San Diego Zoo und SeaWorld

Der weitläufigste und schönste Zoo im Südwesten der USA ...

Muss man auf einer USA-Reise einen Zoo besuchen? Man muss nicht, aber man kann. Und wenn, dann sollte es der Zoo in San Diego sein. Insbesondere für Kinder stellt die schöne, weitläufige Anlage eine unterhaltsame Abwechslung zu Städten und National Parks dar.

Ebenfalls recht großer Beliebtheit erfreut sich San Diego SeaWorld, das sich auch in Kombination mit dem Zoo buchen lässt – auch wenn man dessen Besuch unter Umständen kritisch sehen kann.

Auf einen Blick · San Diego Zoo ★★★☆☆ Wird im Südwesten ein Zoo besucht, sollte es dieser sein!
Eintritt ab ca. 70 € ↗ Affiliatepartner
Öffnungszeiten ca. 9-19 Uhr je nach Tag & Saison
Zeitaufwand 3-5 Stunden flexibel gestaltbar
Beste Besuchszeit morgens trotz etwaiger Schulklassen
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Möchte man einen Zoo in Kalifornien besuchen, sollte es der Zoo in San Diego sein: Seine Weitläufigkeit, die Größe der meisten Gehege und natürlich auch die Auswahl an Tieren sprechen für sich. Seit dem Jahr 2024 bekommt man hier auch wieder Pandas zu Gesicht.

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San Diego Zoo

Mit 40 Hektar Fläche und 800 Tierarten ist der Zoo von San Diego einer der größten der Welt. Er liegt direkt am tollen Balboa Park, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt, sodass man die beiden Sehenswürdigkeiten bestens miteinander verbinden kann.

Dafür ist allerdings ausreichend Zeit einzuplanen, denn nicht nur im Park kann man sich einen halben Tag aufhalten: Auch für den Besuch des Zoos sind mindestens drei bis vier Stunden Zeit einzuplanen.

Löwe im Zoo von San Diego.

Ein Rundgang durch den Zoo

Der Zoo kann auf zwei verschiedene Weisen besucht werden, entweder zu Fuß oder – für weniger lauffreudige Besucher – an Bord von Bussen, mit denen etwa drei Viertel der Gehege direkt erreicht werden können, breiten Straßen sei Dank.

Wer den Zoo von oben betrachten möchte, kann außerdem eine Runde mit der Skyfari, einer Gondelbahn, drehen. Mit ihr gelangt man schnell von einem Ende des Zoos zum anderen. Auch das Zusteigen in Busse „unterwegs“ ist an Haltestellen problemlos möglich.

Leopard im Zoo von San Diego.

Empfehlenswert ist es, gleich am Eingang einen Übersichtsplan mitzunehmen, denn das Gelände des Zoos ist sehr weitläufig und leider gibt es keinen einheitlichen Rundweg, der durch alle Bereiche führt. Am besten legt man sich vorab deshalb selbst eine kleine Route zurecht, um möglichst wenige Wege doppelt zu gehen und alle Tiere in ihren Habitaten zu erreichen.

Besonders bekannt ist der Zoo für seine Pandas, die es weltweit nur noch in sehr wenigen Zoos gibt und vor deren Gehege sich schnell lange Warteschlangen bilden. Wer früh kommt, muss im besten Fall gar nicht warten, während gegen Mittag Wartezeiten von ein bis zwei Stunden (!) möglich sind. Am besten gleich zur Öffnung des Geheges, die in der Regel gegen 9:30 Uhr erfolgt.

Giraffen im Zoo.

Eintritt & Öffnungszeiten des Zoos

Tagestickets kosten derzeit ca. 70 € für Erwachsene, etwas weniger für Kinder. Enthalten sind neben dem Eintritt an sich auch die geführten Bus-Touren sowie Fahrten mit dem Kangaroo Express Bus sowie der Skyfari. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Tickets natürlich vorab online erworben ($) werden.

