Route: 4 Wochen durch den Südwesten der USA

Es gibt viele Routen durch den Südwesten der USA, doch sie alle haben eins gemeinsam: Man verpasst auf ihnen fast immer irgendetwas Sehenswertes, weil mal hier, mal dort die Zeit knapp wird. Insbesondere bei den Strecken, die auf 14 bis 21 Tage ausgelegt sind, kommt man nicht umher, spannende Ziele wie etwa San Diego, den Osten Utahs oder – auf der anderen Seite – den Yosemite National Park auszulassen.

Anders sieht es aus, wenn einem vier Wochen für die Rundreise zur Verfügung stehen, denn in knapp einem Monat lässt sich tatsächlich fast alles “Wichtige” in der Region besuchen…

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Caynonlands National Park: Mit einer Route für vier Wochen gut zu schaffen

Im Folgenden finden Sie deshalb eine Beispielroute, die auf genau diesen Zeitraum von vier Wochen ausgelegt ist.

Sie beginnt an der Westküste in San Francisco und führt einen dann durch die Sierra Nevada in die Wüsten von Utah und Arizona, mit ihren beeindruckenden Schluchten und etlichen einmaligen Felsformationen. Danach geht es durch den Süden Kaliforniens und über den Highway 1 zurück.

Auch hier sind natürlich zahlreiche Variationen der Streckenführung möglich, aber der Reihe nach: Beginnen wir mit einem Blick auf die Route!

Von der Westküste bis in die Wüste

ReisetagBeschreibungHoteltippStrecke
1. TagAnkunft in San FranciscoClub Donatello
2. TagSan Francisco Sehenswürdigkeiten(s.o.)
3. TagAufenthalt in San Francisco(s.o.)
4. TagIn den Yosemite National ParkLodge im Park300 km
5. TagDurch den Yosemite National ParkHoliday Inn Express, Bishop250 km
6. TagDurchs Death Valley nach Las VegasARIA Resort & Casino450 km
7. TagLas Vegas Sehenswürdigkeiten(s.o.)
8. TagWeiter zum Zion National ParkHampton Inn, Springdale250 km
9. TagWeiter zum Bryce Canyon National ParkRuby’s Inn150 km
10. TagÜber die SR-12 ins Capitol ReefBroken Spur Inn, Torrey200 km
11. TagDurchs Capitol Reef bis MoabRed Cliffs Lodge, Moab250 km
12. TagCanyonlands (Island in the Sky)(s.o.)100 km
13. TagArches National Park(s.o.)50 km
14. TagWeiter in die Canyonlands (Needles District)Inn at the Canyons, Monticello200 km
15. TagWeiter zum Monument ValleyThe View Hotel150 km
16. TagWeiter zum Grand Canyon National ParkBest Western Premier, Tusayan300 km
17. TagWeiter bis Kingman (Route 66)El Trovatore Motel300 km
18. TagWeiter zum Joshua Tree National ParkFairfield Inn, Twentynine Palms300 km
19. TagWeiter nach San DiegoThe Westgate Hotel275 km
20. TagSan Diego Sehenswürdigkeiten(s.o.)
21. TagAufenthalt in San Diego(s.o.)
22. TagWeiter nach Los AngelesMagic Castle Hotel200 km
23. TagLos Angeles Sehenswürdigkeiten(s.o.)
24. TagAufenthalt in Los Angeles(s.o.)
25. TagÜber Santa Barbara bis San Luis ObispoMadonna Inn300 km
26. TagHighway 1 (Big Sur)Lone Oak Lodge, Monterey225 km
27. TagMonterey & Carmel-by-the-Sea(s.o.)50 km
28. TagWeiter nach San Francisco(s.o.)200 km
29. TagRückflug in die Heimat
Gesamtstrecke: 5000 Kilometer
Zusammenfassung: Grundsätzlich ähnelt diese Route unserer auf 21 Tage ausgelegten Streckenführung, mit dem Unterschied, dass man hier kaum Abstriche machen muss: Alle “typischen” National Parks können besucht werden und auch für einen Abstecher ins großartige San Diego steht ausreichend Zeit zur Verfügung.

