Hollywood: Sehenswürdigkeiten am Walk of Fame

Es gibt wohl nichts, das man so stark mit Los Angeles und all seinen Sehenswürdigkeiten verbindet wie Hollywood – schließlich ist es die Filmindustrie, die das Bild der Stadt über die letzten hundert Jahre hinweg geprägt hat. Ohne sie hielten sich Bekanntheitsgrad und Bedeutung vermutlich in Grenzen.

Ein Besuch von Hollywood zählt deshalb stets zum Pflichtprogramm, doch was genau ist damit eigentlich gemeint? Eine kleine Runde durch das Stadtviertel? Eine Fahrt durch die Hügel, auf denen viele der Stars leben? Oder gar ein Blick hinter die Kulissen? Möglich ist vieles…


Inhalt: Walk of FameDolby TheatreHollywood SignUniversal StudiosStudio Tour

Der Hollywood Boulevard

Aber der Reihe nach: Hollywood, das Stadtviertel, liegt im Norden von Los Angeles, am Rande der schon angesprochenen Hollywood Hills, in denen man unter anderem das sehr sehenswerte Griffith Observatory findet. Auch zu den Universal Studios ist es von hier aus nicht allzu weit.

Das touristische Zentrum befindet sich am Hollywood Boulevard, zwischen der La Brea Avenue im Westen und der Vine Street im Osten.

Auf diesen gut 1,5 km findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten:

Walk of Fame: Wer kennt sie nicht, die in den Boden eingelassenen Sterne? Sie tragen die Namen bekannter Schauspieler, Regisseure, TV-Moderatoren, Theaterkünstler und Sänger. Jeder einigermaßen prominente Star wurde hier verewigt, sodass man seinen persönlichen Liebling suchen und sich mit seinem oder ihrem Stern ablichten kann.

Chinese Theatre am Hollywood Boulevard

TCL Chinese Theatre: Die schönste Attraktion ist jedoch das einst als Grauman’s Chinese Theatre bekannte Kino, das sich ganz im Westen des Abschnitts befindet. Das bereits im Jahre 1927 eröffnete Lichtspielhaus begeistert bereits aus der Ferne mit seiner verschnörkelten Fassade, doch das eigentliche Highlight findet man im Innenhof.

Dort haben sich Schauspieler und Regisseure über Jahrzehnte hinweg mit ihren Hand- und Fußabdrücken verewigt, was doch ein bisschen exklusiver und vor allem persönlicher als die Ehrung auf dem Walk of Fame ist.

Der Besuch des Innenhofes ist kostenlos und das Gedränge entsprechend groß. Auch 20-minütige Touren durch das Innere des Kinos werden angeboten, täglich von etwa 10 bis 16 Uhr – die etwa 20$ Eintritt pro Person lohnen sich jedoch nur bedingt.

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Dolby Theatre: Gleich nebenan findet man das Dolby Theatre (einst Kodak Theatre), in dem heute die Oscars vergeben werden. Neben dem natürlich aus dem Fernsehen bekannten Eingang ist vor allem die große Treppe im Inneren zum Kino- und Festsaal hinauf einen kurzen Besuch und ein Foto wert. An den Wänden findet man dort die Titel aller Gewinner des „Best Picture Awards“ eingraviert.

Hollywood and Highland Center: Wer zwischendurch einmal kurz durchschnaufen möchte, wird – wiederum gleich nebenan – in einem mittelgroßen Shopping Center ganz gut fündig. Das beste am „Food Deck“ im Obergeschoss ist der kleine Ausblick auf die Umgebung.

Egyptian Theatre: Ebenfalls Herrn Grauman zu verdanken ist das Egyptian Theatre auf der gegenüberliegenden Straßenseite, sogar fünf Jahre älter als sein chinesisches Pendant. Die (renovierte) Fassade und der Innenhof können sich sehen lassen, auch wenn das Kino vermutlich nicht ganz den Glanz wie vor knapp hundert Jahren versprüht.

Museen: Diverse Museen locken darüber hinaus die Besucher, darunter ein Madame Tussaud’s, Ripley’s Believe It or Not sowie ein weiteres Wachsmuseum. Bei viel Zeit und großem Interesse eine Überlegung wert, aber – wenn man ehrlich ist – kein Muss.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Mit dem beschriebenen Rundgang ist es dann aber im Grunde auch schon getan. Will man nur den Walk of Fame abgehen und ein paar Fotos vom Chinese Theatre schießen, ist man in zwei Stunden problemlos mit Hollywood „fertig“.

Einen kleinen Eindruck davon, wie es sich hier so lebt, kann man auf einer Runde über die Hills gewinnen: Vor allem der Lake Canyon Boulevard und der Mulholland Drive sind mit dem PKW eine kleine Runde durchaus wert.

Hollywood Sign vom Canyon Lake Drive

Hollywood Sign: Von dort aus oder im Anschluss daran kann man auch das Hollywood Sign fotografieren, auch gut zu kombinieren mit einem Besuch des Griffith Observatorys. Nähere Details dazu entnehmen Sie den verlinkten Artikeln.

Studio Tour in den Universal Studios

Universal Studios: Einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Filmschmieden kann man in den Universal Studios werfen, ein Stück nördlich an Highway 101 gelegen. Dabei handelt es sich zwar in erster Linie um einen Vergnügungspark (sehenswert: die noch recht junge „Wizarding World of Harry Potter“), doch auf einer knapp einstündigen Rundfahrt über den (ehemaligen) Universal Backlot bekommt man auch zwei, drei durchaus sehenswerte Kulissen zu Gesicht.

Im Bus über den Universal Backlot

Studio Tour: Wesentlich mehr gibt es jedoch auf einer echten Studio Tour zu sehen, die von Warner Bros., Sony und Paramount angeboten wird. Hier besucht man knapp zwei Stunden lang teilweise tatsächlich noch genutzte Sets und darf zahlreiche „historische“ Requisiten in Augenschein nehmen.

Warner Bros. dürfte den meisten Europäern am vertrautesten erscheinen.

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