Valley of the Gods

Bei einer ausgedehnten Rundreise durch den Südwesten der USA, die bis ins östliche Utah führt, darf ein Besuch des Monument Valley in der Regel nicht fehlen, steht das aus vielen Filmen bekannte Tal doch bei fast allen Urlaubern auf dem Programm. Entsprechend überlaufen sind dort häufig die Aussichtspunkte und entsprechend stark touristisch wird der schöne Fleck ausgeschlachtet.

Dabei gibt es nicht weit davon entfernt eine Alternative: Das Valley of the Gods, das optisch nicht unähnlich wirkt, aber noch nicht den ganz großen Ansturm auf sich zieht – und deshalb vielleicht das bessere Tal für einen Besuch ist!

Valley of the Gods Utah

Anfahrt: Nahe Mexican Hat

Sie erreichen das Gebiet von Highway 163 aus über den Highway 261 oder direkt über die Valley of the Gods Roads, wobei sich auch sogleich der Nachteil oder der Grund des geringen Besucheraufkommens offenbart: Der knapp 30 km lange Scenic Drive durch das Tal ist eine unbefestigte Dirt Road, die mit einem Mietwagen üblicherweise offiziell nicht befahren werden darf – und erst recht nicht mit einem Wohnmobil.

Finden Sie dennoch eine Lösung für dieses Problem, erwartet Sie eine in der Regel überwiegend gut zu befahrende Straße, die zwar etliche Gefälle und Steigungen mit sich bringt, im Wesentlichen aber nicht schwierig oder unangenehmer ist also so manch eine befestigte Straße in State oder National Parks. Anspruchsvoll sind meistens (!) nur die ersten paar hundert Meter von Süden aus kommend, im Westen geht es einfacher.

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Lediglich bei beziehungsweise nach starken Regenfällen ist dringend von einem Versuch abzuraten, da sich das Wasser an manchen Stellen sammeln und die Straße mit einem normalen Fahrzeug unpassierbar machen kann. Dann braucht es ein Auto mit Allradantrieb!

Valley of the Gods Valley of the Gods

Rundfahrt durchs Tal

Wagen Sie die Fahrt, finden Sie entlang der Straße zahlreiche beeindruckende Ausblicke vor, die dem bekannteren Pendant nebenan nicht nur ähneln, sondern ihm häufig auch in Nichts nachstehen. Zumal Sie hier deutlich näher an die Felsnadeln und Tafelberge gelangen können, ohne dafür etwas zahlen zu müssen – denn Eintritt kostet dieses Tal mangels Infrastruktur nicht.

Daher existieren auch keine festen Trails, allerdings ist es jederzeit möglich, das Auto am Straßenrand abzustellen und auf eigene Faust eine Wanderung zu unternehmen, um noch schönere Aussichtspunkte zu entdecken.

Valley of the Gods

Wollen Sie nicht gänzlich im Trüben stochern, finden Sie entlang der Straße bereits ein paar kleine, aber erkennbare Parkbuchten, die sich über die Jahre hinweg entwickelt haben und die auf den ein oder anderen Viewpoint hindeuten.

Der gesamte Zeitaufwand für das Valley of the Gods ist natürlich in erster Linie davon abhängig, wie viel Sie wandern wollen. Das reine Abfahren der Straße inklusive einiger Fotostops dauert etwa neunzig Minuten, aber Sie können auch problemlos drei, vier oder mehr Stunden hier verbringen.

  • Eintritt: kostenlos
  • Öffnungszeiten: keine Eintrittszeiten
  • National Park Pass: entfällt
  • Wandern: möglich, aber keine festen Wege
  • Zugänglichkeit: bei Trockenheit gut befahrbare Dirt Road
  • Zeitaufwand: 2-3 Stunden
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Empfehlenswerte Campgrounds

  • Campground im Gooseneck State Park (siehe unten)
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