Route: 3 Wochen im Südwesten der USA

Die besten Routen durch Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah ...

Drei Wochen sind der am häufigsten gewählte Zeitraum für eine Rundreise entlang der Westküste der USA, da 21 Tage für die meisten einen idealen Kompromiss zwischen „zu wenig“ und „zu viel“ darstellen: Bleibt man kürzer, muss man gewisse Abstriche bei der Routenplanung in Kauf nehmen. Bleibt man länger, kann man all die neuen Eindrücke irgendwann kaum noch verarbeiten.

Demzufolge sind auch die meisten Beispielrouten auf eine dreiwöchige Reisedauer ausgelegt. Allerdings ist der Südwesten weitläufig und bietet so viel, dass man auch in einem solchen, durchaus langen Urlaub im Jahr 2026 oder 2027 eine gewisse Vorauswahl treffen sollte …

Auf einen Blick

Die meisten Routen für den Südwesten der USA sind auf rund drei Wochen ausgelegt: Diese Reisedauer erlaubt es, einen optimalen Eindruck von der Vielfalt der Region zu gewinnen sowie die wichtigsten Städte und einige der schönsten National Parks anzusteuern. Sogar eine Runde durch Utah bis zum Arches National Park ist möglich – allerdings nur mit einem sehr straffen Programm …

Erste Entscheidung: bis Arches?

Handelt es sich um die erste Rundreise im Südwesten, stellt sich bei der Planung der Strecke vor allem die Frage, ob man bis in den Osten Utahs vordringen möchte, um dort unter anderem den fabelhaften Arches National Park mit seinen Bögen zu besuchen, oder ob man sich stärker auf den Westen und die etwas europäischer anmutende Sierra Nevada konzentriert.

Utah ist mit seinen unvergesslichen Felslandschaften natürlich außergewöhnlicher und noch naturbelassener, dafür laden die Wälder, Seen und Flüsse in Kalifornien stärker zum Wandern ein, bei zumeist erträglicheren Temperaturen als in Utah oder Arizona.

Monument Valley: Viewpoint auf die Buttes
Übers Monument Valley bis Arches – oder doch vorher abkürzen?

Da sich beides wirklich lohnt, finden Sie im Folgenden zwei Beispielrouten, die diese Möglichkeiten durchspielen – jeweils als komplette Rundreise, also mit dem gleichen Start- und Zielort. Als Alternative zur sehr straffen zweiten Route wäre auch ein entspannterer One-Way-Trip denkbar, der in San Francisco beginnt und in Las Vegas endet.

Insbesondere bei einer One-Way-Route ist es sinnvoll, für die Buchung von Mietwagen oder Wohnmobil und Flug vorab einen Preisvergleich zur Rate zu ziehen, da Gabelflüge und Einwegmieten für Pkws teilweise mit etwas höheren Kosten verbunden sind.

Route: 3 Wochen an der Westküste

Karte zur Route: 3 Wochen an der Westküste der USA.

