Büffets in Las Vegas

Die besten Restaurants für Frühstück, Lunch und Dinner

Es gibt nicht nur unzählige Hotels in Las Vegas, sondern wahrscheinlich mindestens ebenso viele Büffets. Doch während man vor fünfzehn Jahren häufig noch für 10 bis 15$ ein All-You-Can-Eat Dinner besuchen konnte, liegen die Preise heute deutlich höher.

Eine gewisse Vorauswahl sollte man daher treffen, denn tatsächlich gibt es nur vier, fünf Büffets am Strip, die wirklich ihr Geld wert sind. Welche das sind, haben wir seit 2011 jährlich getestet – vom Frühstück über den Lunch bis hin zum Dinner…

Das Bacchanal Buffet im Caesars Palace.

Die besten Frühstücksbüffets

Das Frühstück ist nicht unbedingt die Lieblingsspeise der US-Amerikaner. Das merkt man spätestens, sobald man in ein, zwei typischen Hotels übernachtet hat, die bestenfalls dünnen Kaffee, klebrige Muffins und zuckersüße Donuts anbieten.

In Las Vegas sieht das Ganze natürlich anders aus und doch sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Frühstücksbüffets deutlich geringer als bei Lunch und Dinner. Rührei, Würstchen, Müsli, Pfannkuchen und Waffeln gibt es beinahe überall – also mehr oder weniger das, was wir in Europa unter einem Hotelfrühstück verstehen.

Doch selbst Brot, Baguette, Salami, Schinken und Käse sucht man zum Teil vergeblich. Zumindest leicht aus der Masse hervor stechen für uns drei Unterkünfte:

Empfehlenswertes Frühstück:

Paris: Wer ein wirklich „vollwertiges“ Frühstück im europäischen Sinne sucht, wird hier am ehesten fündig. Baguettes und Käse dürfen im Paris natürlich nicht fehlen, aber auch Aufschnitt entdeckt man, genauso wie Crêpes, warmen Apfelkuchen und vieles mehr. Da darüber hinaus auch die Kulisse stimmt, macht man mit den derzeit 22$ für Erwachsene und 13$ für Kinder wochentags nichts falsch.

Bellagio: Das Bellagio zählte lange zu den besten Büffets von Las Vegas, doch für Lunch und Dinner gilt das heutzutage leider nicht mehr, denn Auswahl und Service verblassen im Vergleich zur Konkurrenz. Für das Frühstück gilt das jedoch nicht; das Angebot ist zwar etwas amerikanischer als im Paris, aber nicht minder breit. Die Preise gehen mit 25$ für Erwachsene und 12,50$ für Kinder von 6 bis 12 Jahren noch in Ordnung.

Wynn: Egal zu welcher Tageszeit, das Büffet im Wynn kann sich immer sehen lassen. Im Vergleich zu der Konkurrenz wirkt der Service deutlich freundlicher, allerdings muss man sich hin und wieder auf etwas längere Wartezeiten einstellen. Das Wynn serviert allerdings kein reines Frühstück, sondern einen wesentlich vielfältigeren Brunch, der um 09:30 Uhr startet. Dafür ist der Preis mit 30$ für Erwachsene auch einen Tick höher.

Wichtiger Hinweis: Natürlich kann man die drei Büffets – genauso wie alle anderen in Las Vegas – auch dann besuchen, wenn man nicht Gast des jeweiligen Hotels ist!

Eine kleine Besonderheit gilt es an Wochenenden zu beachten, an denen sich viele Breakfast Buffets mittlerweile „Brunch“ nennen, häufig Sekt oder gar Champagner anbieten und bisweilen gar den Lunch überspringen, weshalb sie bis etwa 15 Uhr geöffnet sind. Im Gegenzug steigt der Preis dann allerdings auf bis zu 50$ pro Person und übersteigt damit die Kosten der meisten Dinner!

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Die besten Büffets

Wesentlich größer als beim Frühstück sind die Unterschiede beim Lunch und vor allem beim Dinner, die überwiegend nahtlos ineinander übergehen – von besserem Kantinenessen bis hin zur Beinahe-Gourmet-Küche wird alles geboten.

Vier Büffets haben sich in den letzten Jahren regelmäßig als die besten der Stadt erwiesen:

Das Studio B Buffet

Studio B: Nicht am Strip, sondern einige Kilometer südlich davon, befindet sich das M Resort, in dem man im Studio B Restaurant großartiges Essen zu erstaunlich kleinen Preisen findet. In Hinblick auf Qualität und Auswahl steht das dortige Büffet der Konkurrenz im Zentrum in nichts nach, doch die Preise sind mit derzeit 18-25$ in der Woche und 42$ für das Seafood Buffet am Wochenende deutlich niedriger, zudem gibt es Bier & Wein inklusive!

Einziger Haken ist die Anfahrt, denn bis zum M Resort benötigt man vom Zentrum aus mit dem Auto locker fünfzehn Minuten. Alternativ: Mit einem Bus der Linie Deuce oder SDX bis zum South Strip Terminal und weiter mit der Linie 117 – dann beträgt die Fahrzeit allerdings schon eine Stunde.

Winziger Teil der Auswahl am Bacchanal Buffet.