Wer zudem SeaWorld oder das Legoland Kalifornien besuchen möchte, könnte alternativ über einen CityPASS ($) oder den Pass Plus ($) nachdenken. Beide ermöglichen den vergünstigten Eintritt zu mehreren Attraktionen.

Die neuen Pandas im Zoo von San Diego.

Anfahrt & Parken

Kommt man von außerhalb, zum Beispiel aus Richtung Los Angeles, erfolgt die Anfahrt zum Zoo üblicherweise über die Interstate 5 bis Richmond Street, dann fährt man auf Highway 163 ab. Wenige hundert Meter weiter geht es über Abfahrt 1C in Richtung Zoo Drive. Kommt man aus San Diego Downtown, dem Stadtzentrum, nutzt man üblicherweise den großen, gut ausgeschilderten Park Boulevard.

Parken ist erfreulicherweise bis heute kostenlos, unzählige Parkplätze stehen zur Verfügung. Sie können sowohl für den Besuch des Zoos als auch des Balboa Parks genutzt werden.

San Diego SeaWorld

Krokodil in San Diegos SeaWorld.

Während sich der Zoo in erster Linie Landtieren widmet, bekommt man in SeaWorld – ja, der Name verrät es bereits – in erster Linie Tiere zu sehen, die im oder am Wasser leben. Wer jetzt an ein Aquarium denkt, liegt allerdings falsch, denn bei SeaWorld steht mehr die Show im Vordergrund: Achterbahnen, Simulatoren und 4D-Filme mit maritimen Themen stehen auf dem Programm.

Den ganzen Tag über werden zudem Vorführungen dargeboten, neben Delfin-Shows gibt es Auftritte mit Haien und Seeottern. Weitere Wasser- und Landtiere kann man in den zahlreichen Wasserbecken und Tiergehegen beobachten. Hier leben über 350 Pinguine, außerdem Walrosse, Polarbären und andere wassernahe Lebewesen. Zudem kann man in einem Unterwassertunnel auf einem Laufband „direkt“ an Haien vorbeifahren.

Die Begeisterung für SeaWorld hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten doch deutlich nachgelassen, da nicht nur die Haltung vieler Tiere kritisch zu betrachten ist, sondern auch das Training für die Shows des Öfteren an ethische und moralische Grenzen gestoßen sein soll.

SeaWorld hat sich ein Stück weit dieser Kritik angenommen und einige Shows und Tiere aus dem Programm genommen. Ob das ausreicht?

Schildkröte unter Wasser.

Eintritt & Öffnungszeiten von SeaWorld

Wer sich daran nicht stört – denn auch einen Zoo kann man natürlich als bedenklich empfinden -, zahlt regulär etwa 125 $ Eintritt für Erwachsene. Auf Kombi-Angebote und Ermäßigungen trifft man online und vor Ort allerdings häufig. Rund 70 $ pro Person sind realistischer. SeaWorld ist interessanterweise eine der wenigen Attraktionen im Südwesten der USA, deren Eintrittspreise in den vergangenen Jahren teils gesunken sind.

Die Öffnungszeiten von San Diego SeaWorld variieren von Tag zu Tag; in der Hauptsaison öffnet der Park üblicherweise um 10 Uhr morgens seine Tore und schließt gegen 17 Uhr.

Und noch ein Krokodil...

Anfahrt & Parken

SeaWorld liegt ein paar Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums in der Mission Bay. Sowohl aus Nord- als auch aus Südrichtung nutzt man die Interstate 5 für die Anfahrt, bis man die Kreuzung mit der Interstate 8 erreicht. Der I-8 folgt man dann ein paar hundert Meter bis zur Ausfahrt 1, Mission Bay Drive.

Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung, die Parkgebühren sind jedoch recht happig: Ein normaler Parkplatz kostet pauschal 25 $ für Pkws, ein bevorzugter Parkplatz nahe dem Eingang 28 $. Wer mit einem Wohnmobil unterwegs ist, muss sogar mindestens 30 $ entrichten.

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