✈️ 1. Tag Ankunft in San FranciscoAnkunft am Flughafen SFO, Einchecken, erster Spaziergang am Fisherman’s Wharf. Cow HollowHotel ZoeArgonaut SF
🏛 2. Tag San Francisco SehenswürdigkeitenRunde durch San Franciscos Innenstadt: von Fisherman’s Wharf durch Chinatown bis Union Square. Abstecher zum Presidio. (s.o.)
🏛 3. Tag Aufenthalt in Stadt & UmgebungMarin Headlands oder Muir Woods als Tagesausflug, abends durch den Sunset District schlendern. (s.o.)
🚗 4. Tag225 km nach Carmel und bis Monterey17-Mile Drive durch Pebble Beach, Point Lobos State Reserve und Abendspaziergang auf Montereys Fisherman’s Wharf. Munras InnSpindrift Inn
🌲 5. Tag150 km Highway 1 & Big Sur bis etwa Morro BayBixby Bridge, Pfeiffer Beach und die Elephant Seal Rookery bei San Simeon – einer der schönsten Küstenabschnitte der Welt. The LandingHampton Inn
🚗 6. Tag250 km via Solvang nach Santa BarbaraMittagspause im dänischen Städtchen Solvang, Nachmittag und Abend auf der State Street in Santa Barbara. The Eagle InnHarbor House Inn
🚗 7. Tag175 km weiter nach Los AngelesAnkunft in Los Angeles; erster Abend am Santa Monica Pier oder auf dem Hollywood Boulevard. Hampton InnShore Hotel
🏛 8. Tag Los Angeles SehenswürdigkeitenHollywood Boulevard, Griffith Observatory, Getty Center oder Universal Studios – LA nach Geschmack erkunden. (s.o.)
🚗 9. Tag250 km über Palm Springs bis Joshua TreeKurzstopp in Palm Springs, dann weiter in die bizarre Felslandschaft des Joshua Tree National Parks. Fairfield InnHI Express
🚗 10. Tag300 km über Route 66 bis KingmanNostalgie-Fahrt über Seligman und Hackberry auf der Mutter aller Straßen bis nach Kingman. La Quinta
🚗 11. Tag275 km weiter zum Grand Canyon (South Rim)Erster Blick in einen der tiefsten Canyons der Erde – am Mather Point oder beim Rim Trail entlang. Holiday InnBW Grand
🌲 12. Tag225 km weiter nach Page, Antelope Canyon TourHorseshoe Bend am Morgen, dann die magischen Lichtspiele im Upper oder Lower Antelope Canyon. Country InnHome2 Hilton
🌲 13. Tag250 km weiter bis Bryce Canyon CityWanderung zwischen den orangefarbenen Hoodoos im Bryce Amphitheater, Sonnenuntergang am Inspiration Point. Ruby’s InnBW Grand
🌲 14. Tag150 km zum Zion National Park / SprindaleAngels Landing oder der Zion Narrows: zwei der spektakulärsten Wanderungen in den gesamten USA. Hampton Inn
🚗 15. Tag275 km übers Valley of Fire bis Las VegasFeurig-rote Felsen im Valley of Fire, dann Ankunft auf dem glitzernden Las Vegas Strip. NY-NYBellagioVenetian
🏛 16. Tag Las Vegas SehenswürdigkeitenStrip-Bummel, Besuch der Casinos und der Fremont Street Experience im alten Downtown. (s.o.)
🏛 17. Tag Tagesausflug / Show in Las VegasTagesausflug zum Red Rock Canyon oder Hoover Dam, abends Show oder Konzert auf dem Strip. (s.o.)
🚗 18. Tag450 km durchs Death Valley bis BishopBadwater Basin und Zabriskie Point im Death Valley – extremste Landschaft Nordamerikas, dann weiter nach Bishop. HI ExpressMammoth Creek Inn
🌲 19. Tag225 km in den Yosemite National ParkEl Capitan, Half Dome und Yosemite Falls: das Yosemite Valley ist Naturkulisse vom Feinsten. BW Plus OakhurstLodging im Park
🚗 20. Tag300 km Yosemite Valley, spät zum Flughafen SFOLetzter Morgen im Yosemite Valley, dann Rückfahrt zum Flughafen SFO. Home2 HiltonGrand Hyatt
✈️ 21. Tag Rückflug in die Heimat

ℹ Affiliate-Hinweis: Hotel-Links führen zu Booking.com. Wir erhalten bei einer Buchung eine kleine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten.

Einordnung dieser Strecke

Bei dieser dreiwöchigen Route handelt es sich um eine typische Rundfahrt für einen ersten Besuch des Südwestens. Sie lässt einem ausreichend Zeit an der wunderschönen, wilden Küste, aber auch die Wüste mit ihren Schluchten und Canyons kommt nicht zu kurz. Weiterhin besucht man die drei beliebtesten Städte der Region, verpasst das heiße Death Valley nicht, kann aber in den Bergen der Sierra Nevada auch ein paar kühlere Momente mitnehmen.

Alles in allem eine sehr bunte, angenehme und äußerst sehenswerte Mischung, auch wenn man es nicht bis in den Osten Utahs schafft, sondern die übliche Abkürzung über Page (mitsamt Horseshoe Bend) und den einmaligen Antelope Canyons nutzt.

Eine ideale Route für alle, die zum ersten Mal drei Wochen in den USA verbringen und einen guten Querschnitt dessen sehen möchten, was die Region zu bieten hat.

Spanish Village im Balboa Park
Das kleine Spanish Village in San Diegos Balboa Park: oft ausgelassen.

Notwendige Überlegungen

Wie unsere Routenvorschläge für zwei Wochen und vier Wochen ist auch dieser im Grunde das gesamte Jahr über machbar. Eine Einschränkung besteht allerdings: Der Tioga Pass, der quer durch den Yosemite National Park über die Sierra Nevada führt, ist für gewöhnlich von November bis Mai oder Juni eingeschneit.

