USA Reisebericht 2019

Nach 2011, 2013, 2015 und 2017 erwartet Sie im Jahr 2019 ein neuer Reisebericht von der Westküste der USA: Vier Wochen lang geht es im Juni durch den Südwesten, sowohl mit dem Mietwagen als auch mit dem Wohnmobil. Dabei steht unter anderem der Yellowstone National Park auf dem Programm…

Route der USA-Reise 2019

Mit dem Auto von San Francisco bis Las Vegas

Wir beginnen unsere Reise einmal mehr in San Francisco. Die Flugverbindungen sind gut – wir haben uns für die Lufthansa mit dem A388 entschieden -, die Ankunftszeit ist praktisch (Landung schon kurz nach Mittag) und die schöne Stadt stellt einen sehr angenehmen Einstieg in die USA dar: Um Längen besser als Los Angeles und LAX, aber auch entspannter als Las Vegas, das man nur mit mindestens einem Umstieg oder mit uns weniger überzeugenden Fluggesellschaften erreichen kann.

Golden Gate Bridge von Point Bonita.

Am zweiten beziehungsweise dem ersten echten Reisetag leihen wir uns ein Fahrrad und fahren von Fisherman’s Wharf an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge, über selbige und zu ein, zwei Viewpoints auf die Brücke hinauf. Am dritten Tag steht noch ein kleiner Rundgang durchs Zentrum der Stadt auf dem Programm – vielleicht gibt es ja etwas Neues!

Danach folgt die „übliche“ Route über Monterey und den Highway 1 – eine Strecke, an der wir uns selbst beim x-ten Mal einfach nicht sattsehen können. In Moss Landing halten wir Ausschau nach Ottern, zudem wagen wir uns an ein paar weniger bekannte Wanderwege in den zuletzt von Unwettern so gebeutelten State Parks der Region.

Viewpoint am Highway 1

Auch an Los Angeles kommen wir im Rahmen dieser Rundreise natürlich vorbei. Ein langer Stopp ist nicht eingeplant, aber wenn man schon in der Ecke ist und sich durch den Verkehr quälen muss, kann man ja zumindest mal in Santa Monica halten und schauen, ob einen in The Grove sowie Umgebung Veränderungen erwarten.

Zum Abschluss der Mietwagenroute steuern wir über das schöne San Diego erneut Las Vegas an, stärken uns am Büffet im Wynn für die nächsten zweieinhalb Wochen und drehen eine Runde über den Strip, wo sich die nächsten Großprojekte selbstverständlich schon wieder im Bau befinden.

Arches National Park: Delicate Arch

Mit dem Wohnmobil bis Yellowstone und Arches

In Las Vegas übernehmen wir das Wohnmobil von El Monte mit Early Pickup, um am gleichen Tag noch in Ruhe einen Großeinkauf machen und bis ins Valley of Fire fahren zu können – sofern denn dort ein Übernachtungsplatz für uns vorhanden ist. Im Park gibt es zwar wahrscheinlich keinen Trail mehr, den wir noch nicht gewandert sind, aber der tolle Campingplatz ist uns den Abstecher wert.

Am nächsten Tag geht es weiter in den Zion National Park – das Ganze mit einer offenen Planung, denn ähnlich wie der Highway 1 wurde auch Zion von Unwettern gebeutelt und viele Wanderwege sind gesperrt. Angels Landing und The Narrows stehen für den zweiten Tag in Zion auf unserer Liste.

Weiter geht es, mit kurzem Stopp im Bryce Canyon National Park, zum Kodachrome State Park, den wir bisher leider jedes Mal nur bei schlechtem Wetter (Gewitter) angesteuert haben. Vielleicht haben wir ja in 2019 mehr Glück!