Bacchanal: In den letzten Jahren mehrfach zum besten Büffet von Las Vegas ausgezeichnet wurde das Bacchanal Buffet im Caesars Palace. Kein Wunder, denn die Auswahl sucht ihresgleichen – von liebevoll angerichteten Mini-Burgern und Pizzen über das so enorm beliebte Prime Rib bis hin zu vegetarischen Köstlichkeiten und allerlei Süßspeisen wird für wirklich jeden Geschmack etwas geboten.

Sehr viele Mühe gibt sich das Restaurants auch bei der Anrichtung der Speisen. So werden kleine, frisch und per Hand zubereite Burger nicht etwa bloß in eine Warmhalteschale gelegt, sondern auf Tellerchen bereitgestellt. Und natürlich ebenfalls frische Kartoffelecken schaufelt man sich nicht mit dem Löffel auf den Teller, sondern trägt sie in kleinen Körbchen an seinen Tisch.

Zwei kleine Haken gibt es: Zum einen sind die Preise mit aktuell 55$ in der Woche und 65$ am Wochenende schon recht sportlich, zum anderen hat sich das Bacchanal im Vergleich zur Konkurrenz über die vergangenen Jahre hinweg kaum verändert.

Wicked Spoon Buffet

Wicked Spoon: Das Wicked Spoon im Cosmopolitan ähnelt dem Bacchanal auf den ersten Blick stark, auch hier ist die Auswahl groß und der Geschmack vorzüglich. Insgesamt wirkt die Präsentation aber noch einen Tick liebevoller, der Service aufmerksamer, die Atmosphäre angenehmer – im Caesars ist der Lautstärkepegel aufgrund des großen Besucherandrangs mitunter doch arg hoch.

42$ in der Woche und 49$ am Wochenende (jeweils 20$ für Kinder) sind zudem etwas verträglicher, sogar eine „Express Take-Out“-Option für 20$ gibt es. Wenn man am Wicked Spoon etwas kritisieren möchte, dann höchstens, dass nahezu alle Speisen sehr „reichhaltig“ wirken.

Das Wynn Buffet

Wynn: Noch einen Hauch besser ist lediglich das Büffet im Wynn, das sich über die vergangenen Jahre hinweg gewandelt und stetig verbessert hat. Erneut überzeugen Auswahl und Geschmack, insgesamt sind die gebotenen Gerichte jedoch deutlich „innovativer“ und mutiger als bei der Konkurrenz – und auch über Kulisse und Service kann man nicht meckern.

44$ von Montag bis Donnerstag und 53$ von Freitag bis Sonntag gehen für das Gebotene absolut in Ordnung. Wenn man es in Las Vegas nur zu einem Büffet schafft, sollte es das Wynn sein!

Im Wynn begeistert nicht zuletzt das Büffet.

Spartipps und „Buffet of Buffets“

Eine vergleichsweise preisgünstige Alternative zu den einzelnen Büffetbesuchen ist der Buffet of Buffets Pass, der einem 24 Stunden lang Zugang zu den Büffets von Paris, Planet Hollywood, Flamingo, Rio, Bally’s und Harrah’s beschert.

So wäre es beispielsweise möglich, sich den Pass abends gegen 19 Uhr im Paris zu holen und dort das ganz gute Dinner zu besuchen, dann am nächsten Morgen erneut im Paris zu frühstücken, mittags ins Planet Hollywood zum Lunch zu gehen und am Abend vor 19 Uhr noch ein weiteres Dinner zu betreten, denn es zählt allein die Eintrittszeit.

Der Preis des Passes ist in den vergangenen Jahren immer wieder gestiegen, doch vier Mal All-You-Can-Eat bleibt auch beim aktuellen Preis von 60$ in der Woche (75$ am Wochenende) ein sehr guter Deal, zumal Planet Hollywood und Paris ebenfalls brauchbares Essen anbieten.

Wicked Spoon Buffet

Übrigens ermöglicht der Pass auch den Zugang zum Caesars Palace, wofür allerdings ein Aufpreis fällig wird: Derzeit 15$ fürs Frühstück, 25$ für den Lunch sowie 30$ fürs Dinner, und zwar bei jedem Besuch.

Apropos Lunch und Dinner: Wer weitere Möglichkeiten sucht, um ein wenig Geld zu sparen, kann in Erwägung ziehen, ein wenig früher zu Abend zu essen. Da Lunch und Dinner bei den meisten Hotels ineinander übergehen, wäre es zum Beispiel möglich, kurz vor Ende des Lunches zum niedrigeren Preis das Büffet zu betreten, dann aber bis zum Dinner zu bleiben.

Bedenken Sie bei solchen Experimenten allerdings die mitunter langen Schlangen, die zu Wartezeiten führen können.

Empfehlenswerte Hotels in Las Vegas

  • Luxor, billig, aber schön und gut, nur etwas abseits
  • The Linq, günstigstes, gutes Hotel im Zentrum
  • The Mirage, sehr schöner Klassiker, ein „Wahrzeichen“
  • Paris, gehobenes Niveau, aber recht günstig und sehr zentral
  • Bellagio, ein Hauch Luxus zu häufig relativ fairen Preisen
  • Wynn, beste Wahl, wenn’s auch etwas teurer sein darf
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