Route: 3 Wochen im Südwesten der USA
Die besten Routen durch Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah ...
Drei Wochen sind der am häufigsten gewählte Zeitraum für eine Rundreise entlang der Westküste der USA, da 21 Tage für die meisten einen idealen Kompromiss zwischen „zu wenig“ und „zu viel“ darstellen: Bleibt man kürzer, muss man gewisse Abstriche bei der Routenplanung in Kauf nehmen. Bleibt man länger, kann man all die neuen Eindrücke irgendwann kaum noch verarbeiten.
Demzufolge sind auch die meisten Beispielrouten auf eine dreiwöchige Reisedauer ausgelegt. Allerdings ist der Südwesten weitläufig und bietet so viel, dass man auch in einem solchen, durchaus langen Urlaub im Jahr 2026 oder 2027 eine gewisse Vorauswahl treffen sollte …
Erste Entscheidung: bis Arches?
Handelt es sich um die erste Rundreise im Südwesten, stellt sich bei der Planung der Strecke vor allem die Frage, ob man bis in den Osten Utahs vordringen möchte, um dort unter anderem den fabelhaften Arches National Park mit seinen Bögen zu besuchen, oder ob man sich stärker auf den Westen und die etwas europäischer anmutende Sierra Nevada konzentriert.
Utah ist mit seinen unvergesslichen Felslandschaften natürlich außergewöhnlicher und noch naturbelassener, dafür laden die Wälder, Seen und Flüsse in Kalifornien stärker zum Wandern ein, bei zumeist erträglicheren Temperaturen als in Utah oder Arizona.

Da sich beides wirklich lohnt, finden Sie im Folgenden zwei Beispielrouten, die diese Möglichkeiten durchspielen – jeweils als komplette Rundreise, also mit dem gleichen Start- und Zielort. Als Alternative zur sehr straffen zweiten Route wäre auch ein entspannterer One-Way-Trip denkbar, der in San Francisco beginnt und in Las Vegas endet.
Insbesondere bei einer One-Way-Route ist es sinnvoll, für die Buchung von Mietwagen oder Wohnmobil und Flug vorab einen Preisvergleich zur Rate zu ziehen, da Gabelflüge und Einwegmieten für Pkws teilweise mit etwas höheren Kosten verbunden sind.
Route: 3 Wochen an der Westküste
| ✈️ 1. Tag | Ankunft in San Francisco Landung am Flughafen SFO, am besten am frühen Nachmittag. Mietwagen übernehmen, erste Einkäufe erledigen, dann zum Hotel. Bei ausreichend Zeit und Energie vielleicht ein paar Schritte an der Bucht bei Fisherman’s Wharf. | Cow HollowHotel ZoeArgonaut SF | – |
| 🏛 2. Tag | San Francisco Sehenswürdigkeiten Morgens bei gutem Wetter zur Golden Gate Bridge, dann ein ausgiebiger Rundgang durch San Franciscos Innenstadt: vom Union Square und eventuell dem Ferry Building durch Chinatown zum Coit Tower bis Fisherman’s Wharf und Pier 39. Eine Fahrt mit den Cable Cars, vielleicht anschließend noch zum Presidio. | (s.o.) | – |
| 🏛 3. Tag | Aufenthalt in Stadt & Umgebung Üblicherweise morgens zunächst ein Besuch von Alcatraz, dann weiter nach Belieben: Golden Gate Park, Exploratorium, ein Ausflug nach Sausalito oder eine weitere Runde durch Downtown. | (s.o.) | – |
| 🚗 4. Tag 225 km | nach Carmel und bis Monterey Zunächst zügig bis Monterey, dann am besten Point Lobos State Reserve, Carmel-by-the-Sea, vielleicht der 17-Mile Drive mit Pebble Beach und zum Abschluss Monterey selbst mit seiner eigenen Fisherman’s Wharf. | Munras InnSpindrift Inn | |
| 🌲 5. Tag 150 km | Highway 1 & Big Sur bis etwa Morro Bay Der mit Abstand schönste Abschnitt des Highway 1 – unter anderem mit dem Julia Pfeiffer Burns State Park, der Bixby Bridge, Hearst Castle und den Elephant Seals bei San Simeon. Falls Point Lobos nicht am Vortag besucht wurde, dann unbedingt am heutigen Morgen! Wer mit einem Pkw unterwegs ist, übernachtet am besten im überschaubaren Morro Bay. | The LandingHampton Inn | |
| 🚗 6. Tag 250 km | via Solvang nach Santa Barbara Bei Interesse ein kurzer Stopp in der dänischen Enklave Solvang, anschließend viel Zeit in Santa Barbara mit Mission, Strand und Stadtzentrum. | The Eagle InnHarbor House Inn | |
