Reisekosten für die USA im Jahr 2026
Beispielrechnungen für eine USA-Reise mit Mietwagen oder Wohnmobil ...
Zu Beginn der Planung einer Reise in die USA ist nur wenig so wichtig wie die Kalkulation der Reisekosten. Wie viel muss man also im Jahr 2026 für Flug, Fahrzeug, Unterkünfte, Eintritt und Verpflegung einplanen? Für wen spielt es eine Rolle, ob man mit dem Mietwagen oder mit einem Wohnmobil unterwegs ist? Wie groß sind die Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison? Wo lässt sich etwas einsparen?
Im Folgenden finden Sie Antworten auf all diese Fragen, zahlreiche Tipps, um beim Buchen die besten Preise zu finden, sowie zwei aktuelle Beispielrechnungen für 2026, die Ihnen einen genauen Überblick über das für eine USA-Reise notwendige Budget verschaffen!
Die Reisekosten für die USA werden maßgeblich von drei Faktoren bestimmt:
- Verreist man in der Hauptsaison oder in der Nebensaison?
- Fährt man mit einem Pkw oder mit einem Wohnmobil durchs Land?
- Zu welchem Zeitpunkt bucht man Flug, Fahrzeug und Unterkünfte?
Auch der im Jahr 2026 für uns wieder etwas günstigere Dollarkurs spielt eine Rolle, ist im Rahmen der üblichen Schwankungen aber vernachlässigbar. Bevor wir weiter unten die einzelnen Kostenfaktoren und die Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison aufschlüsseln, lassen Sie uns mit einem groben Überblick der Kosten beginnen!

Beispielrechnung: 2 Personen im Mietwagen
Für die folgende Beispielrechnung gehen wir von zwei Reisenden aus, die im Jahr 2026 drei Wochen lang am Rande der Hauptsaison – im Mai/Juni oder im September/Oktober – mit einem Pkw durch den Südwesten reisen. Bei mehr als zwei Reisenden erhöhen sich die Ausgaben für Flüge, Essen und Eintritte natürlich proportional.
Eine gute Faustformel
Zur Orientierung bedeutet das ganz grob: 1500 € pro Woche und Person sind für eine USA-Rundreise mit einem Pkw bei rechtzeitiger Planung ein realistischer Mittelwert.
Die Spannweite der tatsächlichen Reisekosten ist nach unten, insbesondere aber natürlich nach oben, sehr breit. Wer zu den günstigsten Flügen greift, in Motels statt in Hotels übernachtet und sich von Fast Food oder aus dem Supermarkt ernährt, kann pro Person mit 1000 € pro Woche durchkommen. Vor allem in der Nebensaison.
Aber: Es geht auch teurer …
Wer hingegen stets in Hotels der Spitzenklasse übernachtet, regelmäßig im Restaurant speist, ausgiebig shoppen möchte und Business Class fliegt, darf mit wöchentlichen Kosten weit jenseits der 2000 € pro Person rechnen.
Für die meisten jedoch stellen die genannten 1500 € pro Woche und Person eine optimale Basiskalkulation dar. Die oben angesprochenen Faktoren – Saison und Zeitpunkt der Buchung -, zu denen wir gleich noch kommen, können für Abweichungen von bis zu 25 Prozent sorgen.
Beispielrechnung: 4 Personen im Wohnmobil
In dieser Beispielrechnung für das Jahr 2026 gehen wir davon aus, dass vier Personen am Rande der Hauptsaison – also erneut beispielsweise im Juni oder September – drei Wochen lang mit einem typischen Wohnmobil durch den Südwesten reisen. Bei nur zwei Reisenden würden sich die Ausgaben für Flüge, Verpflegung sowie Eintrittsgelder naturgemäß halbieren.
Für Familien oft günstiger
Wenn Sie statt eines Autos ein Wohnmobil wählen, steigen die Mietkosten also um den Faktor drei bis vier, doch im Gegenzug sinken die Übernachtungskosten, da Stellplätze auf Campgrounds signifikant günstiger sind.
Ab vier Personen zeigt sich dann auch einer der großen Vorteile des Campings: Reisekosten in Höhe von gut 1000 € pro Woche und Person sind unter diesen Voraussetzungen realistisch. (Bei nur zwei Reisenden fiele die Rechnung ein wenig anders aus und wäre mit der Pkw-Rundreise in etwa gleichauf.)

Reisekosten im Detail: Wie bucht man am günstigsten?