Den Auftakt stellt wie so oft San Francisco dar, bevor es dann durch den Yosemite National Park ins Death Valley geht, von wo aus Las Vegas angesteuert wird. Es folgt eine wundervolle Runde durch Utah und Arizona, die kaum schöner und abwechslungsreicher sein könnte: Die beklemmenden Berge in Zion, die Hoodoos im Bryce Canyon, die roten Felswände im Capitol Reef, die Bögen des Arches National Parks, die Felsnadeln und Schluchten in den Canyonlands – mehr geht nicht!

Dass im Anschluss darauf dann auch noch das Monument Valley und der Grand Canyon folgen, ist die Krönung, bevor die Landschaft in Joshua Tree wieder ein anderes Bild abgibt.

Zum Abschluss der Reise erreicht man dann zunächst San Diego, bevor man mit Los Angeles ein weitere Großstadt anfährt, um dann über den nicht minder schönen Highway 1 über Santa Barbara und die Big-Sur-Region wieder nach San Francisco zu fahren. An Abwechslung ist diese Aneinanderreihung traumhafter Ziele kaum zu überbieten.

Viewpoint im Bryce Canyon National Park Ausblick auf den Grand Canyon mit dem Colorado River

Überlegungen & Varianten: Natürlich ist es auch in einem Zeitraum von vier Wochen nicht möglich, wirklich “alles” im Südwesten zu sehen, ohne zu hetzen. Zu den wichtigsten Zielen, die auf dieser Strecke ausgelassen werden, zählen der Sequoia und der Pinnacles National Park in Kalifornien, das allein schon aufgrund seiner Slot Canyons sehr beeindruckende Page in Arizona und der atemberaubende Mesa Verde National Park in Colorado.

All diese Ziele könnte man jedoch problemlos in diese Route einbinden, wenn man entweder anderswo ein bisschen Zeit einspart oder aber den Reisezeitraum um ein paar zusätzliche Übernachtungen verlängert. Page zum Beispiel ist auf dem Weg vom Grand Canyon zum Monument Valley bestens machbar, wenn man dafür ein bis zwei Tage opfert. Auch das Mesa Verde stellt zwischen Monument Valley und Moab als zweitägiger Abstecher kein Problem dar.

Schwieriger einzubinden sind allein die Mammutbäume von Sequoia, da man für sie einen größeren, umständlichen Umweg in Kauf nehmen müsste – es sei denn, man fährt nicht über die Tioga Road durch den Yosemite National Park hindurch, sondern im Westen sowohl hinein als auch hinaus, dann weiter nach Sequoia und schließlich im Süden eine Runde um die Sierra Nevada herum, um erst dann das Death Valley anzusteuern.

Reisezeit USA: Schnee im Mai

Hinweise: Bei dieser Route kann man auf wetterbedingte Einschränkungen stoßen. Vor allem betrifft das die schon angesprochenen National Parks in der Sierra Nevada (Yosemite, Sequoia), in denen es von Oktober bis Juni oft zu starken Schneefällen kommt, die eine Zufahrt schwierig bis unmöglich machen.

Insbesondere die Weiterfahrt gen Osten über die Tioga Road ist nur in der Hauptsaison von Juli bis September definitiv möglich.

USA Südwesten: Städte & National Parks von Kalifornien bis Utah

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  • Trails & Viewpoints in National Parks, National Monument & State Park
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Aber auch in Utah kann es vor Juni und nach September jederzeit verdammt kalt werden, so dass die Straßen zumindest teilweise schneebedeckt und einzelne Parks schlichtweg nicht zugänglich sind. Insbesondere betrifft das die SR-12 und ihre Umgebung, also unter anderem das Capitol Reef, Bryce Canyon und Zion.

In anderen Abschnitten der Strecke kann es in den Sommermonaten zu Einschränkungen kommen. In erster Linie betrifft das den Death Valley National Park, der im Hochsommer mit gemietetem Wohnmobil häufig nicht befahren werden darf, aber auch in Joshua Tree, am Grand Canyon oder im Osten Utahs können die hohen Temperaturen einen quälen.

Machbar ist die Route dann aber natürlich trotzdem, lediglich bei Wanderungen muss man sich etwas stärker zurücknehmen. Mehr dazu in in unserem Artikel über die beste Reisezeit.

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