Strände in San Diego

Es gibt kaum eine Stadt in den USA, in der das Wetter fast das ganze Jahr über so gut ist wie in San Diego. Im Winter sind Temperaturen von 20 bis 25° C keine Seltenheit, während von Juni bis August auf der anderen Seite die 30-Grad-Marke nicht allzu oft deutlich überschritten wird, so dass man durchaus behaupten kann: In San Diego herrscht fast das gesamte Jahr über Frühsommer.

Optimales Standwetter also, weshalb es hier auch so viele verschiedene, schöne Strände gibt wie in kaum einer anderen Stadt an der Westküste. Lesen Sie hier, welchen davon man als Tourist besuchen sollte!

Strände im Stadtgebiet

Der am einfachsten zu erreichende Strand ist Ocean Beach, nördlich von Point Loma gelegen, der aber teilweise doch recht stark an Venice Beach in Los Angeles erinnert, was sich in etwas aufdringlichen Gestalten und mäßig sauberem Sand niederschlägt.

Die bessere Wahl ist daher der direkt nördlich auf Höhe von SeaWorld gelegene Mission Beach, der typischen US-Stränden aus Filmen und Fernsehen ähnelt. Hier gefallen vor allem der schöne Boardwalk, auf dem man auch ohne sandige Füße an der Küste entlanggehen kann, und die zahlreichen Imbisse und Etablissements am Rand, zu denen auch eine Holzachterbahn zählt.

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Noch ein Stück weiter nördlich trifft man mit Pacific Beach auf den dritten großen Strand der Stadt, der zugleich vielleicht der authentischste ist, verschlägt es hier doch die meisten „normalen“ Einheimischen hin, während Ocean Beach eher exzentrisch und Mission Beach doch einen Tick touristisch wirkt.

Exklusiver geht es auf im in der Bucht gelegenen Coronado zu, wo die betuchteren Bewohner der Stadt zu Hause sind. Ähnliches gilt für das schöne La Jolla, für das man das Stadtgebiet von San Diego allerdings verlassen muss – die etwa 20-minütige Anfahrt wird dafür mit einer tollen, etwas raueren Küste belohnt, die sich auch für Wassersport bestens eignet.

San Diego Beach

Bedingungen am Strand

Gleichwohl sollte man wissen, dass sich die Strände in den USA doch ein wenig von denen in Europa unterscheiden.

Das schlägt sich vor allem darin nieder, dass viele Beaches einen etwas zwielichtigen Ruf genießen und man teilweise leider wirklich aufpassen muss, nicht in Müll, Dreck oder gar Spritzen zu treten. Letzteres stellt zwar – wie die meisten Horrorgeschichten – die Ausnahme dar, aber grundsätzlich läuft man mit Schuhen sicherer als barfuß.

Darüber hinaus sind die Wassertemperaturen im Pazifik fast das ganze Jahr über enorm unangenehm. Lediglich im Juli und August wird die Marke von 20° C mal überschritten, was sich angesichts einer Lufttemperatur von häufig nicht mehr als 25° C aber spätestens beim Rauskommen richtig kalt anfühlen kann. Auch die Wasserqualität lässt teilweise leider zu wünschen übrig.

Realistisch betrachtet, badet man in den USA daher besser im Hotel-Pool und nutzt den Strand nur zum „People Watching“, für einen Spaziergang oder um sich ein wenig zu sonnen.

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