Reist man in diesem Zeitraum, muss man nach der Fahrt durchs Death Valley die Gebirgskette südlich umfahren, meistens über Ridgecrest und Bakersfield. Dann gilt es, eine Entscheidung zu treffen: Liegt auf der Westseite kein oder nur wenig Schnee, kann man den Sequoia National Park oder aber den Yosemite National Park von Westen ansteuern. Wären auch diese Straßen eingeschneit, könnte man direkt nach San Francisco weiterfahren. Dass auch die Westeinfahrten nicht erreichbar sind, stellt zwischen März und November jedoch die Ausnahme dar.

Wohnmobile müssen darüber hinaus beachten, dass das Death Valley bei manchen Anbietern von mindestens Juni bis September nicht befahren werden darf. Ist das im Mietvertrag so vermerkt, umfährt man das Tal des Todes entweder nördlich oder südlich – abhängig von dem darauffolgenden Ziel. Zeit verliert man durch den Umweg nicht.

Wohnmobil im Capitol Reef.
Wohnmobil: im Sommer schwierig im Death Valley.

Start, Ziel & Fahrtrichtung

Fährt man die komplette Route, wie hier vorgeschlagen, muss San Francisco selbstredend nicht den Anfang und das Ende des Urlaubs darstellen; die Reise ist genauso von Los Angeles oder Las Vegas aus möglich.

Die Flughäfen LAX und LAS bieten den Vorteil, dass sie etwas zentraler liegen als SFO bei San Francisco. Der Harry Reid International Airport in Las Vegas ist zudem etwas ruhiger und somit übersichtlicher, dafür gibt es von Deutschland aus kaum Non-Stop-Flüge.

San Francisco wiederum ist von den drei Städten wahrscheinlich die angenehmste für einen ersten Besuch, da in LA der Verkehr und in Las Vegas das Gedränge und der Lärm im übermüdeten Zustand doch anstrengen können.

Gänzlich irrelevant hingegen ist die Fahrtrichtung, die man wählt: Die Strecke funktioniert sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn problemlos und ohne nennenswerte Unterschiede.

Mammutbäume im Sequoia National Park.
Mammutbäume im Sequoia National Park.

Mögliche Abstecher

Drei kleine Umwege, Varianten oder Zwischenstopps lassen sich sinnvoll in diese Route einfügen. So könnte statt Yosemite auch der Sequoia National Park besucht werden, der mit seinem Mammutwald die noch ungewöhnlichere und vielleicht sogar sehenswertere Natur bietet. Geschmackssache! Das Death Valley könnte man zuvor trotzdem ansteuern oder auslassen – ganz nach Belieben.

Wer sich Zeit für die Route 66 nehmen möchte, könnte darüber hinaus eine Übernachtung in der Nähe von Kingman oder Seligman einlegen. Kein notwendiger Stopp, denn die Überbleibsel der historischen Straße kann man auch im Vorbeifahren mitnehmen, doch die recht lange Strecke von Joshua Tree bis zum Grand Canyon (550 km) legt einen Halt nahe. Viele bevorzugen inzwischen aber das Durchfahren.

Und schließlich muss man eigentlich auch einen Abstecher nach San Diego erwägen, handelt es sich bei ihr doch um die schönste Stadt an der Westküste der USA, neben Santa Barbara und San Francisco. In nur drei Wochen allerdings kein einfaches Unterfangen, da für den Besuch zwei Übernachtungen einzukalkulieren wären. Im Grunde nur zu schaffen, wenn man dafür Yosemite streicht. Auch hier gilt: Geschmackssache!

In 21 Tagen bis in den Osten Utahs

Karte zur Route: 3 Wochen durch den Südwesten der USA bis Arches.

