseball-Partie sehen, ist der Petco Park in San Diego wahrscheinlich die beste Wahl. Zum einen befindet er sich mitten im Zentrum und nicht bis zu 50 km außerhalb, wie es in anderen Städten der Fall ist. Zum anderen hat die Stadt seit einigen Jahren kein Football-Team in der NFL mehr und so schlägt das Herz für die Padres natürlich ganz besonders stark …
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Eingang vom San Diego Zoo.

10. San Diego Zoo

Man mag sich darüber streiten, ob man im Rahmen einer Rundreise durch den Südwesten der USA tatsächlich einen Zoo besuchen „sollte“ – doch wenn man das möchte, stellt der San Diego Zoo im Balboa Park die mit Abstand beste Wahl dar. Dessen Anlage ist riesig, vielseitig und überaus US-amerikanisch, wenn man so möchte, ist das bevorzugte Fortbewegungsmittel von Gehege zu Gehege hier doch der Shuttle-Bus, der auf kleinen Straßen seine Kreise dreht.

Aber natürlich gibt es auch zwei ganz ordentliche Rundwege, wenn man die Tiere zu Fuß bestaunen möchte. Für Familien mit Kindern, bei viel Zeit in der Stadt oder auch bei schlechtem Wetter, eine Überlegung wert.
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Das Hotel del Coronado in San Diego.

11. Coronado

In der Bucht, unmittelbar südwestlich von Downtown, befindet sich die auf einer Halbinsel gelegene Kleinstadt Coronado. Sie wartet mit schönen, etwas ruhigeren Stränden sowie dem bekannten Hotel del Coronado auf, das unter anderem dem mehrfach Oscar-nominierten Film „Manche mögen’s heiß“ (Billy Wilder, 1959) als Kulisse diente.

Ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten von San Diego könnte man auch noch die Coronado Bridge zählen, über die man die Halbinsel von Norden aus erreicht – aufgrund ihrer Höhe von bis zu 61 Metern und einer Gesamtlänge von rund 3,4 Kilometern architektonisch äußerst beeindruckend!
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Anza-Borrego Desert USA

12. Anza-Borrego Desert

Wer eine wirklich trockene Wüste sehen möchte, der fährt üblicherweise in den Death Valley National Park, in den Joshua Tree National Park oder durch die Mojave-Wüste, die sich zwischen Joshua Tree und Las Vegas befindet. Mit dem Anza-Borrego Desert gibt es jedoch noch eine weitere, vierte Option, die man bei der Weiterfahrt von San Diego in Richtung Osten / Nordosten besuchen könnte.

Die An- und Ausblicke sind dem Death Valley oder auch Mojave im Großen und Ganzen nicht unähnlich, allein die etwas schwierige Erreichbarkeit (Dirt Roads) verhindert hier und da noch, dass sich Urlauber in die Wüste trauen. Der Vorteil dessen liegt auf der Hand: In Anza-Borrego geht es noch ruhig zu – von Massentourismus keine Spur.
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Whale Watching in San Diego.

13. Whale Watching

Eine etwas ungewöhnliche Sehenswürdigkeit von San Diego sind die Buckelwale, die man hier im Rahmen einer Whale-Watching-Tour mit ein wenig Glück zu Gesicht bekommen kann: Von Mitte Oktober bis November und dann noch einmal im März und April lassen sich die beeindruckenden Tiere vor der Küste blicken – eher am Rand der üblichen Reisesaison also.

Typische Touren nehmen knapp drei Stunden Zeit in Anspruch und beginnen preislich bei etwa 60 $ für Erwachsene. Auch Delfine, Seelöwen und andere Meerestiere darf man dabei bestaunen.
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Innenhof der Old Mission

14. Mission

Neben der Old Mission in Santa Barbara (siehe Foto) zählt die, allerdings deutlich kleinere, Basilica San Diego de Alcala zu den interessantesten Missionen im Südwesten. Errichtet im Jahr 1769, darf sich „La Misión“ dann auch tatsächlich als historisch bezeichnen.

Zumindest ein Foto ist die Mission durchaus wert, während ihr Inneres mit einer Admission Fee in Höhe von 8 $ für Erwachsene vielleicht etwas zu hoch bepreist ist …
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Legoland California in Carlsbad.

15. Legoland

Legoland in Kalifornien? Aber warum denn nicht! Der etwa 50 km nördlich in Carlsbad nahe der Pazifikküste an der I-5 gelegene Freizeitpark besticht mit seiner abwechslungsreichen Parklandschaft, die in zahlreiche Themenbereiche unterteilt ist: Miniland USA, Dino Valley, Pirate Shores, und viele weitere.