Dass fast alles in den vergangenen fünf, sechs Jahren deutlich teurer wurde, ist kein Geheimnis, und leider stellen die USA in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Im Gegenteil: Die Inflation hat das Land in Teilen noch schwerer getroffen als uns in Europa.
Ein leichter Rückgang der Touristenzahlen im Jahr 2025 sowie ein zuletzt geringfügig günstigerer Dollarkurs haben jedoch dafür gesorgt, dass die Reisekosten für das Jahr 2026 gleichbleibend oder sogar leicht rückläufig ausfallen.
Aber der Reihe nach: Betrachten wir die einzelnen Kostenpunkte und Faktoren, die den jeweiligen Preis beeinflussen, Schritt für Schritt im Detail!
Flugpreise: Erstaunlich stabil
Die erste Buchung, die man im Rahmen der Reiseplanung durchführt, ist üblicherweise die eines Flugs. Der stellt zwar einen großen Kostenpunkt dar, in den meisten Fällen allerdings nicht den größten: Flüge an die Ostküste, etwa nach New York, sind im Jahr 2026 bereits ab 400 bis 600 € pro Person zu bekommen.
Bei Flügen an die Westküste, also nach Los Angeles, San Francisco oder Las Vegas, ist die Spannweite deutlich breiter: 600 bis 1000 € sind realistisch, abhängig von Reisezeit und Flugdetails.
Zum Grundpreis kommen etwaige Extras wie Sitzplatzreservierungen hinzu; bessere Plätze kosten, je nach Airline, zwischen 50 und 150 €. Auch Anfahrt und Parkgebühren (Langzeitparken am Flughafen) sind einzukalkulieren und können durchaus mit rund 100 € pro Woche zu Buche schlagen.
Folgende Faktoren wirken sich maßgeblich auf den Flugpreis aus:
- Die Flexibilität: Je stärker man auf einen ganz bestimmten Flug festgelegt ist, desto schlechter stehen die Chancen auf einen guten Preis. Ist man im Hinblick auf Termine, Flüge und vielleicht sogar die Flughäfen flexibel, kann die Ersparnis mehrere hundert Euro pro Person betragen.
- Die Reisezeit: Der zweitwichtigste Faktor ist die Reisezeit, insbesondere in Hinblick auf die Sommerferien. Die Preisdifferenz zwischen Mai und August beispielsweise kann erneut einige hundert Euro pro Person betragen. Mehr zu den Kostenunterschieden zwischen Haupt- und Nebensaison weiter unten!
- Die Flugdauer: Ein Non-Stop-Flug von Deutschland an die Westküste dauert gut 11 Stunden – lang genug! Wer allerdings 2 bis 3 Stunden extra nicht scheut, könnte einen Flug mit Zwischenstopp in Erwägung ziehen, üblicherweise am besten in Amsterdam oder Paris. Eine Ersparnis von bis zu 300 € pro Person ist möglich.
- Die Buchungszeit: Es ist sicher kein Geheimnis, dass kurzfristiges Buchen meistens mit höheren Preisen verbunden ist, da einem schlichtweg weniger Optionen zur Verfügung stehen. In der Regel spricht daher nichts dagegen, bereits im Herbst des Vorjahres die Flüge für den kommenden Sommer zu buchen.
- Der Zielflughafen: Flüge nach Las Vegas oder San Diego sind häufig günstiger als nach Los Angeles oder San Francisco.
- Die Airline: Lufthansa ist unter Umständen deutlich teurer als Condor, United, Delta, American Airlines und deren Partner. Qualitative Unterschiede gibt es in der Economy Class kaum.
Durch diese Vielzahl an Faktoren erklärt sich dann auch die breite Spannweite der Flugpreise: Im günstigsten Fall – also mit Flexibilität, eventuell einem Zwischenstopp und in der Nebensaison – kann man die Westküste der USA auch im Jahr 2026 noch ab gut 600 € pro Person erreichen.
Im schlechtesten Fall hingegen – zu einem bestimmten Termin, Non-Stop und in den Sommerferien – stellen bis zu 1000 € pro Person selbst bei rechtzeitiger Buchung bisweilen das Optimum dar.
Finden Sie dabei einen günstigen, gut passenden Flug, scheuen Sie sich nicht, neun bis zwölf Monate im Voraus zu buchen!
Das Fahrzeug
Das Fahrzeug kann der größte oder nur der drittgrößte Kostenpunkt sein – abhängig davon, ob man ein Wohnmobil oder einen Pkw mieten möchte.