✈️ 1. Tag Flug nach San FranciscoAnkunft in San Francisco, Einchecken und erster Abend am Fisherman’s Wharf oder in der Ferry Building Markthalle. Cow Hollow InnArgonautHotel Zoe
🏛 2. Tag Sehenswürdigkeiten in San FranciscoGolden Gate Bridge, Alcatraz-Tour, Lombard Street und Abend im Mission District. (s.o.)
🚗 3. Tag225 km bis Monterey mit Carmel & Point Lobos17-Mile Drive durch Pebble Beach, Point Lobos State Reserve und Abendspaziergang auf Montereys Fisherman’s Wharf. Munras InnSpindrift Inn
🌲 4. Tag150 km Fahrt über den Highway 1 nach Morro BayBixby Bridge, Pfeiffer Beach und die Elephant Seal Rookery bei San Simeon – Küstenlinie vom Allerfeinsten. The LandingHampton Inn
🚗 5. Tag250 km über Santa Barbara nach Santa MonicaMittagspause in Santa Barbara, Ankunft am Nachmittag in Santa Monica oder West Hollywood. Thompson HollywoodLoews LA
🏛 6. Tag Sehenswürdigkeiten in Los AngelesHollywood Boulevard, Griffith Observatory, Getty Center oder Universal Studios – LA nach Geschmack. (s.o.)
🚗 7. Tag500 km noch etwas LA, dann bis Kingman (Route 66)Noch etwas LA am Morgen, dann lange Fahrt über Teile der Route 66 bis nach Kingman, Arizona. LaQuinta
🚗 8. Tag275 km Besuch des Grand Canyons (South Rim)Erster Blick in den Grand Canyon South Rim – am Mather Point oder beim Rim Trail entlang wandern. Holiday InnGrand Hotel
🌲 9. Tag225 km Antelope Canyon Tour in PageHorseshoe Bend am Morgen, dann die leuchtenden Sandsteinwände des Upper oder Lower Antelope Canyon. Country InnHampton Inn
🌲 10. Tag300 km weiter ins Monument ValleyDie ikonischen Sandstein-Buttes des Monument Valley – für viele der unvergesslichste Anblick der gesamten Reise. The View Hotel
🌲 11. Tag350 km über Canyonlands National Park nach MoabWeite Aussichten im Canyonlands National Park, dann Ankunft in Moab am Fuß des Arches. Aarchway InnBW PlusWyndham
🌲 12. Tag75 km Tagesausflug zum Arches National ParkTagesausflug in den Arches National Park: Delicate Arch, Landscape Arch und die Windows Section. (s.o.)
🌲 13. Tag250 km zum Capitol Reef National Park bei TorreyDurch den Capitol Reef mit seinen Kuppeln und Klippen – Wanderung durch die Waterpocket Fold empfohlen. Broken Spur InnRed Sands Hotel
🌲 14. Tag200 km via SR-12 zum Bryce Canyon National ParkDie SR-12 gilt als eine der schönsten Scenic Roads der USA; Ankunft an den Hoodoos des Bryce Canyon. Ruby’s InnGrand Hotel
🌲 15. Tag150 km weiter nach Springdale (Zion National Park)Wanderung durch den Zion Narrows oder den Angels Landing Trail – zwei Klassiker in Springdale. Hampton Inn
🚗 16. Tag275 km durchs Valley of Fire nach Las VegasKurzstopp bei den feurig-roten Felsen im Valley of Fire, dann Ankunft auf dem glitzernden Las Vegas Strip. NY-NYVenetianBellagio
🏛 17. Tag Show / Sehenswürdigkeiten in Las VegasStrip-Bummel, Fremont Street Experience, und abends eine Show oder ein Konzert in den großen Casinos. (s.o.)
🚗 18. Tag450 km durch das Death Valley bis etwa BishopBadwater Basin und Zabriskie Point im Death Valley – dann weiter über die Sierra Nevada nach Bishop. Holiday Inn Express
🌲 19. Tag225 km Yosemite National Park mit Yosemite ValleyEl Capitan, Half Dome und Yosemite Falls: das Yosemite Valley in seiner ganzen Pracht. BW Plus OakhurstLodges im Park
🚗 20. Tag300 km Fahrt nach San Francisco / SFOLetzter Morgen im Yosemite Valley, dann Rückfahrt Richtung San Francisco und Flughafen SFO. Home2 SuitesGrand Hyatt
✈️ 21. Tag Rückflug in die Heimat

ℹ Affiliate-Hinweis: Hotel-Links führen zu Booking.com. Wir erhalten bei einer Buchung eine kleine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten.

Vorteile dieser Routenplanung

Der Beginn ist zur ersten Beispielroute weitgehend identisch, doch nach der ersten Urlaubswoche ändert sich die Streckenführung recht deutlich. Der Joshua Tree National Park wird aus Zeitgründen ausgelassen, stattdessen steuert man direkt den Grand Canyon (South Rim) und dann über Page mit seinen Antelope Canyons (rechtzeitig buchen!) den Osten von Utah an.