| 🚗 7. Tag 175 km | weiter nach Los Angeles Ankunft in Los Angeles, zunächst am besten auf Santa Monica und Umgebung konzentrieren: Pier, Third Street Promenade, vielleicht auch Getty Villa und Venice Beach. | Hampton InnShore Hotel | |
| 🏛 8. Tag | Los Angeles Sehenswürdigkeiten Heute stärker den Fokus auf Los Angeles selbst setzen: Getty Center, Downtown und der Walk of Fame. Gegen Abend auf jeden Fall zum Griffith Observatory! | (s.o.) | – |
| 🚗 9. Tag 250 km | über Palm Springs bis Joshua Tree Optionaler Zwischenstopp in Palm Springs, dann weiter in den Joshua Tree National Park und dort ein, zwei kleine Wanderungen unternehmen, wenn die Hitze es zulässt – zum Beispiel Hidden Valley und/oder Barker Dam. | Fairfield InnHI Express | |
| 🚗 10. Tag 300 km | über Route 66 bis Kingman Dient eigentlich mehr der Überführung, bei Interesse an der Route 66 kann sich eine Übernachtung nahe Kingman jedoch lohnen. Ansonsten überlegen, ob die direkte Weiterfahrt bis zum Grand Canyon (oder zumindest bis Williams) möglich ist. | La Quinta | |
| 🚗 11. Tag 275 km | weiter zum Grand Canyon (South Rim) Ein nahezu kompletter Tag am Grand Canyon: Village, diverse Aussichtspunkte entlang Hermit Road, dazu Spaziergang am Rim Trail. Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sinnvoll, aber auf Besuchermassen einstellen! | Grand Canyon HotelThe Grand Hotel | |
| 🌲 12. Tag 225 km | weiter nach Page, Antelope Canyon Tour Erste Anlaufstelle sollte der Lower Antelope Canyon sein, aber auch für andere Attraktionen in Page bleibt noch Zeit: Horseshoe Bend und Glen Canyon Dam insbesondere. | Country InnHome2 Hilton | |
| 🌲 13. Tag 250 km | weiter bis Bryce Canyon City Morgens schnellstmöglich zum Bryce Canyon National Park, dort diverse Wanderungen und Ausblicke. Auch hier ist der Sonnenuntergang (oder Sonnenaufgang am nächsten Morgen) zu empfehlen! | Ruby’s InnBW Grand | |
| 🌲 14. Tag 150 km | zum Zion National Park / Springdale Ein vielseitiger National Park, der mutige Wanderer mit Angels Landing oder den Narrows begeistert, in Zion Canyon aber auch zahlreiche Optionen aller Schwierigkeitsgrade bietet: Riverside Walk, Weeping Rock, Emerald Pools und andere. | Hampton Inn | |
| 🚗 15. Tag 275 km | übers Valley of Fire bis Las Vegas Eigentlich ist das Valley of Fire ein mehrstündiges Muss, aufgrund gesperrter Wege in der Hauptsaison zuletzt jedoch eher als kurzer Zwischenstopp zu betrachten. Dennoch nicht auslassen! Anschließend in ein Hotel am Strip einchecken und am besten gegen Abend eine erste Runde über selbigen drehen. | NY-NYBellagioVenetian | |
| 🏛 16. Tag | Las Vegas Sehenswürdigkeiten Eine weitere Runde über den Strip mit all seinen Attraktionen: Die Fontänen des Bellagio, The High Roller am The Linq, der Eiffel Tower vor dem Paris, die Forum Shoppes in Caesars Palace – und noch so vieles mehr. Abends vielleicht ins Neon Museum oder eine Show besuchen. | (s.o.) | – |
| 🏛 17. Tag | Tagesausflug / Show in Las Vegas Tagesausflug zum Red Rock Canyon, Hoover Dam – oder mal einen Tag am Pool erholen und ein Büfett genießen? | (s.o.) | |
| 🚗 18. Tag 450 km | durchs Death Valley bis Bishop Eine Fahrt durch die vielleicht extremste Landschaft Nordamerikas, unter anderem mit Zabriskie Point, Badwater Basin und Mesquite Flat. Tagesziel ist variabel; Bishop an sich bietet im Grunde nichts Sehenswertes, aber viele Alternativen in der Umgebung findet man nicht. | HI ExpressMammoth Creek Inn | |
| 🌲 19. Tag 225 km | in den Yosemite National Park Über die Tioga Road, wenn möglich, ins Yosemite Valley. Dort das Tal nach Zeit und Belieben erkunden. | BW Plus OakhurstLodging im Park | |