Inklusive aller wichtiger Versicherungen (natürlich ohne Selbstbeteiligung) und mit sinnvoller Tankregelung landet man für einen Mietwagen der Mid- bis Full-Size-Kategorie im Jahr 2026 im Schnitt bei 250 bis 300 € pro Woche. Gegenüber 2019, also „vor der Inflation“, ist das eine Preissteigerung von gut einem Drittel.
Bei einem Wohnmobil hingegen muss man inklusive der obligatorischen Meilenpakete sowie meistens notwendiger Kitchen Kits (Töpfe, Teller, Besteck) und Personal Kits (Kopfkissen, Decken und Handtücher) mittlerweile 1000 bis 1500 € pro Woche einkalkulieren.
Mehr noch als die Größe des Wohnmobils wirkt sich die Reisezeit auf den genauen Preis aus. Mehr dazu weiter unten im Preisvergleich von Haupt- und Nebensaison.
Auch bei einem Wohnmobil sollte man verschiedene Angebote von Anbietern wie Cruise America, El Monte und Road Bear vorab vergleichen. Anders als beim Mietauto ist eine frühzeitige Buchung hier allerdings elementar, um einen guten Preis – oder überhaupt ein Fahrzeug einer bestimmten Klasse – zu erhalten. Am besten ein halbes Jahr im Voraus oder sogar mehr!
Das Benzin
Die Benzinkosten sind logischerweise von der Nutzung des Fahrzeugs abhängig. Ganz grob kann man beim Mietauto knapp 6 € pro 100 Kilometer erwarten, beim Wohnmobil 12 bis 15 € pro 100 Kilometer.
Fährt man alle sieben Tage rund 1500 Kilometer, was im Südwesten realistisch ist, bedeutet das also lediglich knapp 100 € pro Woche mit dem Pkw und 200 bis 250 € mit einem RV.
Von Staat zu Staat schwankende Benzinpreise und zahlreiche weitere Faktoren (Modell und Alter des Fahrzeugs, Verkehrsaufkommen, eigener Fahrstil) sorgen für Abweichungen, sind in der Relation jedoch zu vernachlässigen.
Hotels & Campingplätze
Die Hotelpreise in den USA sind denen in Europa nicht unähnlich. Für ein durchschnittliches 3-Sterne-Hotel zahlt man in einer gewöhnlichen Stadt 175 bis 200 € die Nacht, während in einer beliebten Großstadt wie Los Angeles oder San Francisco 250 bis 400 € fällig sind. (In Las Vegas schwanken die Preise stark.)
Im Gegenzug findet man aber abseits der Großstädte gelegentlich auch einwandfreie Motels für 125 € die Nacht oder weniger. Wenn man im Schnitt mit 200 € pro Reisetag und Doppelzimmer rechnet, ist man auch 2026 zumeist noch auf der sicheren Seite. Familien stoßen hier allerdings auf Probleme, denn Zimmer mit Zustellbetten sind selten.
Hotels online buchen und vergleichen kann man auf zahlreichen Portalen wie Booking.com ($).
Campgrounds hingegen sind deutlich billiger. Die allerschönsten in der freien Natur liegen preislich überwiegend zwischen 30 und 60 €, manche sind sogar komplett kostenlos. Kalkuliert man 40 € pro Übernachtung ein, ist man auf der sicheren Seite.
Ähnliches gilt für Campingplätze, die vor allem in National Parks oft innerhalb kürzester Zeit ausgebucht sind. Das wirkt sich dann allerdings nur auf die Verfügbarkeit aus, nicht auf den Preis.

Die Verpflegung
In Hotels und Motels erhält man normalerweise ein einfaches, aber „kostenloses“ Frühstück, das vorwiegend aus Kaffee, Toast, Donuts / Muffins, Speck und Cornflakes besteht. Mäßig im Geschmack, aber man kann davon einen halben Tag lang satt werden.
In den typischen Fast-Food-Ketten werden mittlerweile 8 bis 12 € für ein komplettes Menü (also Burger, Pommes und ein Getränk) fällig. In einem etwas besseren Diner wie Denny’s ist mit ca. 20 € für eine typische Mahlzeit inklusive Getränk und Trinkgeld zu rechnen.
Aufgrund zumindest in Teilen rückläufiger Umsätze trifft man seit 2025 auch im Fast-Food- und Dining-Segment inzwischen aber wieder häufiger auf Angebote.
