St. Paul’s Chapel

Wenn man an Manhattan und all seine Sehenswürdigkeiten denkt, kommt einem vieles in den Sinn. Die zahlreichen Hochhäuser wie das Empire State Building oder das Rockefeller Center natürlich, die Wall Street, der Central Park oder die Fähre zur Freiheitsstatue, nur an eines denkt man kaum: Kirchen. Dabei gibt es mit der Trinity Church und St. Paul’s Chapel zumindest zwei Kirchen in New York, die einen Besuch durchaus wert sind und die Bezeichnung Sehenswürdigkeit verdienen.

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St. Paul's Chapel Bild

Lage & Infos

St. Paul’s Chapel liegt ziemlich zentral im Süden Manhattans, nicht weit von City Hall und World Trade Center entfernt. Genau das macht aber auch den Reiz der Kirche aus, die sich im Dickicht der Hochhäuser trotz ihrer inklusive Friedhof doch erstaunlichen Größe am Broadway gehalten hat.

Erbaut wurde die Kirche bereits zwischen den Jahren 1764 und 1766, womit sie eines der ältesten Gebäude von New York ist, zumal sie auch das Große Feuer der Stadt Ende des 18. Jahrhunderts unversehrt überstanden hat. Nach den Anschlägen des 11. September 2001 diente sie, erneut unversehrt, als Rückzugsort für die zahlreichen Helfer an der nicht weit von der Kirche entfernten Unglücksstelle.

Das Innere der St. Paul’s Chapel ist – zugegeben – nicht gerade spektakulär, gerade bei hellem Tageslicht, wie es im Sommer fast immer der Fall ist, wirkt der Anblick im Vergleich zu vielen europäischen Kirchen doch eher kahl, manch einer würde es wohl als wenig spannend bezeichnen. Von außen jedoch bietet sich ein äußerst ungewöhnliches und so wohl nahezu einmaliges Panorama, mit der alten Kirche und dem grünen Friedhof vor dem Hintergrund der Hochhauskolosse. Toll!

Kirchen in New York Bild

Dank zahlreicher U-Bahn-Stationen in der Nähe (Fulton Street, World Trade Center, City Hall) ist die Erreichbarkeit bestens gegeben, zumal sich ein Besuch mit den vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung bestens kombinieren lässt.

Wirklich viel Zeit müssen Sie für die St. Paul’s Chapel jedoch nicht einplanen; eine knappe halbe Stunde reicht, um sowohl das Äußere als auch das Innere angemessen zu bestaunen und das ein oder andere zweifellos faszinierende Foto zu schießen.

Der Eintritt ist im Übrigen natürlich kostenlos.