| 🚗 20. Tag 300 km | Yosemite Valley, spät zum Flughafen SFO Letzter Morgen im Yosemite Valley, vielleicht zum Glacier Point hinauf, dann Rückfahrt nach San Francisco. Bei früher Abflugszeit am besten am Flughafen selbst übernachten – schöner ist es aber natürlich noch einmal in San Francisco selbst. | Home2 HiltonGrand Hyatt | |
| ✈️ 21. Tag | Rückflug in die Heimat | – | – |
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Einordnung dieser Strecke
Bei dieser dreiwöchigen Route handelt es sich um eine typische Rundfahrt für einen ersten Besuch des Südwestens. Sie lässt einem ausreichend Zeit an der wunderschönen, wilden Küste, aber auch die Wüste mit ihren Schluchten und Canyons kommt nicht zu kurz. Weiterhin besucht man die drei beliebtesten Städte der Region, verpasst das heiße Death Valley nicht, kann aber in den Bergen der Sierra Nevada auch ein paar kühlere Momente mitnehmen.
Alles in allem eine sehr bunte, angenehme und äußerst sehenswerte Mischung, auch wenn man es nicht bis in den Osten Utahs schafft, sondern die übliche Abkürzung über Page (mitsamt Horseshoe Bend) und den einmaligen Antelope Canyons nutzt.
Eine ideale Route für alle, die zum ersten Mal drei Wochen in den USA verbringen und einen guten Querschnitt dessen sehen möchten, was die Region zu bieten hat.

Notwendige Überlegungen
Wie unsere Routenvorschläge für zwei Wochen und vier Wochen ist auch dieser im Grunde das gesamte Jahr über machbar. Eine Einschränkung besteht allerdings: Der Tioga Pass, der quer durch den Yosemite National Park über die Sierra Nevada führt, ist für gewöhnlich von November bis Mai oder Juni eingeschneit.
Reist man in diesem Zeitraum, muss man nach der Fahrt durchs Death Valley die Gebirgskette südlich umfahren, meistens über Ridgecrest und Bakersfield. Dann gilt es, eine Entscheidung zu treffen: Liegt auf der Westseite kein oder nur wenig Schnee, kann man den Sequoia National Park oder aber den Yosemite National Park von Westen ansteuern. Wären auch diese Straßen eingeschneit, könnte man direkt nach San Francisco weiterfahren. Dass auch die Westeinfahrten nicht erreichbar sind, stellt zwischen März und November jedoch die Ausnahme dar.
Wohnmobile müssen darüber hinaus beachten, dass das Death Valley bei manchen Anbietern von mindestens Juni bis September nicht befahren werden darf. Ist das im Mietvertrag so vermerkt, umfährt man das Tal des Todes entweder nördlich oder südlich – abhängig von dem darauffolgenden Ziel. Zeit verliert man durch den Umweg nicht.

Start, Ziel & Fahrtrichtung
Fährt man die komplette Route, wie hier vorgeschlagen, muss San Francisco selbstredend nicht den Anfang und das Ende des Urlaubs darstellen; die Reise ist genauso von Los Angeles oder Las Vegas aus möglich.
Die Flughäfen LAX und LAS bieten den Vorteil, dass sie etwas zentraler liegen als SFO bei San Francisco. Der Harry Reid International Airport in Las Vegas ist zudem etwas ruhiger und somit übersichtlicher, dafür gibt es von Deutschland aus kaum Non-Stop-Flüge.
San Francisco wiederum ist von den drei Städten wahrscheinlich die angenehmste für einen ersten Besuch, da in LA der Verkehr und in Las Vegas das Gedränge und der Lärm im übermüdeten Zustand doch anstrengen können.
Gänzlich irrelevant hingegen ist die Fahrtrichtung, die man wählt: Die Strecke funktioniert sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn problemlos und ohne nennenswerte Unterschiede.

Mögliche Abstecher
Drei kleine Umwege, Varianten oder Zwischenstopps lassen sich sinnvoll in diese Route einfügen. So könnte statt Yosemite auch der Sequoia National Park besucht werden, der mit seinem Mammutwald die noch ungewöhnlichere und vielleicht sogar sehenswertere Natur bietet. Geschmackssache! Das Death Valley könnte man zuvor trotzdem ansteuern oder auslassen – ganz nach Belieben.