Essen gehen oder selbst verpflegen?
Anders formuliert: Die Ausgaben für die Verpflegung sind sehr individuell. Geht man einmal am Tag einigermaßen günstig essen und versorgt sich ansonsten am Frühstücksbuffet sowie mit Einkäufen aus dem Supermarkt, kommt man mit circa 25 € pro Tag und Person wahrscheinlich hin.
Selbstverpflegung bewegt sich trotz der recht hohen Lebensmittelpreise auf einem niedrigeren Niveau. Knapp 15 € pro Tag und Person können für Camper realistisch sein.
Der günstigste Supermarkt
Verpflegt man sich selbst, stellt sich darüber hinaus die Frage, wo man am besten einkauft. Die Antwort lautet: Walmart. Dessen Lagerhallen-Ambiente ist gewöhnungsbedürftig, preislich macht dem Unternehmen aber keiner etwas vor, und qualitativ steht das Angebot dem von Safeway / Vons & Co. im Grunde in nichts nach.
Lediglich für wirklich hochwertige Lebensmittel in Bio-Qualität müsste man zu Whole Foods gehen, dafür dann aber auch das Drei- bis Vierfache bezahlen.
Wer als Pkw-Reisender an der Verpflegung sparen möchte, isst sich beim Frühstücksbüfett im Hotel satt, nachmittags bei einer guten Fast-Food-Kette wie In-N-Out und kommt ansonsten mit ein paar Snacks über die Runden. Unter diesen Umständen wären knapp 15 € pro Tag und Person für die Verpflegung mehr als ausreichend.
Eintrittsgelder und sonstige Ausgaben
Bei den Eintritten gilt fast das Gleiche wie bei den Unterkünften: In den großen Städten kann es unglaublich teuer werden, denn allein der Besuch eines Vergnügungsparks (ohne Extras) belastet das Budget mit bis zu 200 € für Erwachsene wie Kinder, etwa im Disneyland Anaheim oder in den Universal Studios Hollywood.
Auch Museen, Zoos, Aquarien und andere Sehenswürdigkeiten sind nicht zimperlich, wenn es um die „Admission Fee“ geht. Sparen kann man höchstens mit einem sogenannten CityPass, der für alle großen Städte – hier zum Beispiel für Los Angeles ($) – angeboten wird.
Auf der anderen Seite kommen Familien mit dem America the Beautiful Pass für 250 $ im Jahr in sämtliche National Parks und National Monuments. Auch State Parks kosten selten mehr als 10 $ je Fahrzeug.
Weitere kleine Kostenpunkte, die es zu bedenken gilt: Der ESTA-Antrag für den Flug schlägt im Jahr 2026 mit 40 $ pro Person zu Buche. Eventuell benötigen Sie auch erst mal einen Reisepass, der für Urlauber ab 24 Jahren nunmehr stolze 106 € kostet.
Der America the Beautiful Pass lohnt sich für fast jede Rundreise, spätestens ab dem Besuch von zwei bis drei National Parks. Ein nettes Andenken ist er noch dazu.
Haupt- und Nebensaison: Preisunterschiede
Wie überall unterscheiden sich auch bei USA-Reisen die Preise in Hauptsaison und Nebensaison mitunter merklich voneinander – allerdings bei Weitem nicht so konsequent, wie man annehmen mag. Vor allem Wohnmobilreisende sind es nämlich, die während der Sommerferien aufgrund des begrenzten Angebots und der erhöhten Nachfrage deutlich stärker zur Kasse gebeten werden.
Wir haben hierfür eigene Erfahrungs- und Durchschnittswerte einfließen lassen und darüber hinaus im Herbst 2025 konkrete Preise für Anfang Mai 2026 (Nebensaison) und Juli / August 2026 (Hauptsaison) miteinander verglichen, um einen möglichst realistischen Eindruck vermitteln zu können.
Der Flug: Im Mai von Frankfurt oder München nach Los Angeles oder San Francisco ab 500 € pro Person mit einem Zwischenstopp in Amsterdam, Paris oder an der Ostküste der USA, ohne Zwischenlandung ab etwa 600 €. Im Juli mit einem Zwischenstopp ab 700 €, ohne Zwischenlandung erst ab rund 900 €.