Danach steht das mutmaßliche Highlight und der klare Schwerpunkt unserer Route an: Der eine ganze Ecke weiter nördlich gelegene Yellowstone National Park. Insgesamt sechs Tage (inklusive je eines Tages für die An- und Abfahrt) sind einkalkuliert; es ist der für uns bis dato längste Aufenthalt in einem National Park am Stück. Doch die Größe des Parks mit seinen unzähligen Facetten – Geysiere, Canyons, Wiesen & Wälder – rechtfertigen diesen Zeitraum.

Cathedral Valley: Abgelegenes Gebiet

Anschließend geht es zurück in den Süden Utahs, wo wir uns einmal mehr im Capitol Reef National Park umschauen. Das Cathedral Valley, eines der weniger leicht zugänglichen Gebiete, hatten wir vor zwei Jahren bereits besucht, was sich trotz SUV jedoch als schwierig erwies. Im zweiten Anlauf mieten wir daher einen Jeep, um in Schlamm und Flussbetten auf keine Probleme zu stoßen.

Über den Island in the Sky District der Canyonlands und den Dead Horse Point State Park fahren wir nach Arches, wo wir statt Gesteinsbögen zur Abwechslung mal das Fiery Furnace besuchen. Auch dem Needles District der Canyonlands statten wir im Rahmen einer Wanderung zum Druid Arch einen Besuch ab.

Die Wohnmobiltour beenden wir schließlich auf die gängige Art und Weise mit dem Monument Valley – in der Hoffnung auf einen tollen Sonnenuntergang – sowie mit dem South Rim des Grand Canyons, den wir nicht nur vom Rand bestaunen, sondern in den wir auch ein wenig hinabsteigen.

Den Abschluss unserer Reise „feiern“ wir in Las Vegas mit ein, zwei weiteren Rundgängen und definitiv nicht weniger Büffet-Besuchen, bevor wir zurück nach Deutschland fliegen.

Das Paris Las Vegas am frühen Morgen.

Unsere Route im Überblick

1. Tag: Hinflug von Frankfurt nach San Francisco
2. Tag: Mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge
3. Tag: Exploratorium, Coit Tower und Sausalito
4. Tag: Über Moss Landing und Carmel nach Monterey
5. Tag: Durch Big Sur über den Highway 1 bis Santa Maria
6. Tag: Über Santa Monica nach Los Angeles
7. Tag: Sehenswürdigkeiten in Los Angeles
8. Tag: Von Los Angeles nach San Diego
9. Tag: Sehenswürdigkeiten in San Diego
10.-12. Tag: Von San Diego nach Las Vegas
13. Tag: Übernahme des Wohnmobils und bis Cathedral Gorge State Park
14. Tag: Vom Cathedral Gorge State Park zum Zion National Park
15. Tag: Massentourismus auf Angels Landing
16. Tag: Über Bryce Canyon zum Kodachrome State Park
17.-18. Tag: Vom Kodachrome State Park zum Yellowstone National Park
19. Tag: Mammoth Hot Springs & Yellowstone Canyon
20. Tag: West Thumb Geysir Basin & Old Faithful in Yellowstone
21.-22. Tag: Über Red Canyon nach Escalante
23.-24. Tag: Mit dem Jeep durchs Cathedral Valley
25. Tag: Über Island in the Sky nach Arches
26. Tag: Ein Rundgang durchs Fiery Furnace
27. Tag: Zwischenstopp am Grand Canyon South Rim
28.-32. Tag: Abschluss in Las Vegas & Fazit

Weitere Infos

Auch wenn wir auf Facebook aus Gründen nicht mehr allzu aktiv sind, werden wir sämtliche Artikel unseres diesjährigen USA-Reiseberichts natürlich stets in dem sozialen Netzwerk verlinken, da es für uns die einfachste Möglichkeit ist, unsere Leser über neue Berichte zu informieren.

Darüber hinaus finden Sie zahlreiche aktuelle Fotos, die den Rahmen der einzelnen Berichte sprengen würden, wie immer auf unserem Flickr-Account.