Wer sich Zeit für die Route 66 nehmen möchte, könnte darüber hinaus eine Übernachtung in der Nähe von Kingman oder Seligman einlegen. Kein notwendiger Stopp, denn die Überbleibsel der historischen Straße kann man auch im Vorbeifahren mitnehmen, doch die recht lange Strecke von Joshua Tree bis zum Grand Canyon (550 km) legt einen Halt nahe. Viele bevorzugen inzwischen aber das Durchfahren.
Und schließlich muss man eigentlich auch einen Abstecher nach San Diego erwägen, handelt es sich bei ihr doch um die schönste Stadt an der Westküste der USA, neben Santa Barbara und San Francisco. In nur drei Wochen allerdings kein einfaches Unterfangen, da für den Besuch zwei Übernachtungen einzukalkulieren wären. Im Grunde nur zu schaffen, wenn man dafür Yosemite streicht. Auch hier gilt: Geschmackssache!
In 21 Tagen bis in den Osten Utahs
| ✈️ 1. Tag | Flug nach San Francisco Einreise in San Francisco, Mietwagen abholen, Supermarkt ansteuern und ins Hotel einchecken. Falls noch Zeit bleibt, ein Spaziergang entlang Fisherman’s Wharf. | Cow Hollow InnArgonautHotel Zoe | – |
| 🏛 2. Tag | Sehenswürdigkeiten in San Francisco Bei gutem Wetter als Erstes zur Golden Gate Bridge, dann nach Alcatraz. Nachmittags eine Runde durch Downtown: Union Square, Ferry Building, Chinatown. Eventuell Golden Gate Park oder Presidio. | (s.o.) | – |
| 🚗 3. Tag 225 km | bis Monterey mit Carmel & Point Lobos Auf direktem Wege bis mindestens Monterey, am besten sogar bis zur Point Lobos State Reserve. Anschließend ein Spaziergang in Carmel und dann, wenn Zeit und Kraft ausreichen, eine kleine Runde durch Monterey. | Munras InnSpindrift Inn | |
| 🌲 4. Tag 150 km | Fahrt über den Highway 1 nach Morro Bay Durch Big Sur, den schönsten Abschnitt des Pacific Coast Highway. Stopps unter anderem im Julia Pfeiffer Burns SP mit den McWay Falls, an der Bixby Bridge und bei den Elephant Seals bei San Simeon. Optional auch Hearst Castle, dafür Tickets reservieren! | The LandingHampton Inn | |
| 🚗 5. Tag 250 km | über Santa Barbara nach Santa Monica Der Fokus an diesem Tag sollte zunächst auf Santa Barbara mit seiner Mission, der Innenstadt, dem Strand und optional dem Botanischen Garten liegen. Es reicht, am späten Nachmittag in Santa Monica anzukommen. Dort vor allem Pier und Third Street Promenade. | Hollywood GrandeLoews LA | |
| 🏛 6. Tag | Sehenswürdigkeiten in Los Angeles Morgens vielleicht der Walk of Fame, dann vielleicht Downtown und das Getty Center. Optional The Grove oder der Exposition Park. Gegen Abend unbedingt zum Griffith Observatory! | (s.o.) | – |
| 🚗 7. Tag 500 km | noch etwas LA, dann bis Kingman (Route 66) Noch etwas LA am Morgen, dann lange Fahrt über Teile der Route 66 bis nach Kingman in Arizona. | LaQuinta | |
| 🚗 8. Tag 275 km | Besuch des Grand Canyons (South Rim) Weiterfahrt zum South Rim des Grand Canyons, dort den Tag mit Ausblicken verbringen. Übernachtung am besten in Tusayan oder im Village, um Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang bestaunen zu können. | Grand Canyon HotelThe Grand Hotel | |
| 🌲 9. Tag 225 km | Antelope Canyon Tour in Page Zunächst Fahrt am South Rim entlang gen Osten, noch mindestens ein Stopp bei Desert View. Dann nach Page und als Erstes den Lower Antelope Canyon besuchen! Anschließend Horseshoe Bend und vielleicht Glen Canyon Dam. | Country InnHome2 Suites | |
| 🌲 10. Tag 300 km | weiter ins Monument Valley Falls am Vortag in Page nicht alles geschafft wurde, kann man den Vormittag noch dort verbringen. Dann weiter zum Monument Valley, für das selbst mit einer kleinen Wanderung nicht allzu viel Zeit erforderlich ist. Kann man auf den Sonnenuntergang verzichten, ist sogar die Weiterfahrt gen Norden möglich. | The View Hotel | |
| 🌲 11. Tag 350-450 km | über Canyonlands National Park nach Moab Wer gerne längere Wanderungen unternimmt, besucht hier am besten den Needles District der Canyonlands auf dem Weg nach Moab. Alle anderen sollten besser den Island in the Sky District sowie eventuell den Dead Horse Point State Park ansteuern – und dann nach Moab zurückkehren. | Aarchway InnBW PlusWyndham | |
| 🌲 12. Tag 75 km | Tagesausflug zum Arches National Park Ein kompletter Tag zwischen den Bögen von Arches. Morgens ist die etwa dreistündige Wanderung im Devils Garden optimal, später am Tag kann man sich dann noch zum Delicate Arch und diversen Aussichtspunkten wagen. | (s.o.) | |
| 🌲 13. Tag 250 km | zum Capitol Reef National Park bei Torrey Mit einem optionalen Stopp im Goblin Valley geht es bis Torrey, wo das Capitol Reef auf einen wartet. Abfahren des Scenic Drives bei Fruita, dazu ein, zwei Wanderungen nach Belieben. | Broken Spur InnRed Sands Hotel | |
| 🌲 14. Tag 200 km | via SR-12 zum Bryce Canyon National Park Die SR-12 gilt als eine der schönsten Scenic Roads der USA, daher ein wenig Zeit für Aussichtspunkte einplanen. Optionale Wanderung zu den Calf Creek Falls – kostet gut zwei Stunden Zeit, aber lohnt sich sehr. Anschließend Bryce Canyon, am besten ebenfalls mit einer gut zweistündigen Wanderung in die Felslandschaft hinab. | Ruby’s InnGrand Hotel | |
| 🌲 15. Tag 150 km | weiter nach Springdale (Zion National Park) Optional am Morgen noch ein, zwei Stunden in Bryce Canyon verbringen, aber auch genügend Zeit für Zion lassen – allein die An- und Abfahrt mit dem Bus in Zion Canyon kostet Zeit. Ausblicke und Wanderungen nach Belieben und Ausdauer. | Hampton Inn | |
| 🚗 16. Tag 275 km | durchs Valley of Fire nach Las Vegas Zwischenstopp bei den feuerroten Felsen im Valley of Fire, dann weiter nach Las Vegas und eine erste, lange Runde über den Strip. | NY-NYVenetianBellagio | |
| 🏛 17. Tag | Show / Sehenswürdigkeiten in Las Vegas Nach Belieben. Zu den Highlights der Stadt zählen The Venetian, das Bellagio, das Caesars Palace mit seinen Forum Shoppes, der High Roller sowie diverse Shows. Auch das Büfett im Wynn könnte eine Überlegung wert sein. Am Abend optional das Neon Museum. | (s.o.) | – |
| 🚗 18. Tag 450 km | durch das Death Valley bis etwa Bishop Badwater Basin und Zabriskie Point im Death Valley, auch ein Halt bei Mesquite Flat lohnt sich. Aber nicht zu viel Zeit einplanen, denn Wanderungen sind selten sinnvoll oder auch nur möglich. | Holiday Inn Express | |
| 🌲 19. Tag 225 km | Yosemite National Park mit Yosemite Valley Über den Tioga Pass ins Yosmite Valley, dort nach Belieben die Wasserfälle, Berge, Flüsse und Felsen bestaunen. | BW Plus OakhurstLodges im Park | |
| 🚗 20. Tag 300 km | Fahrt nach San Francisco / SFO Letzter Morgen im Yosemite Valley, üblicherweise mit Abstecher zum Glacier Point. Dann Rückfahrt in Richtung San Francisco. Bei früher Abflugszeit am Folgetag ein Hotel am Flughafen SFO wählen. | Home2 SuitesGrand Hyatt | |
| ✈️ 21. Tag | Rückflug in die Heimat | – | – |
ℹ Affiliate-Hinweis: Hotel-Links führen zu Booking.com. Wir erhalten bei einer Buchung eine kleine Provision – für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Vorteile dieser Routenplanung
Der Beginn ist zur ersten Beispielroute weitgehend identisch, doch nach der ersten Urlaubswoche ändert sich die Streckenführung recht deutlich. Der Joshua Tree National Park wird aus Zeitgründen ausgelassen, stattdessen steuert man direkt den Grand Canyon (South Rim) und dann über Page mit seinen Antelope Canyons (rechtzeitig buchen!) den Osten von Utah an.