Noch ein Tipp: Wenn möglich und sinnvoll, verschiedene Kombinationen ausprobieren! Von Tag zu Tag kann es enorme Preisunterschiede zwischen den gängigen Routen (FRA-LAX, FRA-SFO, MUC-LAX und MUC-SFO) geben. Flüge nach Las Vegas (LAS) – einem sehr angenehmen Flughafen – sind zudem mitunter deutlich günstiger, selbst in der Hauptsaison Verbindungen mit einem Zwischenstopp ab 700 € pro Person zu bekommen.

Die Übernachtungen: Weniger eindeutig gestaltet sich die Situation bei Hotels und Motels. Im Schnitt kosten Hotels und Motels in der Hauptsaison erfahrungsgemäß 10 bis 15 % mehr als in der Nebensaison, was letztlich aber zu vernachlässigen ist.
Eine weitaus größere Rolle spielt der Wochentag, denn von Donnerstag bis Sonntag sind Hotelzimmer im Umfeld von Ausflugsspots wie Yosemite oder dem Highway 1 fast immer deutlich teurer als von Sonntag bis Donnerstag.
Wohnmobilreisende sind hier im Vorteil, denn Campingplätze verlangen üblicherweise unabhängig von der Saison stets den gleichen Preis pro Nacht.
Der Mietwagen: Der Pkw ist der Posten, der die geringsten Preisunterschiede zwischen Haupt- und Nebensaison aufweist. 250 bis 300 € pro Tag stellen für einen Mietwagen der Mittelklasse mit allen notwendigen „Extras“ saisonunabhängig das Mittel dar, wenn man nicht extrem kurzfristig bucht.

Das Wohnmobil: Ganz anders sieht es leider bei einem RV aus, das in der Hauptsaison deutlich teurer ausfällt, was zumindest in Teilen dem begrenzten Angebot geschuldet ist – manche Wohnmobilklassen sind bei vielen Anbietern etliche Monate im Voraus ausgebucht.
So ist ein Wohnmobil in der Nebensaison im Schnitt ab etwa 700 bis 1000 € die Woche inklusive Extras und Meilen zu haben, in der Hauptsaison ab 1200 bis 1500 € die Woche. Ein enormer Aufschlag!
Auch hier lohnt es sich, wenn möglich, verschiedene Anbieter und Stationen zu vergleichen. In dem Fall ist die Anmietung in Los Angeles oder San Francisco häufig spürbar günstiger als in Las Vegas.

Sonstige Kosten: Die übrigen Reisekosten sind zwischen Neben- und Hauptsaison weitgehend identisch, lediglich bei Vergnügungsparks wie den Universal Studios Hollywood oder dem Disneyland skalieren die Preise parallel zum erwarteten Andrang – bis zu 75 € pro Person!
Familien können bei dem Besuch von ein, zwei Parks also einen relevanten Unterschied spüren.
Fazit zu Haupt- und Nebensaison
Vor allem für Camper kann die Nebensaison wesentlich günstiger sein als die Hauptsaison; 500 bis 800 € pro Woche allein für das Fahrzeug machen schon eine Menge aus.
Wer hingegen mit einem Pkw unterwegs ist, dürfte keine allzu großen Unterschiede wahrnehmen – vorausgesetzt, sämtliche Buchungen erfolgen frühzeitig und mit einem gesunden Maß an Flexibilität. Je später man bucht und umso stärker man auf bestimmte Daten oder Orte festgelegt ist, desto teurer wird es in der Regel.
USA Reisekosten: Zusammenfassung
Eine Rundreise durch die USA kostet im Jahr 2026 mit dem Mietwagen für Paare im Mittel etwa 1500 € pro Person und Woche, Familien sind mit dem Wohnmobil etwas preiswerter unterwegs. Je größer die Zahl der Reisenden, desto stärker lohnt sich – mit Blick auf die Reisekosten – das Camping.
Die wichtigsten Kostenpunkte sind der Flug mit 600 bis 1000 € pro Person, Hotels mit im Schnitt 200 € pro Nacht für ein Doppelzimmer und das Fahrzeug mit knapp 300 € die Woche beim Auto und 700 bis 1500 € pro Woche für ein Wohnmobil, abhängig von Größe und Saison.
Am günstigsten reist man in der Nebensaison – und indem man ein gesundes Maß an Flexibilität sowie ausreichend Zeit für die Reiseplanung mitbringt. Unbedingt sollte man die Preise für Mietwagen, Hotels, Flüge und Tickets ausgiebig vorab online vergleichen sowie frühzeitig buchen!
($) Preisvergleichseiten und Buchungsportale:











