Büfetts in Las Vegas

Die besten Restaurants für Frühstück, Lunch und Dinner im Jahr 2026 ...

Eine Sonderstellung im Südwesten der USA nimmt Las Vegas ein, denn während sich in anderen Großstädten wie San Francisco und Los Angeles die Unterkünfte gegenseitig mit ihren Preisen überbieten, versuchen die Hotels in Las Vegas das Gegenteil: Mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und anderen Attraktionen möglichst viele Besucher in ihre vier Wände und damit in die Casinos zu locken.

Zu den wichtigsten dieser „Attraktionen“ zählten jahrzehntelang die Büfetts, die einst in erster Linie mit ihren niedrigen Preisen punkteten („All you can eat“ für unter 10 $), in den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren dann aber zunehmend den Schwerpunkt in Richtung Auswahl und Qualität verlagerten – sodass sich der Besuch nicht nur für Menschen, die viel essen wollen, sondern auch für solche, die lecker essen möchten, lohnte. Der Dress Code blieb dennoch leger, was in Las Vegas im Grunde bedeutet: Außer Bikini und Badehose ist so gut wie alles erlaubt.

Infolge der Corona-Lockdowns haben viele Büfetts in Las Vegas leider dauerhaft ihre Pforten geschlossen – darunter das idyllische Paris, das vielseitige Aria sowie das einzigartige Studio B im M Resort -, aber die besten drei Büfetts in Las Vegas gibt es auch im Jahr 2026 noch. Und hoffentlich lange darüber hinaus …

Winziger Teil der Auswahl am Bacchanal Buffet.

1. Das beste Büfett in Las Vegas: Bacchanal Buffet

In den vergangenen Jahren mehrfach zum besten Büfett von Las Vegas ausgezeichnet wurde das Bacchanal im Caesars Palace. Kein Wunder, denn die Auswahl sucht ihresgleichen: Von liebevoll angerichteten Mini-Burgern und Pizzen über das so enorm beliebte Prime Rib bis zu vegetarischen Köstlichkeiten und allerlei Süßspeisen wird für wirklich jeden Geschmack etwas geboten – natürlich auch vegetarisch und vegan!

Enorme Mühe gibt sich das Restaurant zudem bei der Anrichtung der Speisen. So werden kleine, frisch und per Hand zubereitete Burger nicht etwa bloß in eine Warmhalteschale gelegt, sondern auf Tellerchen bereitgestellt. Und natürlich ebenfalls frische Kartoffelecken schaufelt man sich nicht mit dem Löffel auf den Teller, sondern trägt sie in Körbchen an seinen Tisch.

Zwei kleine Haken gibt es: Zum einen sind die Preise mit 85 bis 100 $ pro Person schon äußerst sportlich und der Caeesars-Sparpass, den es bis vor einigen Jahren gab, wurde im Zuge der Schließung der Restaurants in Planet Hollywood, Flamingo und Rio abgeschafft. Zum anderen wurden die Öffnungszeiten verkürzt, Frühstück/Brunch gibt es nur noch am Wochenende, ansonsten öffnet man am frühen Nachmittag.

Im Wynn begeistert nicht zuletzt das Büffet.

2. Fast auf demselben Level: Wynn Buffet

Auf nahezu dem gleichen Niveau bewegt sich das Wynn, das sich über die letzten Jahre hinweg stetig gewandelt und verbessert hat. Auch hier überzeugen Auswahl und Geschmack, insgesamt fühlen sich die gebotenen Gerichte jedoch „innovativer“ und mutiger an als bei der Konkurrenz – und auch über Kulisse und Service kann man nicht meckern!

Gegenüber dem Bacchanal bietet das Wynn zwei weitere Vorteile: Brunch und Dinner gibt es jeden Tag, von 8 Uhr bis 21 Uhr ist in der Regel durchgängig geöffnet. Außerdem sind die Preise mit 80 $ pro Person fürs Dinner einen Hauch bekömmlicher. Brunch gibt es wochentags bis 13 Uhr ab 60 $.

Insgesamt betrachtet ist das Wynn für uns daher im Jahr 2026 eigentlich sogar die erste Wahl!