Vor allem das Monument Valley, der vielseitige Canyonlands National Park, aber auch die Bögen von Arches können hier begeistern, genauso wie die Scenic State Road 12 durch das Grand Staircase-Escalante und das Capitol Reef. Im Anschluss kehrt man auf die obige dreiwöchige Route zurück und fährt über Las Vegas, Wüsten und Gebirge wieder zum Ausgangspunkt: San Francisco.
Während der erste Routenvorschlag einen schönen Querschnitt des Südwestens mit all seinen Facetten darstellt, konzentriert sich diese Strecke etwas stärker auf die Besonderheiten der Region. Insbesondere die zweite Reisewoche zwischen Los Angeles und Las Vegas führt einen durch ein Gebiet, das man in vergleichbarer Form sonst nirgends auf der Welt findet.

Achtung: ein straffes Programm!
Während unsere anderen Routen für zwei Wochen bis vier Wochen einen typischen, entspannten Durchschnitt bei Aufenthalts- und Fahrzeiten anpeilen, ist man auf dieser Route für drei Wochen einen Tick zügiger unterwegs.
Grundsätzlich steht einem zwar auch hier überall ausreichend Zeit zur Verfügung, um in den Städten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen und in der Natur einen guten Eindruck zu gewinnen – aber der verbleibende Spielraum ist gering. Speziell San Francisco verdient eigentlich einen Tag extra, ebenso könnte man sich für die Canyonlands oder Yosemite mehr Zeit gönnen.
Möchte man in drei Wochen jedoch möglichst viel vom Südwesten sehen und ist flink unterwegs, handelt es sich um eine gut machbare, sinnvolle Routenplanung. Die Länge der einzelnen Streckenabschnitte unterscheidet sich nicht signifikant von den anderen Routen, lediglich der Schnitt ist aufgrund kürzerer Aufenthalte an den Zielen höher als üblich. Daher abwägen und das eigene Tempo einschätzen!
Um Zeit für San Francisco, einen Parkbesuch oder vielleicht Los Angeles zu gewinnen, könnte man die Canyonlands streichen und direkt vom Monument Valley zum Arches National Park fahren. Das wäre schade, letzten Endes aber wohl verschmerzbar. Auch der Zion National Park ist bei extrem knapper Zeit kein absolutes Muss.
Kann man sich auf der anderen Seite ein oder zwei Übernachtungen mehr leisten, wäre auch ein Stopp am Joshua Tree National Park noch möglich – eventuell ließe sich dann sogar die eine Übernachtung in Kingman streichen, in dessen Umgebung sich nur wenig Sehenswertes befindet.
Alternative: Einwegmiete
Dem ein oder anderen mag diese Route dennoch etwas zu eng gestrickt sein. Eine durchaus valide Kritik, könnte man sie mit fast den gleichen Zielen doch auch problemlos auf vier Wochen erstrecken, ohne sich an irgendeiner Station zu langweilen.
Eine mögliche Alternative wäre es daher, keine komplette Runde zu fahren, sondern die Reise zum Beispiel in San Francisco zu beginnen und in Las Vegas zu beenden. Die vier am Ende eingesparten Tage im Death Valley und im Yosemite National Park könnte man dafür unterwegs unterbringen – in San Francisco, bei Moab, mit einem Stopp bei Joshua Tree oder sogar mit einem Abstecher nach San Diego.
Obwohl diese Variante selten gewählt wird, spricht einiges für sie, denn die Preise für Gabelflüge (also zum Beispiel mit Hinflug von Frankfurt nach San Francisco und Rückflug von Las Vegas nach Frankfurt) unterscheiden sich mitunter kaum von gewöhnlichen Flügen. Auch die Rückgabe des Mietwagens in einer anderen Stadt ist problemlos möglich, bisweilen wird aber eine Gebühr für die Einwegmiete fällig. Bei der Buchung darauf achten!
Sofern sich die Reisekosten nur geringfügig unterscheiden, ist die „One-Way-Route“ eine starke Alternative, wenn man sich etwas mehr Zeit für die einzelnen Ziele nehmen möchte und auf Berge und Wasserfälle verzichten kann. Hierzu empfiehlt sich ein Blick auf unsere Route für vier Wochen, die man entsprechend kürzen könnte, um auf gut drei Wochen zu kommen.








