Cedar Breaks National Monument

Nicht weit entfernt vom Bryce Canyon National Park findet man auf gut 3000 Metern Höhe das Cedar Breaks National Monument, das auf den ersten Blick mit sehr ähnlichen Ausblicken aufwartet, die dem noch weitaus größeren und bekannteren National Park nebenan nur in wenig nachstehen.

Auch hier gibt es so genannte Amphitheater, die in Folge von Hangabbrüchen und Erosion des Sandsteins über Millionen Jahre hinweg entstanden sind – farblich einen Hauch anders als in der Nachbarschaft, aber nicht minder sehenswert. Eine wichtige Einschränkung gilt es in Hinblick auf einen Besuch jedoch unbedingt zu beachten…

Cedar Breaks Panorama

Lage & Anfahrt

Das Cedar Breaks National Monument liegt im Südwesten Utahs, etwa 100 Kilometer nördlich vom Zion National Park und knapp 100 Kilometer östlich vom schon angesprochenen Bryce Canyon.

Das National Monument lässt sich also durchaus als Zwischenstopp besuchen, auch wenn dafür ein kleiner Umweg notwendig ist: Von Highway 89 fährt man auf etwa halber Strecke auf die #14 gen Westen ab, bevor es über die #148 in das Parkgebiet hineingeht. Die reine Fahrzeit zwischen Zion und Bryce verdoppelt sich dadurch in etwa, von gut anderthalb auf drei Stunden.

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Und damit kommen wir auch schon zu der angesprochenen Einschränkung, denn die #148, die als Scenic Road durch das National Monument hindurch führt, ist aufgrund von Schneefall in der Regel nur im Sommer geöffnet – was meistens Ende Mai bis Ende Oktober bedeutet. Kommt man also schon Anfang oder Mitte Mai, ist die Straße häufig noch geschlossen, was einen Besuch unmöglich macht; nicht einmal das Visitor Center hat dann geöffnet.

Cedar Breaks Viewpoint

Trails & Viewpoints

Von mindestens Juni bis September jedoch lohnt sich der Abstecher, da Cedar Breaks es zumindest in Hinblick auf seine Viewpoints durchaus mit der „Konkurrenz“ aufnehmen kann. Vom Visitor Center im Süden des Parks erreicht man Point Supreme und den Spectra Point, während entlang der Scenic Road gen Norden vor allem Sunset View und der Chessmen View Overlook die Besucher anziehen – Sunset View ist, wie der Name schon sagt, besonders bei Sonnenuntergang großartig.

Auch Wandermöglichkeiten gibt es: Zum angesprochenen Spectra Point und zurück sind es über den Ramparts Trail etwa 3 km, außerdem lohnt sich der knapp 4 km lange Alpine Pond Trail im Norden, der die andere Seite des Parks zeigt: Vor allem im Frühsommer wunderbar blühende Wiesen. Beide Trails sind recht einsteigerfreundlich.

Wer es (viel) schwieriger mag, wählt den Rattlesnake Creek Trail am Nordrand des Naturschutzgebiets, der auf einer Länge von etwa 10 km hinunter zum Rattlesnake Creek führt – nur für erfahrene Wanderer zu empfehlen, die einen ganzen Tag Zeit zur Verfügung haben.

„Typische“ Besucher fahren die Scenic Road ab, stoppen an den Viewpoints und gehen ein, zwei Trails an, wofür etwa ein halber Tag ausreicht.

Cedar Breaks Elevation

Hotels, Motels & Camping

Im Cedar Breaks National Monument selbst gibt es zwar keine Lodges, aber einen schönen Campingplatz, Point Supreme Campground. Er ist allerdings noch kürzer geöffnet als der Park an sich; lediglich von Mitte Juni bis Mitte September öffnet er seine Pforten.

25 Stellplätze stehen zur Verfügung, von denen 10 online reserviert werden können, der Rest wird „First Come, First Serve“ vor Ort vergeben.

14$ die Nacht, Duschen und Toiletten mit fließend Wasser stehen zur Verfügung, eine Dump Station jedoch nicht.

Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, kommt am besten nahe der zuvor angesprochenen National Parks in Springdale oder auch in Panguitch unter. Alternativ könnte man auch Cedar City im Westen ansteuern, was jedoch nur dann in Frage käme, wenn eine andere Route geplant ist. Gut und günstig ist zum Beispiel das Blue Pine Motel in Panguitch.

  • Eintritt: 4$ pro Person
  • Öffnungszeiten: Ende Mai bis Ende Oktober, von morgens bis abends
  • National Park Pass: gültig
  • Wandern: wenige, aber schöne Wege
  • Zugänglichkeit: für PKW und RVs problemlos
  • Zeitaufwand: etwa ein halber Tag
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