Eingang zum Wicked Spoon Buffet.

3. Kleiner Geheimtipp: Wicked Spoon Buffet

Während man Caesars Palace und Wynn wahrscheinlich ohnehin genauer unter die Lupe nimmt, läuft man am Cosmopolitan oft eher vorbei – obwohl sich das Hotel im Zentrum des Strips befindet. Doch im Vergleich zur Konkurrenz mangelt es ihm spürbar an Einzigartigkeit und Attraktionen.

Als kleiner Geheimtipp mag daher das Büfett im Wicked Spoon durchgehen, das seit seiner Eröffnung vor mittlerweile fast fünfzehn Jahren zu den besten der Stadt zählt. Auf den ersten Blick ähnelt es dem Bacchanal stark, auch hier ist die Auswahl groß und der Geschmack vorzüglich. Insgesamt wirkt die Präsentation aber noch einen Tick liebevoller, der Service aufmerksamer, die Atmosphäre angenehmer – im Caesars ist der Lautstärkepegel aufgrund des großen Besucherandrangs mitunter doch arg hoch.

Leider hat aber auch das Wicked Spoon seine Öffnungszeiten deutlich verkürzt; statt des Frühstücks entfällt hier das Abendessen, sodass es derzeit (Stand: Februar 2026) nur noch All-Day Brunch gibt, wobei „All-Day“ mit Öffnung von üblicherweise 8 bis 14 Uhr doch recht euphemistisch ausgelegt wird.

Im Gegenzug wurden immerhin die Preise angepasst: 50 $ pro Person von Montag bis Freitag und 55 $ am Wochenende erscheinen für das Gebotene angemessen.

Wicked Spoon Buffet

Weitere Büfetts

Weitere Büfetts am Strip sowie in seiner näheren Umgebung findet man im Bellagio, im The Palms, im MGM Grand, im Excalibur sowie im Circus Circus.

Insbesondere das Bellagio wird des Öfteren empfohlen, hatte bei unseren Besuchen allerdings stets mehr Kantinencharakter und schwachen Service, der so gar nicht zu dem ansonsten fantastischen Hotel passen mochte.

Wir würden von all diesen daher derzeit abraten, auch wenn sie mit niedrigeren Preisen locken.

Das Bacchanal Büfett im Caesars Palace.

Breakfast, Lunch oder Dinner?

Die meisten Büfetts in Las Vegas unterscheiden zwei bis drei „Zeitzonen“ – Breakfast, Lunch (teils als Brunch zusammengefasst) und Dinner -, die fließend ineinander übergehen. So ist es bisweilen möglich, beispielsweise zum Ende des Frühstücks zu erscheinen, noch den niedrigeren Eintrittspreis zu zahlen, dann aber bis zum Mittagessen zu bleiben.

Das kleine Problem dabei: Da die Speisen eher langsam, nach und nach ausgetauscht werden, kann es eine gute Stunde dauern, bis wirklich alle Stationen umgestellt wurden. Der Übergang zwischen Mittag- und Abendessen verläuft reibungsloser, dafür ist aber auch die Ersparnis geringer.

Für welche Mahlzeit sich ein Büfett am meisten lohnt, ist natürlich ein Stück weit Geschmackssache. Wahrscheinlich dürfte es den meisten Urlaubern aber eher schwerfallen, sich morgens mit den tendenziell doch eher süßen und fettigen Speisen beim Frühstück den Bauch vollzuschlagen – bzw. auf ihre Kosten zu kommen. Zudem ist die Auswahl beim Frühstück doch etwas gewöhnlicher als bei Lunch und Dinner.

Mittag- und Abendessen stellen daher im Normalfall die bessere Wahl dar. Am besten speist es sich am Nachmittag, wenn das Gedränge zumindest unter der Woche nicht ganz so groß ist.

Die häufig am Wochenende angebotenen „Champagne Brunches“ oder „Seafood Dinners“ lohnen sich in Hinblick auf Preis-Leistung kaum, da die gebotenen Extras in keinem Verhältnis zu dem zu zahlenden Aufpreis stehen.

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