Vor allem das Monument Valley, der vielseitige Canyonlands National Park, aber auch die Bögen von Arches können hier begeistern, genauso wie die Scenic State Road 12 durch das Grand Staircase-Escalante und das Capitol Reef. Im Anschluss kehrt man auf die obige dreiwöchige Route zurück und fährt über Las Vegas, Wüsten und Gebirge wieder zum Ausgangspunkt: San Francisco.

Während der erste Routenvorschlag einen schönen Querschnitt des Südwestens mit all seinen Facetten darstellt, konzentriert sich diese Strecke etwas stärker auf die Besonderheiten der Region. Insbesondere die zweite Reisewoche zwischen Los Angeles und Las Vegas führt einen durch ein Gebiet, das man in vergleichbarer Form sonst nirgends auf der Welt findet.

Unbeschreibliche Anblicke im Lower Antelope Canyon.
Der Besuch des Lower Antelope Canyon darf in keiner Route fehlen.

Achtung: ein straffes Programm!

Während unsere anderen Routen für zwei Wochen bis vier Wochen einen typischen, entspannten Durchschnitt bei Aufenthalts- und Fahrzeiten anpeilen, ist man auf dieser Route für drei Wochen einen Tick zügiger unterwegs.

Grundsätzlich steht einem zwar auch hier überall ausreichend Zeit zur Verfügung, um in den Städten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen und in der Natur einen guten Eindruck zu gewinnen – aber der verbleibende Spielraum ist gering. Speziell San Francisco verdient eigentlich einen Tag extra, ebenso könnte man sich für die Canyonlands oder Yosemite mehr Zeit gönnen.

Möchte man in drei Wochen jedoch möglichst viel vom Südwesten sehen und ist flink unterwegs, handelt es sich um eine gut machbare, sinnvolle Routenplanung. Die Länge der einzelnen Streckenabschnitte unterscheidet sich nicht signifikant von den anderen Routen, lediglich der Schnitt ist aufgrund kürzerer Aufenthalte an den Zielen höher als üblich. Daher abwägen und das eigene Tempo einschätzen!

Um Zeit für San Francisco, einen Parkbesuch oder vielleicht Los Angeles zu gewinnen, könnte man die Canyonlands streichen und direkt vom Monument Valley zum Arches National Park fahren. Das wäre schade, letzten Endes aber wohl verschmerzbar. Auch der Zion National Park ist bei extrem knapper Zeit kein absolutes Muss.

Kann man sich auf der anderen Seite ein oder zwei Übernachtungen mehr leisten, wäre auch ein Stopp am Joshua Tree National Park noch möglich – eventuell ließe sich dann sogar die eine Übernachtung in Kingman streichen, in dessen Umgebung sich nur wenig Sehenswertes befindet.

Alternative: Einwegmiete

Karte zur Route: One-Way von San Francisco bis Las Vegas.

Dem ein oder anderen mag diese Route dennoch etwas zu eng gestrickt sein. Eine durchaus valide Kritik, könnte man sie mit fast den gleichen Zielen doch auch problemlos auf vier Wochen erstrecken, ohne sich an irgendeiner Station zu langweilen.

Eine mögliche Alternative wäre es daher, keine komplette Runde zu fahren, sondern die Reise zum Beispiel in San Francisco zu beginnen und in Las Vegas zu beenden. Die vier am Ende eingesparten Tage im Death Valley und im Yosemite National Park könnte man dafür unterwegs unterbringen – in San Francisco, bei Moab, mit einem Stopp bei Joshua Tree oder sogar mit einem Abstecher nach San Diego.

Obwohl diese Variante selten gewählt wird, spricht einiges für sie, denn die Preise für Gabelflüge (also zum Beispiel mit Hinflug von Frankfurt nach San Francisco und Rückflug von Las Vegas nach Frankfurt) unterscheiden sich mitunter kaum von gewöhnlichen Flügen. Auch die Rückgabe des Mietwagens in einer anderen Stadt ist problemlos möglich, bisweilen wird aber eine Gebühr für die Einwegmiete fällig. Bei der Buchung darauf achten!

Sofern sich die Reisekosten nur geringfügig unterscheiden, ist die „One-Way-Route“ eine starke Alternative, wenn man sich etwas mehr Zeit für die einzelnen Ziele nehmen möchte und auf Berge und Wasserfälle verzichten kann. Hierzu empfiehlt sich ein Blick auf unsere Route für vier Wochen, die man entsprechend kürzen könnte, um auf gut drei Wochen zu kommen.

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