Über 60 Rides – darunter 8 Water-Rides und 4 Achterbahnen – sorgen dafür, dass vor allem Kindern und Jugendlichen hier eine Menge geboten wird. Erwachsene hingegen mögen sich vor allem für die Miniatur der USA mit Nachbauten von Las Vegas, Washington DC oder auch San Francisco begeistern.

Der Eintritt ist leider alles andere als günstig; im Jahr 2024 zahlt man derzeit ab 79 $ pro Person für einen eintägigen Besuch, an Tagen mit hohem Andrang auch mehr. Deutlich weniger aber immerhin als im Disneyland Anaheim oder in den Universal Studios Hollywood.
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Zimmer im Indigo Hotel San Diego Downtown.

Hotels in San Diego: Wo übernachten?

Die Motels und Hotels der Stadt ballen sich an zwei Punkten: Zum einen in Downtown, zum anderen am sogenannten Hotel Circle, der sich nördlich des Zentrums nahe Old Town (Mission Valley, I-8) befindet. Weitere Hotels und Motels stehen auch in Randbezirken wie Point Loma.

Mit Abstand am besten kommt man naturgemäß in Downtown rund ums Gaslamp Quarter unter, in dem man selbst abends noch bestens und problemlos etwas unternehmen kann; die Auswahl an Restaurants und Imbissen ist sehr gut, die Sicherheit gegeben.

Zudem sind die Hotels in Downtown im Normalfall im Vergleich zu San Francisco oder Los Angeles recht günstig. Ein Downtown-Hotel ist daher erste Wahl!

Empfehlenswerte Hotels in Downtown

Hotelname Beschreibung Links
$ Staypineapple Hotel Z Klein und außergewöhnlich in Top-Lage Booking.com
$ Marriott Vacation Club Mitten im Zentrum, oft überraschend günstig Booking.com
$$ Omni Hotel Gediegen, liegt direkt am Gaslamp Quarter Booking.com
$$ Hotel Indigo Schönes, ruhiges Hotel mit Blick auf Petco Park Booking.com
$$$ Pendry Stilvolles Spitzenhotel am Hafen Booking.com
noch mehr Hotels weitere Unterkünfte in Downtown und Umgebung Booking.com

Sollten sich die Preise im Zentrum wider Erwarten auf einem höheren Niveau bewegen, könnte man aber auch den Hotel Circle oder Point Loma in Erwägung ziehen. Dort schläft man, wie man es im Südwesten der USA so oft tut: in typischen Kettenhotels nahe Highway und Interstate.

Schlecht ist auch das nicht, allerdings muss man auf abendliche Spaziergänge dort natürlich verzichten oder die Anfahrt mit dem Mietwagen sowie die entsprechenden Parkgebühren in Kauf nehmen.

Empfehlenswerte Unterkünfte an Hotel Circle & Co.

Hotelname Beschreibung Links
$ Kings Inn Gutes, oft äußerst günstiges Motel am Circle Booking.com
$$ BW Plus Islands Ungewöhnliches Best Western, mitten in der Bucht Booking.com
$$ Holiday Inn Express Moderne Zimmer und ganz ordentliches Frühstück Booking.com
$$ BW Plus Hacienda Noch ein untypisches Best Western, nahe Old Town Booking.com
$$ Courtyard by Marriott Neu und frisch, vielleicht das Beste am Hotel Circle Booking.com

Wie viel Zeit ist nötig?

Grundsätzlich ist San Diego eine Stadt, die man aufgrund der recht guten Verkehrsverhältnisse und der einfachen Erreichbarkeit der meisten Sehenswürdigkeiten an einem kompletten Tag relativ gut besuchen könnte.

Ein Vormittag im Balboa Park, die Mittagszeit in Old Town, der Nachmittag in Downtown und der Abend rund ums Gaslamp Quarter – das wäre eine ordentliche Grundlage für einen ersten Besuch und, bei etwas anderer Anordnung, mit nur einer einzigen Übernachtung zu schaffen.

Bringt man genügend Zeit mit, stellen zwei Übernachtungen jedoch die bessere Wahl dar – auch in Hinblick auf die An- und Weiterfahrt, die üblicherweise von oder nach Los Angeles sowie Joshua Tree National Park oder Anza-Borrego Desert State Park erfolgt.

Den Tag der Ankunft verbringt man dann am besten in Downtown und im Gaslamp Quarter, den nächsten Tag in Balboa Park, Old Town, Point Loma und vielleicht Coronado. Am Tag der Abfahrt nimmt man auf dem Weg noch La Jolla oder die Anza-Borrego-Wüste mit.

Für weitere Details werfen Sie einen Blick auf unsere Routenvorschläge für zwei, drei oder vier Wochen!